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leide Schneeverhältnisse am Schimbrig


Published by Felix Pro , 18 February 2014, 11h04. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Luzern
Date of the hike:15 February 2014
Snowshoe grading: WT3 - Demanding snowshoe hike
Ski grading: PD-
Waypoints:
Geo-Tags: Entlebucherflühe - Fürstein   CH-LU 
Height gain: 825 m 2706 ft.
Height loss: 825 m 2706 ft.
Route:Stilaub, Parkplatz - Chessirain - Under Stettili - Stettili - Schimbrig Bad - Ober Looegg - P. 1647 - P. 1774 - Schimbrig - P. 1774 - P. 1647 - Ober Looegg - Under Looegg - Chätterech - P. 1232 - P. 1127 - Under Gründli - P. 1122 - P. 1074 - P. 1028
Access to start point:PW via Huttwil, Wolhusen und Entlebuch nach Gfelle, Stilaub - Parkplatz
Access to end point:PW via Gfelle, Schüpfheim, Langnau und Grünen nach Wyssachen
Maps:1169

Gleich zu Beginn: die Wetter- und Schneeverhältnisse trafen wir in doch sehr unterschiedlicher Art an -  einerseits doch schöne Bedingungen, was Sonne und Aussicht (in den Süden - im Norden zeigten sich rasch hohe, dunklere Wolkenbänke) anbelangt; anderseits doch mässige Schneeverhältnisse bereits im Aufstieg auf der Nordseite, eher missliche auf der Südseite; geringe Schneemengen waren es - bis auf die Gratbegehung - allenthalben; die Abfahrt, der Rückmarsch auf der Passstrasse glich eher einem Wassertreten …

 

Doch insgesamt: hat uns diese, für mich erstmalige, Rundtour um, und auf den Schimbrig, sehr gefallen - wir hoffen, die Fotos geben einen entsprechenden Eindruck wieder!...

 

Am schattigen Parkplatz Stilaub nach der Brücke über die Grosse Entle beginnt der, während seiner gesamten Länge, nur kurz von der Sonne erhellte Anstieg zum Übergang auf die Südseite. Eindrücklich ragen des Schimbrigs steile Wände auf; die obersten Felsen werden nun von der Sonne angestrahlt. Wir selbst treten nur eine kurze Zeitlang nach Chessirain, auf dem Weg zum Under Stettili, an die Sonne; dabei müssen wir, gerade im steileren Abschnitt feststellen, dass der nur spärlich liegende Schnee von schlechter Abfahrtsqualität (zerfahren, feucht bis hartgefroren) wäre - wir denken bereits hier daran, unsere Tour nach dem Gipfelbesuch auf der sonnigen Seite fortzusetzen; wobei wir uns jedoch nicht sicher sind, wie viel Schnee dort noch liegen wird …

 

Die ungefähr zwei km lange flache, leicht gewellte Strecke bis zum Schimbrig Bad stellte ebenfalls keine geeignete Abfahrtsroute dar - hingegen eröffnet sich le länger, je mehr, der Blick auf Tor- und Äbnistetterflue, Farnere und  Beichle, später auch auf den Fürstein. Etwas trostlos wirkt hier doch das sich im Winterschlaf befindliche Berggasthaus - „eine architektonische Augenweide“ (© Zaza) L.

 

Nach einer kurzen Rast steigen wir in einer erst etwas steileren Passage auf zur Einsattelung - und an die Sonne - bei der Alphütte Ober Looegg; hier erkennen wir - wenig überraschend - doch grössere apere Weideflächen. So gilt es zu Beginn, die zusammenhängendsten Schneeflecken zu finden - je weiter wir ansteigen, wird glücklicherweise die Schneedecke kompakter; deren Beschaffenheit bleibt jedoch von eher schwerer, feuchter Art. Wie wir nach dem Steilhang bei P. 1647 auf den abflachenden Grat gelangen, überrascht uns jedoch die teilweise beachtliche Höhe des angewehten Schnees.

 

Während der anschliessenden Gratwanderung, welche uns bereits hier schöne Ausblicke zu den Alpen eröffnet, weichen wir einige Male wenige Meter in den hier noch bewaldeten Nordhang aus, wo sich eine ältere Skispur noch undeutlich durch die Bäume zieht. Die letzte grosse Triebschneeansammlung auf dem Grat vor dem Steilaufschwung zu P. 1774 gilt es mit etwas Vorsicht zu begehen: ein Ausrutschen oder ein Abgleiten der Schneemasse wäre fatal - Ursula errichtet hier das Skidepot. Der nachfolgende steile Hang ist zu einem Teil schneefrei, die Wegspur jedoch mit hartem Schnee gefüllt und die weiteren „Schneeflecken“ von eher frostigen Beschaffenheit, so dass das Ansteigen konzentriert zu erfolgen hat.

Ein herrliches Schauen beschert uns alsdann der Gang über den verschneiten Schlussgrat; hier lege ich die Spur auf den Triebschneeansammlungen vorsichtig: bei der bereits starken Erwärmung sind mögliche Rutsche an den teilweise steilen Flanken nicht zur Gänze auszuschliessen. Beinahe alpin mutet dann das Gipfelgelände des Schimbrigs an; herrlich die nun freie Sicht Richtung Pilatus-Massiv, hübsch Gipfelkreuz und Triangulationspyramide im festgepressten Schnee vom nordseitigen Gipfelplateau aus zu betrachten. Hier verweilen wir, etwas windgeschützter, und halten eine kürzere Verpflegungspause ab. Mit uns erreicht ein Skitourengänger den Gipfel, wenig später folgen auch wenige Schneeschuhgänger.

 

Den Steilhang nach P. 1774 mit der nötigen Konzentration angegangen, und die mächtige Schneeansammlung über der Steilrinne gut gemeistert, behändigt sich Ursula wieder ihrer Skis und kann nun am oft eher flachen Grat doch passabel abfahren; im Steilhang unter P. 1647 kann sie im schweren Schnee sogar einige Bogen kreieren. Bis zur Alp Ober Looegg suchen wir dann wiederum die Restschneeflecken; dort angelangt setzen wir uns an der wärmenden Sonne auf die Holzbank und setzen die Verpflegungspause fort.

 

Eine überraschend kompakte Schneedecke treffen wir auf dem anschliessenden Abschnitt nach Under Looegg und zur Alp Chätterech an; der Schnee selbst jedoch schwer - wenig Fahrgenuss und recht anstrengendes Absteigen.

 

Die anschliessende flachere Passage ob der Gross Entle erfordert für die Skifahrerin sogar eine kurze Tragestrecke vor P. 1232, unterhalb der Chnubelalp. Während die Weiterfahrt bis zur Brücke bei P. 1127 noch recht passabel ist, gestaltet sich die Schlussfahrt entlang der Passstrasse im sich beinahe verflüssigenden Schneematsch doch etwas mühsam - immerhin geht’s mit den Skis schneller als mit den Schneeschuhen runter zum Ausgangspunkt Parkplatz Stilaub - so dass mich Ursula für den letzten km mit dem PW abholen kommt … 


Hike partners: Ursula, Felix


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