Schober (1.328m) und Frauenkopf (1.304m)


Published by Riosambesi , 19 October 2014, 17h03.

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Salzkammergut-Berge
Date of the hike:15 October 2014
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Time: 2:00
Height gain: 450 m 1476 ft.
Height loss: 450 m 1476 ft.
Route:2km
Access to start point:von Fuschl Richtung Thalgau, beschildert rechts abbiegen Richtung Wartenfels. Am Wirtshaus großer Parkplatz

Um einem halben freien Nachmittag in der Nähe des Mondsees Sinn zu verleihen suche ich mir eine schnelle Tour aus dem Wanderführer heraus ohne große Erwartungen dabei zu haben. Wie üblich in solchen Fällen wird es aber schöner als erwartet werden.

Schon eine Weile bevor der Parkplatz erreicht ist zeigt sich der Schober isoliert von der restlichen Bergwelt wie ein abgestellter, mit Bäumen bespickter Felshügel mit zwei Köpfen.

Zwei Wege werden zum Gipfel angeboten, beide mit einem schwarzen Punkt versehen, wohl auch weil es hier sonst viele Ausflügler gibt, die von einem Anstieg mit Sandalen abgehalten werden sollen.

Ich nehme den nördlichen Weg, der über die Burgruine Wartenfels führt, die nach ein paar Minuten erreicht ist. Bereits beim Wirtshaus informiert eine Tafel üer die Geschichte vom Mittelalter bis heute. Durch die Ruine führen Metalltreppen, schon hier ist die Aussicht sehr nett auf die Seenlandschaft des Salzkammerguts.

Weiter auf dem Steig dann recht direkt Richtung Gipfel, anfangs durch Wald, dann ím felsigen Bereich auch über Drahtseil gesicherte Stellen noch steiler bergauf. Der Fels ist zwar sehr stabil und zerbröselt nicht, die vielen Begehungen haben ihn aber teils arg abgerundet, bei Nässe bestimmt etwas rutschig also.

Das letzte Stück begleitet fast durchgehend ein Drahtseil, gelegentlich sind auch Trittklammern im Fels.

Nach einer Stunde Gehzeit ist dann der Gipfel erreicht. Tolle Ausblicke auf die endlosen Seen inklusive.

Durch eine Rinne nun auf Eisenklammern ein paar Meter bergab, und dann wieder auf festem Boden ein paar Meter und schon steht man am nächsten Kreuz. Frauenkopf nennt sich die südliche Erhebung, auch von hier nette Aussicht, vor allem nach Fuschl samt See.

Der Abstieg über die Südseite dann über Gehgelände ohne Felspassagen im Zickzack bis zum Waldweg, der zurück zum Parkplatz führt.

Schwierigleit:

Die Bewertung der Schwierigkeit fällt hier bei fast jedem Tourenbericht anders aus.
Fakt ist, dass der südliche Steig durchgehendes Gehgelände im T2-Bereich ist während der nördliche Steig im oberen Bereich einige felsige Stellen bietet, alles gut versichert. Deute ich mal als T3.


 


Hike partners: Riosambesi


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