Pazolastock 2740m


Publiziert von chaeppi Pro , 9. August 2016 um 16:28.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Surselva
Tour Datum: 8 August 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   CH-UR 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 920 m
Abstieg: 920 m
Strecke:10.3 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:SBB/MGB Oberalppass
Zufahrt zum Ankunftspunkt:dito
Unterkunftmöglichkeiten:Badushütte
Kartennummer:Swiss Map 25

Kollegin aprona meinte es wäre an der Zeit wieder einmal eine gemeinsame Wanderung zu unternehmen. Um der im Unterland herrschenden Wärme an diesem wunderschönen Hochsommertag etwas zu entfliehen, schlug ich den Pazolastock ab dem Oberalppass vor. Mit einer Ausgangshöhe von knapp über 2000m befindet man sich auf dem Pass doch schon in einer angenehmen Klimazone.

Gleich auf der Passhöhe ist der bestens markierte und einfache Wanderweg zum Pazolastock beschriftet. Da ich schon mehrmals ziemlich einsam auf diesem Gipfel war, wurde ich heute von den doch etlichen Wanderern die offensichtlich das selbe Tourenziel hatten etwas überrascht. Nachdem wir dann endlich eine grössere Gruppe mit Bergführer überholen konnten, wurde der Anstieg um einiges ruhiger. Gemütlich folgten wir dem nicht zu verfehlenden Weg via Puozas zum Pazolastock. Kurz vor dem Gipfel verliessen wir den markierten Weg und stiegen direkt zum Gipfel hoch. Da dort schon ziemlich viele Wanderer herumsassen und der leichte Wind sich doch etwas kühl bemerkbar machte, stiegen wir nach einem kurzen Fotostopp die wenigen Meter zur Hütte gleich unterhalb des Gipfels ab. Dort konnten wir windgeschützt an der Sonne eine Pause geniessen.

Es folgt ein kurzer Abstieg mit ebenso kurzem Gegenanstieg über den Südgrat zum Tumsli. Schon bald ist man bei der Markierung die den kurzen Weg entlang dem Fil Tuma zur Badushütte weist. Die Hütte ist im Abstieg schnell erreicht und selbstverständlich legten wir dort eine längere Stärkungspause ein. Aprona war mit einem Chacheli Kaffee zufrieden, während ich doch ein etwas isotonischeres Getränk benötigte.

Von der Hütte führen zwei Wege hinunter zum Lai da Tuma. (Rheinquelle) Wir folgten dem rechts abzweigenden und weniger steilen Weg hinunter zum wunderschönen Bergsee. Etliche Wanderer waren schon dort und genossen diesen wunderschönen Platz. Da es doch etwas stark bevölkert war marschierten wir schon ziemlich bald weiter richtung Oberalppass. In diesem Abstieg kam uns eine eigentliche Völkerwanderung entgegen. So etwas habe ich auf meinen Bergwanderungen noch nie erlebt. Ganze Busladungen von Touristen waren vom Oberalppass zum Lai da Tuma unterwegs. Ob alle das Ziel erreichten wage ich allerdings zu bezweifeln. Wir waren auf alle Fälle nicht unglücklich als wir zurück beim Oberalppass waren.

Dort reichte die Zeit noch für eine kurze Pause in der Beiz bevor der Zug nach Andermatt eintraf. Eine eigentlich wunderschöne Wanderung mit herrlichem Bergpanorama die leider an diesem einmalig schönen Tag für meine Begriffe etwas übervölkert war. Vielen Dank an aprona für die angenehme Begleitung. Es war schön wieder einmal mit dir unterwegs zu sein.

Tourengänger: chaeppi, aprona


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Kommentare (3)


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Primi59 hat gesagt:
Gesendet am 9. August 2016 um 19:39
tja an einem solch schönen Tag wäre ich auch gerne "obsi" gegangen, kein Wunder dass so viele dieses Prachtswetter ausgenutzt haben.... ist auch nicht gerade mein Ding wenn eine Massenwanderung unterwegs ist, zum Glück treffe ich das selten an....

Lg Primi

chaeppi Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 10. August 2016 um 07:41
So etwas hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich vermute dieser Ausflug war im Programm eines Reiseanbieters aus Tschechien der Carfahrten anbietet. Die Autobusse hatten auf alle Fälle solche Nummernschilder.
Es ist ja eigentlich schön wenn sich die Menschen in der Natur bewegen. Für mich war es einfach ungewohnt solchen Menschenmassen auf einer Wanderung zu begegnen.

LG Chäppi

Primi59 hat gesagt:
Gesendet am 10. August 2016 um 11:57
ach, sogar aus Tschechien ! ist ja fast unglaublich was alles von den Reiseveranstalter angeboten wird, zu hoffen ist dann nur, dass diese auch der Umgebung angepasste Kleidungstücke tragen. Hätte vermutlich auch "blöd" geschaut wenn sooooviele, wie ein Tatzelwurm auf dem Weg sich bewegen.... und zu hoffen ist, dass sie auch ihren eigenen Abfall wieder mitnehmen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte..... bei deiner nächsten Tour bist vielleicht wieder ganz alleine und kannst die Ruhe geniessen....

Lg
Primi


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