Piz Bernina (4048 m), Biancograt
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Der Biancograt wird oft als Modetour bezeichnet, aber eine Mode, die über Jahrzehnte anhält, qualifiziert sich wohl eher als Klassiker. Und ein etwas ist klar: der Biancograt ist wirklich einmalig und der Weg der Wege auf den höchsten Gipfel der Ostalpen. Seit meinem ersten Besuch der Berninagruppe vor vier Jahren steht die Tour daher auf meiner to-do Liste recht weit oben. Allerdings sind die Anforderungen nicht ganz ohne: 1500 Höhenmeter Aufstieg, steile Firnpassagen, ausgesetzte Grate und nicht ganz triviale Felskletterei im Gipfelbereich. Im Interesse einer sicheren Rückkehr ist hier für Normalalpinisten wie mich ein Bergführer nicht ganz unangebracht. Unter der sicheren Führung von Martin konnte ich die Sache zum Glück entspannt angehen. Immerhin habe ich mich auf die Tour einigermassen vorbereiten können: Nach Jungfrau und Piz Morteratsch waren sowohl das alpine Grundgefühl als auch die Höhenakklimatisierung wieder gegeben.
Die Tour auf den höchsten Gipfel der Ostalpen begann westalpenmässig früh mit einem Aufbruch um 3:15 Uhr. Die 850 Höhenmeter bis zur Fuorcla Prievlusa, wo der alpine Teil der Tour beginnt, hatten wir gegen 6 Uhr hinter uns gebracht. Es folgte leichte Felskletterei, bis wir eine halbe Stunde später unterhalb der weissen Prachtlinie standen. Wir erreichten diese mit einer Querung in der Firnflanke und kurzem, steilen Aufstieg. Wenn es hier Blankeis hat, kann man auch über die Felsnase gehen, was allerdings zeitaufwändiger ist. Der Biancograt selbst ist leicht, aber spektakulär. Wie das viel zitierte Bild von der «Himmelsleiter» impliziert, scheint der Grat tatsächlich im Blau zu enden. Und diesen Eindruck darf man mehr als eine Stunde geniessen, denn der Grat ist lang. Um zehn Minuten vor acht standen wir dann auf dem Piz Bianco (Piz Alv), inzwischen in den Wolken. Es folgte der schwierigste Abschnitt, die Kletterei Richtung Gipfel, unterbrochen von zwei Abseilstellen. Dieser Abschnitt kostete uns gut eineinhalb Stunden, aber dann war es geschafft: Um kurz vor halb zehn hatten wir den höchsten Punkt der Ostalpen erreicht. Die Sicht war zwar mässig, aber das konnte meinen Glücksgefühlen keinen Abbruch tun. Der Abstieg erfolgte wie üblich über den Spallagrat, der zwar nicht schwierig, aber sehr ausgesetzt ist und daher noch einmal Konzentration erfordert. Um 11 Uhr konnten wir dann in der Marco e Rosa Hütte unsere Systeme mit Pasta und einem Gläschen Rotwein (ich) wieder aufladen.
Die Tour auf den höchsten Gipfel der Ostalpen begann westalpenmässig früh mit einem Aufbruch um 3:15 Uhr. Die 850 Höhenmeter bis zur Fuorcla Prievlusa, wo der alpine Teil der Tour beginnt, hatten wir gegen 6 Uhr hinter uns gebracht. Es folgte leichte Felskletterei, bis wir eine halbe Stunde später unterhalb der weissen Prachtlinie standen. Wir erreichten diese mit einer Querung in der Firnflanke und kurzem, steilen Aufstieg. Wenn es hier Blankeis hat, kann man auch über die Felsnase gehen, was allerdings zeitaufwändiger ist. Der Biancograt selbst ist leicht, aber spektakulär. Wie das viel zitierte Bild von der «Himmelsleiter» impliziert, scheint der Grat tatsächlich im Blau zu enden. Und diesen Eindruck darf man mehr als eine Stunde geniessen, denn der Grat ist lang. Um zehn Minuten vor acht standen wir dann auf dem Piz Bianco (Piz Alv), inzwischen in den Wolken. Es folgte der schwierigste Abschnitt, die Kletterei Richtung Gipfel, unterbrochen von zwei Abseilstellen. Dieser Abschnitt kostete uns gut eineinhalb Stunden, aber dann war es geschafft: Um kurz vor halb zehn hatten wir den höchsten Punkt der Ostalpen erreicht. Die Sicht war zwar mässig, aber das konnte meinen Glücksgefühlen keinen Abbruch tun. Der Abstieg erfolgte wie üblich über den Spallagrat, der zwar nicht schwierig, aber sehr ausgesetzt ist und daher noch einmal Konzentration erfordert. Um 11 Uhr konnten wir dann in der Marco e Rosa Hütte unsere Systeme mit Pasta und einem Gläschen Rotwein (ich) wieder aufladen.
Tourengänger:
trecime

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