Cima del Valonetta


Publiziert von akka , 20. Juli 2009 um 20:40.

Region: Welt » Italien » Piemont
Tour Datum: 8 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Aufstieg: 1580 m
Abstieg: 1580 m
Strecke:Rif. Levi Molinari 1825m - Lago delle Monache 2567m - Passo Galambra 3078m - Cima del Vallonetto 3216m - retour

Ausgangspunkt für diese Tour war das Rif. Levi Molinari.
Das Rifugio in den Cottischen Alpen der Provinz Turin befindet sich im Hochtal Grange della Valle im oberen Susatal. Die Hütte war zwar nicht ausgebucht, aber eine Kindergruppe, die für eine Woche Ferienlager machte, war uns akkustisch etwas zu anstrengend. Wir fragten um Erlaubnis, neben der Hütte unser Zelt aufschlagen zu dürfen. Die netten Wirtsleute hatten nichts dagegen und so konnten wir die wunderschöne Natur in diesem Tal besonders intensiv erleben.
 
Vom Rifugio stiegen wir den rot-weiss markierten Weg zum Lago delle Monache 2567m.  Eisig kalter Nordwind hielt an diesen sonnigen Sommertag die Temperaturen sehr niedrig und es brauchte Skitourenkleidung. Spätestens auf 2500m musste die warme Unterhose aus dem Rucksack. Ab hier hatten wir geschlossene Altschneedecke. Der Weg schwenkt nun nach Südwesten in ein Seitental. Wir montierten die Steigeisen, da der Hang stellenweise schon an die 35° Neigung hatte. Nach 450Hm Aufstieg erreichten wir eine Hochebene auf 3000m.  Die Verhältnisse waren eher Frühlingshaft. Es lag noch sehr viel Schnee, der durch die Sonne mitlerweile weich wurde. Sieht es so auf dem Mars aus? Rotes Gestein rundherum. Wobei: Vom Gestein ist nicht mehr soviel übrig. Es erinnerte eher einer Wüstenlandland mit feinem Schutt. Im Zentrum ein See, der Lago Galambra. Wir gingen weiter zum Passo Galambra 3078m. Von hier ist es dann nicht mehr weit bis zur Cima del Valonetta. Man steigt einen schwarzen Schutthang hoch und erreicht ein Plateau auf 3180m. Nun nur leicht ansteigend zu den Felszacken kurz vor dem höchsten Punkt gehen, an dem westseitig ein Biwak hängt.
Ein beeindruckendes Panorama ist Lohn für die Müh. Besonders die nahe Ercrins-Gruppe und der weite Blick nach Süden bis zu den Seealpen beeindrucken.

Beim Abstieg machen wir noch einen Abstecher zum nahen Biv:Sigot, das einen sehr sauberen und gemütlichen Eindruck macht. Entlang der Aufstiegsroute steigen wir zurück zum Ausgangspunkt, wobei die Schneefelder diesmal ein Vergnügen sind.

Tourengänger: akka

Galerie


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