Aide pour définir la difficulté T


Written by Stani™, 29 June 2007, 16h24. This page has been displayed 340 times.

Salü T-Leute!

J'aime beaucoup l'echelle de T1-T6, mais souvent je n'arrive pas de définir la difficulté d'un tour. Et je crois je ne suis pas le seul.

Pensez-vous que c'est possible de créer une liste de questions, avec une liste de réponses prédefinis, pour aider à trouver la difficulté d'un tour? Les questions peuvent aussi être illustrées de photos ou schemas.

Exemple de question:

"Est-ce que le chemin est marqué?"
    (a) Marquage officiel jaune
    (b) Marquage officiel rouge blanc
    (c) Marquage officiel bleu blanc
    (d) Pas de marquage

Plusieurs questions comme ça avec pour chaque répose une probabilité d'appartenir à telle ou telle T-difficulté.
 Est-ce que ça a du sens? Je pense que ça aiderait pas mal de gens ici.

Merci!!!

(If you don't understand my french, I will be happy to translate this in english. Just ask :))



Comments (15)


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Zaza Pro says: T1-T6
Sent 2 July 2007, 07h40
Salut Stani,

je pense que c'est assez difficile, vu le fait que l'échelle T1-T6 n'est pas encore bien établie, surtout pour ce qui concerne T4-T6 (c'est à dire les itinéraires moins connus et moins parcourus).

Pour moi c'est normalement l'impression complète de la randonnée qui détermine la difficulté. Ceci dépend par exemple du balisage, présence d'un sentier (ou des traces), passages aériens, orientation, terrain, difficultés de varappe, possibilité d'assurage, longueur du parcours et longueur des difficultés, dangers objectifs...peut-être on pourrait essayer de construire un schema avec ces critères (et d'autres).

Exemple: La "Via Alta Verzasca" est souvent donnée comme exemple pour T6 (parce que c'est une randonnée assez connue). Pour moi (=mon échelle personelle) c'est plutôt T5, parce que l'orientation ne pose aucun problème.

bonne semaine!

A+

Zaza

Zaza Pro says: up...
Sent 8 July 2007, 15h39
ok, das Interesse für dieses Thema scheint minim zu sein...denoch ein paar weitere punktuelle Inputs für mögliche Definitionen von alpinen Wandertouren:

Finden sich Edelweiss? Falls ja, dann ist die Schwierigkeit in der Regel T4 oder mehr.

Hat es Sicherungen (Drahtseile, künstliche Tritte u.ä.)? Falls ja, dann ist es in der Regel einfacher als T6.

Wäre die Route im Winter, bei Schnee, begehbar? Falls ja, dann ist es in der Regel einfacher als T5.

Omega3 Pro says: RE:up...
Sent 9 July 2007, 22h45
Mal ein ganz anderer Ansatz, finde ich sehr hilfreich! Besonders der mit den Edelweiss :-)

Taka says: RE:up...
Sent 10 July 2007, 13h00
Hi Zaza

ich finde das Thema sehr interessant. Leider sind meine und wahrscheinlich auch vieler anderen Französisch-Kenntnisse (Ausgangspost) zu wenig ausgeprägt um sich aktiv an einer Diskussion zu beteiligen;)

Gruss Taka

Zaza schrieb:
ok, das Interesse für dieses Thema scheint minim zu sein...

groeberman Pro says: Ergänzung
Sent 9 July 2007, 22h38
Ich hätte da noch ein paar Ergänzungen.

Ist die Markierung nur gelb: höchstens T2
Ist die Markierung rot-weiss: T2 oder T3
Ist die Markierung blau-weiss: T4 und höher

Zaza Pro says: RE:Ergänzung
Sent 10 July 2007, 07h29
Das funktioniert etwa ab T4 nicht mehr so gut. So haben zB die Tessiner eigene Standards, wann blau-weiss zum Zuge kommt.

Taka says: RE:Ergänzung
Sent 10 July 2007, 12h55
Hi groeberman

Dieser Meinung war ich bis vor kurzem auch. Auch wenn das auf viele Routen zutrifft, ist dem nicht immer so. Hab letztens einen blau-weissen T2 gemacht *gg*

Gruss Taka



groeberman schrieb:

Ich hätte da noch ein paar Ergänzungen.

Ist die Markierung nur gelb: höchstens T2
Ist die Markierung rot-weiss: T2 oder T3
Ist die Markierung blau-weiss: T4 und höher

groeberman Pro says: RE:Ergänzung
Sent 11 July 2007, 10h00
Ausnahmen bestätigen die Regel, das war schon immer so:)

Omega3 Pro says: Alpinwandern - Hochtour?
Sent 9 July 2007, 22h49
Wo ist eigentlich die Grenze zwischen Alpinwandern und Hochtour. Wo hört das eine auf, wo beginnt das andere?

