Älpele - Rohnenspitze 1990 m


Publiziert von Winterbaer Pro , 26. September 2018 um 01:23.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:18 September 2018
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   D 
Aufstieg: 910 m
Abstieg: 910 m
Strecke:13,2 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz Tannheim West Tageskarte 4 Euro, aber mit schönem WC mit Waschbecken und Wasserhahn!
Kartennummer:BY 5 Tannheimer Berge Köllenspitze, Gaishorn

Auf der Suche nach für uns noch unbekannten, aber möglichst ruhigen Zielen, die keine so wahnsinnig weite Anfahrt haben, ist mir auf der Topkarte eine schön gelegene Alm in einem weiten Tal mit ein paar Berggipfeln ohne Weg aufgefallen. Die Erfahrung zeigt, wo kein markierter Weg verläuft, sind schon mal weniger Menschen untwegs. Und da an dieser Alm noch ein begehrter Berg in der Nähe ist, sollen sie ruhig alle da hochrennen. Wir müssen ja nicht auf die berühmten Berge rauf, wo alle hin wollen:-)

 

So machen wir uns heute wieder mal in Richtung Tannheimer Berge auf. Diese Berge sind bis auf ein paar Ausnahmen auch sehr überlaufen, besonders dort, wo sich eine Berghütte oder Bahn in der Nähe befindet. Und wenn im Herbst die Schule wieder angefangen hat, ist die Zeit der noch oder wieder kinderlosen Gäste im stark touristisch erschlossenen Tannheimer Tal gekommen. Alleine ist man da auch unter der Woche bestimmt nicht.

 

Wir probieren`s einfach aus und starten vom großen Parkplatz Tannheim West. Die Tageskarte kostet hier 4 Euro. Das mag so manchen ärgern, aber auch in den Ammergauer Alpen zahlt man an verschiedenen Parkplätzen schon den Preis. Außerdem gibt am P Tannheim West ein schönes, sauberes, echtes(!) WC mit Waschbecken und Wasserhahn. Das sollte einem doch locker 4 Euro wert sein!:-)

 

Vom Parkplatz weg kann man sich nicht mehr verlaufen, denn die gelben Schilder weisen einem ständig den richtigen Weg. Über einen schönen Pfad neben der Forststraße geht es abwechslungsreich hoch, mal im Wald, mal über schöne Wiesen, ab und zu auch ein Stück direkt auf der Forststraße zum Älpele. Irgendwann kommt eine Geländekante in Sicht mit einem Kreuz darauf und dahinter das helle Licht und der blaue Himmel. Das ist unser neuer Eingang ins Paradies:-)

 

Das neue Paradies heißt Älpele. Eine 200 Jahre alte Alm in einem wunderschönen, weiten Tal, links und rechts und dahinter von schönen Bergen eingerahmt. Kuhglocken bimmeln so schön auf den Wiesen. Leider muss ich hier wieder an die Wolfsdiskussion denken und doch zugeben, dass der Wolf hier nicht so richtig einen Platz hätte, bzw. die Älpler mit dem Wolf viel Arbeit und Aufwand mehr hätten. Schade Wolf!:-( .

Die Alm steht jetzt am Morgen voll in der Sonne und über den Gipfeln nichts als knallblauer Himmel. So gefällt uns das! Kein Mensch hier, nur der super freundliche Älpler. Und wir werden richtig nett empfangen. Was für ein Tag! Da machen wir doch erst mal eine Weißbierpause. Das Wetter soll halten bis mindestens um 17 °°.

 

Nach ausgiebigem Gespräch über dies und jenes und allerlei nützlichen Informationen machen wir uns schließlich auf nach oben. Auf jeden Fall erst mal zu der schönen, nagelneuen Bergwachthütte am Zirlesegg. Den schweren Regenponcho kann ich mit den gesammelten Steinpilzen getrost an der Alm lassen. Regnen soll es erst abends, da sind wir lange wieder zurück...denke ich.

