Rundtour über das Schnebelhorn
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Schon vor einiger Zeit hatte ich von einem Kameraden in unserer Sektion den Programmpunkt Wanderung vom 24. Okt. Übernommen. Das Interesse war aber sehr mässig. An der Tourenbesprechung ist mit Ueli nur gerade eine einzige Seele aufgetaucht. Wir beschlossen ins Zürcherland zum Schnebelhorn zu gehen. Ueli war bisher noch nie in dieser Gegend. Es war höchste Zeit für ihn, sich das Züribiet näher anzusehen.
Wir parkten in auf dem grossen Parkplatz beim Schwimmbad in Steg. Wir folgen zuerst der Quartierstrasse, die gegenüber des Schwimmbades ansteigt und biegen vor dem ersten Haus rechts ab hinauf zur Vorderegg. In der Nacht hatte es noch geregnet und es hängen noch viele Nebelfetzen herum. Die Sonne beginnt aber bald kräftig zu drücken. Der Wetterbericht stimmt an diesem Tag für einmal genau. Wir sind offenbar auf einer der Standardrouten zum Schnebelhorn unterwegs. Die Wegweiser stehen an jeder Ecke, die Route ist nicht zu verfehlen.
Via Vorderegg, Burstel, Rütiwis und Roten gewinnen wir an Höhe. Die Aussicht wir immer besser, die verschneiten Alpen ziehen sich über den ganzen südlichen Horizont. Auf dem Schnebelhorn geniessen wir die Aussicht und üben uns im Bestimmen der Berge. Zeit dazu haben wir genug. Schliesslich zieht es uns aber hinunter nach Tierhag in die Beiz. Erwähnenswert ist, dass es hier auch dunkles Bier gibt. Zu oft wird meine diesbezügliche Frage mit Nein beantwortet. Es gibt Sympathiepunkte für den schwarzen Bären vom Schützengarten.
Weiter geht es nun zum Warten. Eingelullt von den vielen Wegweisern schaue ich vor der Beiz aber nicht auf die Karte und so gehen wir irrtümlicher Weise ein Stück auf dem Wanderweg Richtung Hinter Stralegg. Wir korrigieren den Irrtum mit einer Direttissima hinauf zum Hinter Warten. Die Route vom Tierhag über den Warten nach Stralegg ist nicht mehr markiert und wird offenbar auch nur selten begangen. Die Natur holt sich den Pfad zurück und stellenweise ist er schon überwachsen.
Von der Stralegg stechen wir via Stadel direkt zur Töss hinunter und überqueren bei Buri die Töss. Die 200 Hm hinauf nach Tannen sind , inzwischen ist es ziemlich warm geworden, schweisstreibend. Kein Problem denken wir, das schafft Platz für ein weiteres Bier. Aber Oha Lätz in Tannen gibt es keine Beiz. Damit haben wir nun nicht gerechnet, wo es in diesem Gebiet doch sonst fast an jeder Ecke ein angeschriebenes Haus gibt. So gehen wir weiter und via Oberberg und Ob. Schwändi erreichen dafür umso schneller wieder unseren Ausgangspunkt.
Ueli hat es in diesem Gebiet gefallen und er wir sich hier sicher wieder einmal blicken lassen.

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