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Trans Swiss Trail «2» Porrentruy-Mendrisio, Etappe 4 Saignelégier-St-Imier


Published by marnermot , 18 August 2013, 22h39.

Region: World » Switzerland » Jura
Date of the hike:29 September 2012
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE   CH-JU 
Time: 4:30
Height gain: 460 m 1509 ft.
Height loss: 620 m 2034 ft.
Route:Saignelégier-St-Imier
Access to start point:Bahnhof Saignelégier
Access to end point:Bahnhof St-Imier

Energiegeladen

An einem leicht regnerischen Tag erwanderten wir uns die nächste Etappe. Nach wie vor hatten wir unser Fernziel Mendrisio vor Augen, das allerdings zu diesem Zeitpunkt noch sehr fern schien. Im Moment war immer noch der Plateaujura vorherrschend, genauer gesagt sein typischstes Beispiel in der Schweiz, die Franches Montagnes.

Beginnend beim Bahnhof Saignelégier führte uns der Weg durch schöne Weiden leicht hinunter zu Muriaux und Les Emibois. Dort begann es leicht zu steigen. Nach Le Roselet und Les Breuleux war es ein gemächliches Auf und Ab auf dem Hochplateau.

Immer wieder fielen uns die Trockenmauern ins Auge, die von freiwilligen Leuten mit grossem Fleiss und mit Fachkenntnis wieder neu aufgebaut oder instand gestellt werden. Diese Mauern dienen zur Abgrenzung zwischen den Arealen. Es ist eine uralte Technik im gesamten Juragebirge. Diese Bauwerke werden ganz ohne Zement oder andere Bindestoffe errichtet und bieten auch zahlreichen Kleintieren einen Unterschlupf.

Im Wald beim Anstieg zum Mont Soleil erblickten wir eine Menge wunderschöner Fliegenpilze. Der Plateaujura wechselte nun seinen Typus und wurde zum Kettenjura, was sich auch in der Steilheit äusserte… Schon vorher waren von Weitem die Windgeneratoren zu sehen.

Auf der Höhe angelangt, marschierten wir danach an der Anlage mit den Solarpaneelen vorbei, der grössten ihrer Art in der Schweiz. Schon lange vor dem heutigen Solarboom und Fukushima-Effekt wurde das Sonnenkraftwerk auf dem Mont Soleil als Forschungszentrum für alternative Energieerzeugung errichtet. Bestimmt hätten wir uns das noch näher angeschaut, doch war an diesem Tag gerade niemand zugegen.

Eine knappe Viertelstunde weiter erreichten wir die Bergstation der Standseilbahn nach St-Imier. Den Abstieg machten wir aber dann zu Fuss, ganz soo steil, wie es immer etwa beschrieben wird, ist es nun doch wieder nicht. Immer wieder erhaschten wir durch die Bäume einen Blick auf das Vallon de St-Imier. Dann in St-Imier, oder wie die Alten sagten «Sankt Immer», genehmigten wir uns unseren obligaten Einer, bevor es per Bahn wieder nach Hause ging.


Hier ist die Liste der bisherigen Berichte über unser Wanderprojekt.

Hike partners: marnermot


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