 

Wir steigen über die schönen Almwiesen und später über den von weitem gut sichtbaren Weg hoch zum Zirlesegg. Die Sonne brennt hernieder. Der Himmel immer noch knallblau. An der Bergwachthütte machen wir nochmal eine Pause in der Sonne. Was für ein Schreiner-Meisterwerk diese Hütte mit super Aussicht! Schade, dass es nicht unsere ist!

 

Weiter geht`s zur Rohnenspitze. Ponten wäre auch eine Möglichkeit gewesen, aber da sollen ja viel mehr Leute sein...

 

Die Rohnenspitze entpuppt sich schließlich als ziemlich steil und bröselig. Im unteren Bereich ist der Anstieg über die großen Felsbrocken immer mal wieder mit einem Seil versichert. Ohne das Seil hätte ich schon Probleme, hochzukommen. Heißt, ein Winterbaer mit seinen bescheidenen Kletterfähigkeiten muss sich schon richtig daran hochziehen. Das ist aber nicht schwer, so lange....wie es eben trocken ist!
Insgesamt ist der Weg teilweise ganz schön ausgesetzt. Trittsicher und schwindelfrei sollte man hier also sein. Vor allem aber ist er oben steil und schottrig. Eigentlich mag ich steilen Schotter am Berg ja gar nicht und es graust mir hier schon ein bisschen vor dem späteren Abstieg. Wenn es unter den Schuhen auf den feinen Steinen rutscht und außerdem ausgesetzt ist, krieg ich immer Schiss. Griffiger Fels zum Anpacken ist mir da viel lieber. Ausgesetzt ist nicht schlimm, aber schottrig!

Im Abstieg wird es aber dann heute ganz anders kommen und der Schotter wird das kleinere oder gar kein Problem mehr sein:-)

 

Die Rohnenspitze zeigt sich im Aufstieg an jeder Ecke neu und anders. Manchmal denkt man, man wäre in den Dolomiten. Schließlich gelangen wir am höchsten Punkt an. Das Gipfelkreuz steht viel tiefer, vielleicht, damit der Besucher einen besseren Blick ins Tannheimer Tal hat?

 

Wir gehen heute nicht runter zum Kreuz, denn schon während des Aufstiegs haben sich im Süden sehr schnell dunkle Wolken angehäuft. Hinter dem Gaishorn wurde es aufeinmal ziemlich dunkel. Den Wetterbericht nochmal gecheckt... Der sagt immer noch: Regen erst viel später, gegen 17Uhr.

Wir setzen uns am Gipfel nur kurz hin. Die dunkle Wand im Süden sieht nicht gut aus und auch der Regen ist schon sichtbar. Wir beschließen, wieder abzusteigen. Leider fängt es aber schon hier oben zu regnen an. Das kann man auf den Felsen an der Rohnenspitze eigentlich gar nicht gebrauchen, denn sofort werden sie sehr rutschig. Die seilversicherten Stellen sind jetzt gar nicht mehr lustig, weil die Schuhe kein bisschen mehr halten wollen. Bleibt nur noch, sich mit dem Hosenboden an den Felsen zu pappen. Achtung: bei Regen sollte man die Rohnenspitze von dieser Seite aus wirklich besser meiden!

Zum Glück kommen wir heil wieder an der Bergwachthütte an, aber der weitere Abstieg über die glitschigen Steine und Wurzeln fordert auch große Vorsicht.

Schon fast wieder unten auf den Almwiesen in Richtung Älpele fängt es richtig heftig an zu donnern und zu blitzen. Jetzt wollte sicher niemand mehr oben in den Stahlseilen hängen! Schade, der Wetterbericht hat so gar nicht gestimmt und der Regenponcho liegt ja schön trocken auf dem Älpele.

 

Im Gewitter kommen wir schließlich gut wieder am Älpele an, wo man sich schon Sorgen um uns gemacht hat (Entschuldigung!). Aber trotzdem gut, dass es so fest geregnet hat, sonst hätten wir die schöne gemütliche Stube mit dem Ofen am Ende gar nicht gesehen!

