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Durch die Drachenschlucht auf den Fast (419m)


Published by Alpenorni , 7 February 2014, 12h02.

Region: World » Germany » Westliche Mittelgebirge » Weser-/Leinebergland
Date of the hike: 6 February 2014
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Height gain: 380 m 1246 ft.
Route:18,2 km
Access to start point:Eldagsen, Bushaltestelle "Am Pfingstanger" (Linie 385)
Access to end point:Forsthaus Mühlenbrink, Buslinie 385

Da der Winter sich in diesem Winter wenig winterlich verhält (jedenfalls in Norddeutschland), kann man sich womöglich und allmählich schon mal auf den Frühling freuen...?
Auch ein Ausflug auf die höchsten Höhen im Osterwald, immerhin über der magischen 400er Marke gelegen, förderte nur wenig Winterliches zutage. Die Reste des bislang einzigen Kälteeinbruchs sind schon weitestgehend abgeschmolzen - allerdings rollten nun teils stürmische Böen über`s Land, und nachdem ich die grünen Ecken Eldagsens hinter mir gelassen hatte, ging es zügig und zugig durch die offene Feldmark dem Forsthaus Farrensen am Waldrand entgegen.
Hier empfing mich der lauschige Osterwald mit seinen abgelegenen Waldwegen und Tausenden von einsamen Winkeln, von lieblich bis düster, von lichtdurchflutet bis schummerig.
Der Osterwald ist zwar ein riesiges Waldgebiet, aber eben auch ein Höhenzug, und von Farrensen aus bietet sich der Aufstieg durch die Drachenschlucht an. (geradeaus auf Forststraße in den Wald und dann linkshaltend, kurz absteigend zur Brücke in der Drachenschlucht)
Entlang des in tief eingeschnittenen kleinen Schluchten und Gräben verlaufenden Bergbachs bergauf. Man erreicht alsbald die Kattlöcher, wo sich die plätschernden Quellmulden in einem weit verzweigten Netz kleiner Bächlein am Hang befinden.
Nun, nach markanter Serpentine, rechts hinaus zu P. 293 und Richtung Sennhütte weiter, die man durch moosunterfütterten Fichtenwald (markierter Fußpfad) erreicht. ( Einziges Ausflugslokal auf den Höhen des Osterwalds, Do. und Fr. geschlossen, so auch heute : Keine Menschenseele habe ich auf der ganzen Tour angetroffen ! )
Auf arg vereisten Forstwegen strebte ich nun einem meiner Lieblingsrastplätze hier oben zu. An einer Lichtung gelegen findet sich hier ein kleines Bänklein, auf dem ich nun bald hockte und dem Rauschen herannahender Winde in den einsamen Wäldern lauschte. Ein wenig Sonne zeigte sich nun auch gerad`zur rechten Zeit, und, flankiert von singenden Wintergoldhähnchen und wispernden Haubenmeisen, ging es alsbald weiter auf den Fast, mit satten 419m Höhe höchster Punkt weit und breit inmitten uriger Fichtenforsten, wobei mir die hier ansässigen Heidelbeeren bezüglich der weiteren Tourenplanungen später im Jahr sehr verlockend in den Sinn kamen.
Doch noch sind die Tage noch recht kurz, und so hieß es nun, nach erfolgreicher Gipfelbesteigung, den Rückweg antreten - mit Hilfe der TK 1:25.000 findet man sicher hinab: durch sehr schöne, nur leider nun schon recht schattige Wälder geht es hinab zum Gehlenbach, dem ich schon beim Start in Eldagsen begegnet war, diesen auf Steinplatten überschreiten (Abzweig nicht verpassen!) und über Holzmühle, zuletzt entlang der Sauparkmauer, zur Haltestelle Mühlenbrink. (Bus stündlich)

Dies ist eine sehr schöne Route, um von Eldagsen aus zum Fast zu gelangen. Mit Öffis sehr gut machbar, Fahrplan aber vorab checken, Busse fahren stündlich.



Hike partners: Alpenorni


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