Monte Tamaro (1962m) - N-Grat


Publiziert von Omega3 , 24. Oktober 2009 um 00:47.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:23 Oktober 2009
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Tamaro-Lema 
Zeitbedarf: 8:30
Aufstieg: 2170 m
Abstieg: 1600 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Quartino, Scuole
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Breno, Paese
Kartennummer:1313, 1333

Gemäss www.ticino.ch klang die Wetterprognose für das Südtessin viel versprechend - Vormittag leicht bedeckt, Nachmittag schön. Niederschlagswahrscheinlichkeit 0%, Zuverlässigkeit der Prognose 90%. Nichts davon ist in Erfüllung gegangen! Eigentlich müsste man sich ja glücklich schätzen, wenn man bei derartigen Prozentzahlen tatsächlich Niederschlag erhält und der Statistik ein Schnippchen schlägt. Ich schätzte mich nicht glücklich. 0%! Dafür habe ich 0% Verständnis. Hätten die wenigstens 5% getippt, dann hätte ich auch 5% Verständnis gehabt. 0%!
Fertig gewettert, wechseln wir zum Wesentlichen.
 

Nachdem ich dank dem Bericht von 360 die Gewissheit hatte, dass der N-Grat des Monte Tamaro auf der ganzen Länge begehbar ist, wollte ich diesen im Aufstieg angehen. Von Quartino bis Forcarella (ca. 1000m) ist ein markieter Bergweg vorhanden, danach wird es stellenweise etwas ruppig und buschig abwechsend mit wunderschönen lichten Passagen. Ab Poncino della Croce (1471m), hier traumhafte Aussicht - die Bolette liegen einem direkt zu Füssen, dann wieder guter, markierter Bergweg bis zum Poncione del Macello (1719m). Jetzt hat man die Wahl. Entweder folgt man dem Bergweg in der W-Flanke, oder man geht direkt über den hübschen Grat (Pfadspuren vorhanden), wo man sich an ein paar Stellen etwas mit den Händen halten muss (leicht ausgesetzt). Ich entschied mich für den Grat. Kurz vor der Lücke 1688m die Schlüsselstelle, hier muss eine Steilstufe abgeklettert werden. Von der Lücke weiter direkt über den N-Grat zum Gipfel der Monte Tamaro (1962m). Die Sonne liess immer noch auf sich warten. Vom Monte Tamaro bis zum Zottone (1569m) entlang dem berühmten Höhenweg, beim Zottone dann Abstieg über den E-Grat und runter zum interessanten Dörflein Breno. Zum Abschluss noch eine leicht abenteuerliche Fahrt mit dem Postauto hinunter nach Lamone - hier gilt es zwanzig enge Haarnadelkurven zu meistern, erschwert wird das Unterfangen durch den regen, bergwärts fahrenden Feierabendverkehr.


Tourengänger: Omega3

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