 

Unser bester, neuer Älpele-Freund spielt uns sogar noch ein Ständchen auf der Steirischen und von der Wirtin gibt’s eine leckere Erbsensuppe. Die Unterhaltung mit den beiden macht großen Spaß und irgendwann scheint oben auf den Gipfeln sogar wieder die Sonne.

 

Schön war`s! Super schön, wie im Bergparadies! Und es gibt doch noch richtig nette Menschen auf der Welt, auf dem Älpele nämlich. Da werden wir wohl noch öfter raufgehen müssen:-)

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Alla ricerca di nuovi destinazioni sconosciute, ma silenziose e che non hanno un accesso cosi`lungo per noi, sulla carta topografica ho notato una meravigliosa alpe situata in un'ampia valle con alcune cime senza un sentiero marcato. La nostra esperienza ci mostra: dove non c'è un sentiero segnato, ci sono meno persone. E poiché c'è ancora una cima „famosa“ nelle vicinanze, dove tutti vogliono salire. Noi invece non dobbiamo salire sulle montagne famose, dove tutti vogliono andare :-)
 

Quindi oggi ripartiamo ancora una volta in direzione delle montagne di Tannheim. Anche queste montagne sono molto affollate, con poche eccezioni, specialmente dove nelle vicinanze c'è un rifugio o una funivia. E quando la scuola in autunno ha ricominciato ancora, nel Tannheimer Tal è il momento degli ospiti ancora senza o già di nuovo senza figli. La regione è molto sviluppata a livello turistico. Qui anche durante la settimana non si sarà da solo in montagna.

 

Oggi proviamo una nuova meta e partiamo dal grande parcheggio di Tannheim West. Il biglietto giornaliero costa 4 euro. Questo può infastidire molti, ma anche nelle Alpi dell'Ammergau si lo paga già in vari parcheggi. Inoltre, sul parcheggio Tannheim West c`è un bel WC vero e pulito con lavabo e rubinetto! Questo dovrebbe valere 4 euro, no?! :-)

 

Dal parcheggio non puoi perderti, perché i segni gialli mostrano sempre la strada giusta. Il bellissimo sentiero vecchio dall`alpe sale vicino alla strada forestale, a volte nella foresta, a volte su bellissimi prati, di tanto in tanto un pezzo direttamente sulla strada forestale per l'Älpele. Ad un certo punto, un bordo del terreno viene visualizzato con una croce su di esso e dietro di esso la luce brillante e il cielo blu. Questo è il nostro nuovo ingresso in paradiso :-)

 

Il nuovo paradiso si chiama Älpele. Una alpe vecchia di 200 anni in una bella e ampia vallata, a destra e a sinistra e delimitato da meravigliose montagne alle spalle. I campanacci suonano nei prati e tristemente devo pensare alla discussione della ricmparsa del lupo. Purtroppo qui devo ammettere anch`io che l`incontro del lupo con le mucche e i cavalli sull`alpe qui sarebbe molto difficile e il lavoro e il dispendio per i pastori e gli agricoltori  molto più alto. Grande problema, mi dispiace veramente lupo:-( 

L'alpe ora al mattino è pieno di sole e sopra le cime nient'altro che un cielo blu brillante. Questo è quello che ci piace il più in montagna! Nessuno qui, solo il pastore super gentile. E siamo ricevuti davvero bene. Che giornata! Prima faremo una pausa con una weiss. Il tempo dovrebbe esser bello almeno fino alle 17 °°.

 

Dopo una lunga conversazione su questo e quello e ogni sorta di informazioni utili, finalmente saliamo in alto alla bellissima e nuova baita del soccorso alpino sullo Zirlesegg. Il poncho pesante della pioggia con i funghi porcini raccolti posso tranquillamente lasciare all`alpe, perché il tempo resterà bello.....come credo. Dovrebbe piovere solo di sera, visto che poi sicuramente saremo ritornati all`alpe come penso.