Agung says: RE:Alpinwandern - Hochtour?
Sent 10 July 2007, 00h05
Interessantes Thema! Ich habe bis jetzt immer gemeint, dass man von einer Hochtour spricht, sobald eine Tour unter anderem durch Firn- und Gletschergelände führt. So weit so gut... Nun steht aber bei der Definition der Wanderskala unter T5 und T6 zum Thema Gelände: "Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr". Aha, kann man also eine "Wanderung", sagen wir auf den Wildstrubel oder aufs Balmhorn, mit der T-Skala bewerten? Der Hinweis von U. Mosimann im Voralpen-Alpinwanderführer hilft da auch nicht weiter:

„Ein […] Missverständnis ist die Annahme, dass Wandern dort aufhört, wo die Hochtourenskala einsetzt. In Wirklichkeit ist eine Alpinwanderung im oberen Schwierigkeitsbereich in aller Regel bedeutend anspruchsvoller als bspw. eine Hochtour mit der Bewertung L. Auf Grund der unterschiedlichen Merkmale einer typischen Hochtour und einer typischen „Extremwanderung“ lässt sich ein Vergleich kaum anstellen […].“

Der Autor geht von Merkmalen aus, anhand derer man eine Hochtour und eine Extremwanderung unterscheiden kann; worin diese unterschiedlichen Merkmale genau liegen, wird leider nicht erklärt. Firn und Eis sind offensichtlich nicht das entscheidende Merkmal, Sicherungsmöglichkeiten auch nicht (weder auf einer T6 noch auf manch einer Hochtour lässt sich gut, sprich mit einem soliden Standplatz, sichern). Ist vielleicht die Höhe entscheidend (ab 3000m: Hochtourenskala, unterhalb: T-Skala)? Oder das Selbstverständnis, mit der man eine Tour angeht (sobald man mit Steigeisen und Handschuhen loszottelt --> Hochtour. Wenn man auf einer Tour mit Bergschuhen ohne Steigeisen und ohne Seil einen aperen Gletscher überschreiten muss --> T-Skala)?
Gut, es wird wie immer verschiedene Meinungen und Unterscheidungskriterien geben, und einige alpine Unternehmungen entziehen sich halt dem menschlichen Bedürfnis, alles in die korrekte Schublade stecken zu wollen. Ob man dann solchen Touren im Graubereich als Hochtour oder Extremwanderung etikettiert, ist eigentlich schlussendlich unwesentlich (solange die Schwierigkeitsbewertung auf objektiven Kriterien beruht).

Marco says: RE:Alpinwandern - Hochtour?
Sent 10 July 2007, 10h01
Hoi Agung

Es gibt bestimmt Überschneidungen zwischen der Wanderskala und der Hochtourenskala, und die Trennlinie verläuft auch bei den SAC-Autoren nicht überall an der selben Stelle. Aber du kannst dir die Sache - etwas salopp formuliert - wie folgt vorstellen. Nehmen wir günstige Verhältnisse, also solche, die während der Tourensaison bei gutem Wetter (und nicht gerade nach einer Schlechtwetterfront) normalerweise herrschen. Wenn die meisten Begeher einer Tour angeseilt sind, dann wird es wohl eine Hochtour sein; wenn nicht, ist es eine T-Tour. Die Höhe spielt klar eine Rolle, aber bloss indirekt: Auf 4000 m sind die Gletscher während der Tourensaison normalerweise nicht (oder nicht vollständig) ausgeapert, und deshalb besteht eine Spaltensturzgefahr, während sie auf 2500 m sehr früh ausapern und das Anseilen überflüssig machen.

Oder eine andere Faustregel: Sofern du das nötige Niveau hast, kannst du BEI GUENSTIGEN VERHAELTNISSEN eine T-Tour auch im Alleingang machen. Eine Hochtour auf einem Gletscher solltest du hingegen immer als Seilschaft machen.

Was das Material betrifft: Die Mitnahme von Pickel empfiehlt sich eh immer. Wenn du lange überlegst, ob auch ein Seil mit sollte, dann wird es eher T-Skala sein; wenn das Seil ganz klar mitkommt, ist es eine Hochtour (oder eine T-Tour, der du nicht gewachsen bist - dann solltest du aber ein anderes Ziel anpeilen, denn im T-Gelände kannst du nicht, nicht zuverlässig oder nur sehr zeitraubend sichern).