 

Attraverso i bellissimi prati alpini saliamo in alto e più avanti sul sentiero visibile da lontano fino allo Zirlesegg. Il sole sta bruciando. Il cielo è ancora blu brillante. Al rifugio del soccorso alpino facciamo un'altra pausa al sole. Che capolavoro falegname questa piccola capanna con una splendida vista! Peccato che non sia la nostra!

 

Continuamo per la Rohnenspitze. Anche il Ponten sarebbe stata una possibilità, ma lì dovrebbero essere molte più persone ...

 

La Rohnenspitze infine risulta piuttosto ripida e friabile. Nella parte inferiore della salita i massi di grandi dimensioni sono assicurati con una corda. Senza la corda avrei problemi a alzarmi. Ciò significa che un Winterbaer con le sue modeste capacità di arrampicata deve tirarsi su. Ma non è difficile tanto lungo che la roccia non è bagnata!
Nel complesso, il percorso è parzialmente esposto. Dovresti avere il passo sicuro e essere privo di vertigini. In alto è ripido e coperto di pietrisco. A me la ghiaia non piace affatto in montagna, se è ripida e mi spaventa sempre un po 'della discesa. Se scivola sotto le mie scarpe sulle pietre sottili e se è anche esposto, ho sempre paura. Le rocce bene da prendere mi piacciono molto più. Esposto per me non è male, ma pietrisco non mi piace!

Ma nella discesa oggi sarà diverso e la ghiaia non sarà nessun problema :-)

La Rohnenspitze nella salita è diversa ad ogni angolo. A volte pensi proprio di essere nelle Dolomiti. Finalmente arriviamo al punto più alto. La croce della vetta è molto più bassa, forse, in modo che il visitatore abbia una vista migliore sulla valle di Tannheim?
 

Oggi non scendiamo alla croce, perché già durante la salita le nuvole scure si sono rapidamente accumulate nel sud. Improvvisamente diventa piuttosto scuro dietro il Gaishorn. Controlliamo di nuovo il bollettino meteorologico ... Dice ancora: Pioggia solo molto più tardi, verso le 17h.

Ci sediamo brevemente in cima. Il muro scuro al sud non sembra buono e la pioggia è già visibile. Decidiamo di scendere di nuovo. Sfortunatamente inizia a piovere già qui. Sugli scogli della Rohnenspitze non fa bene se piove, perché le rocce diventano subito molto scivolose. I passagi assicurati dalla corda non sono divertenti, perché le scarpe non vogliono tenere di più. Non resta che mettersi sulle rocce con il popò e aspettare che i pantaloni si attaccano. Attenzione: quando piove devi davvero evitare la Rohnenspitze da questo lato!

Fortunatamente arriviamo sani e salvi al nuovo rifugio di soccorso alpino, ma la discesa successiva sopra le rocce e le radici sdrucciolevoli richiede anche molta cautela. Scendendo in giù sui prati alpini in direzione dall`Älpele, iniziano davvero il tuono ed i fulmini. Adessso nessuno vuole più appendere ai cavi d'acciaio in alto! Peccato, le previsioni del tempo non erano giuste e il poncho della pioggia si trova ben asciutto sull'Älple.

 

Nel temporale arriviamo finalmente all'alpe, dove si sono già preoccupati di noi (scusate!). Ma è comunque bello che abbia piovuto così forte, altrimenti alla fine non avremmo visto la bella stanza accogliente con la stufa!

Il nostro migliore, nuovo amico dell`Älpele ci suona ancora una serenata sulla fisarmonica e dalla padrona di casa riceviamo una deliziosa zuppa di piselli. La conversazione con i due è molto divertente e ad un certo punto sulle vette si mostra il sole di nuovo.

La giornata è stata bella! Super bella, come nel paradiso montano! E ci sono ancora delle persone davvero carine nel mondo, sull`Älpele. Probabilmente dovremo salire lassù ancora :-)


Tourengänger: Winterbaer


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Kommentare (1)


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Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 16. November 2018 um 16:56
gefällt mir sehr, dieser dein Bericht!

lg Felix


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