Vielleicht könnte man auch ein paar prominente Beispiele auflisten und der jeweiligen Skala zuordnen. Ein paar Ideen:

Rheinwaldhorn: Hochtour
Campo Tencia: Wandertour
Wildstrubel: ab Lämmeren Hochtour, ab Plaine Morte Wandertour
Diablerets: Hochtour
Oldenhorn: Wandertour
Lauteraarhütte: Wandertour
Aarbiwak: Grenzfall
Krönten: Hochtour
Vorab: Wandertour
Piz Platta: Wandertour
Titlis: Wandertour (ab Klein Titlis)

oder so...

Gruss, Marco

Agung says: RE:Alpinwandern - Hochtour?
Sent 10 July 2007, 18h49
Salü Marco
Danke für deine interessanten Ausführungen!
Gruss Agung

ossi Pro says: Zaza-Kriterien
Sent 11 July 2007, 09h37
Zazas Kriterien zur Bewertung von T-Touren sind bestechend einfach und meiner Meinung nach sehr brauchbar. Bis bald auf der Tenneverge-Tour (so Petrus seine Gnade walten lässt).

Zaza Pro says: RE:Zaza-Kriterien
Sent 11 July 2007, 12h25
Nun, diese sind ja nur als punktuelle Ergänzung zum ersten Beitrag (auf Französisch) gedacht, dazu können also zB kommen:

Art des Geländes (Wald, Gras, Fels, Gletscher...) und Steilheit

Weg oder Trittspuren vorhanden?

Markierung ja/nein (jede Markierung vereinfacht die Begehung...ausser wenn sie ganz schlecht gemacht ist). Ein Steinmann oder ein Farbklecks kann bisweilen auch eine gewisse psychische Stütze sein...

Ausgesetzte Stellen ja/nein

Orientierung einfach oder komplex?

Sicherung möglich oder nicht?

Objektive Gefahren (Steinschlag usw.) ja/nein?

Länge der schwierigen Stellen, Länge der gesamten Route?

usw, sicher gibt's noch weitere Punkte

Grüsse, Zaza

Christoph says: ein paar Kritierien
Sent 16 July 2007, 21h00
Ich hab mir kürzlich auch mal Gedanken über dieses Thema gemacht und ein paar Kritierien aufgestellt:

A. Wegmarkierung

1. gelbe Markierung
2. weiß-rot-weiße Markierung
3. weiß-blau-weiße Markierung
4. keine offiziellen Markierungen, Wegspur vorhanden, ev. Steinmännchen etc.
5. keine Anzeichen von Zivilisation


B. Art des Wegs, Untergrund

1. breite Wanderwege
2. Trampelpfade, Rasenhänge
3. Geröllhalden, gestufter Fels
4. ungestufter Fels, Gratwege mit ausgesetzten Stellen
5. schmale Gratwege, sehr steile Rasen- und Felshänge mit losem Geröll


C. Trittsicherheit, Sturz- und Rutschgefahr

1. keine Absturzgefahr
2. vereinzelt Abstürzen bzw. Abrutschen durch grobe Fahrlässigkeit möglich, hohe Schuhe empfohlen
3. Absturzstellen sind durch Hilfseinrichtungen wie Metallstifte und Drahtseile gesichert, bei Schnee meiden, gute Trittsicherheit nötig
4. Route mit ungesicherten Absturzstellen, bei Nässe meiden, Bergschuhe empfohlen
5. permanente Absturzgefahr, die Route erfordert vollste Konzentration


D. Klettern

1. keine Kletterstellen
2. vereinzelt Zuhilfenahme der Hände erforderlich
3. einzelne kurze Kletterstellen im I. Grad
4. längere Kletterstellen im I. Grad, eventuell zum Teil im II. Grad
5. längere Kletterstellen im II. Grad


Sicherlich spielen noch mehr Faktoren rein, die auch nicht immer gut objektiv zu bewerten sind, wie etwa die Orientierung (was setzt man da voraus? Hat der Wanderer Karte und Kompass, hat er den Routenverlauf im Führer studiert?).

Die nächste Frage ist natürlich, wie man das ganze wertet - ob man schlicht den Durchschnitt nimmt (schließlich gibt es z.B. unmarkierte Wege (4) über Trampelpfade (2) ohne Sturzgefahr (1)), oder ob man sich nach dem höchsten Kriterium richtet...
T6 jedenfalls würde ich als "Ehrenkategorie" definieren, d.h. als T5-Route, die zusätzlich besondere Schwierigkeiten aufweist wie etwa Firnfelder.


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