Arpelistock 3036m (von der Geltenhütte)
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Am Vortag von Lauenen b Gsteig (Postauto-Haltestelle Rohrbrücke 1236m) zuerst auf Belagsstrasse zum Pass bei Pt 1408 (Höji) und wieder leicht fallend in die Hochmoorsenke respektive das Naturschutzgebiet Gelten-Iffigen mit dem Lauenensee, welches ich im schattigen Auenwald auf seiner Westseite umgehe. Nun erreiche ich den Normalhüttenweg, der in 2 Geländestufen mehr oder weniger entfernt vom rauschenden Gältebach begleitet, 600 Hm zur Geltenhütte (2002m) überwindet. Eindrücklich tosend schiessen die Wasserfälle des Gälteschutz über die Felswände.
Übernachtung in der gemütlichen (Holz) und viel Platz bietenden SAC Hütte, die Hüttenwartinnen kümmern sich herzlich um das Wohl der Berggänger.
Am nächsten Tag marschiere ich 7.15 Uhr noch im Schatten auf dem wbw-markierten Weg los. Die erste kurze Geländestufe gewinnt man querend und über eine kleine Brücke in knapp 30min. Im Rottal mit seinem flachen und offenen Schuttboden, welcher von zahlreichen Bächen durchflossen wird, verliert sich vorerst der Weg wieder. Einer der verästelnden Bäche hat in den letzten Jahren auf der Nordseite des Talbodens den Bergweg weggespült. Kein Problem, da es sich auf dem flachen Kies auch weglos gut fortbewegen lässt. Einzig die zweimalige Querung dieses Baches erfordert später bei der Rückkehr am Mittag (Schmelzwasser) weite Sprünge, um nicht nasse Füsse zu bekommen. Nun steigts, wieder auf dem Pfad, konsequent an; der auffällig begrünten Flanke der alten Moräne hochsteigend, bis auf den Moränenrücken selbst und in einen ersten Karboden auf 2400m. Nun aus dem Schatten tretend und in einer nächsten Steilstufe jetzt durch Geröll und Felsblöcke (T3) zum hochalpinen Gletschersee auf 2600m. Diese "flüssige blauschimmende Perle" bildet aktuell die vorläufige Grenze des schwindenen Gältegletschers. Der nun reine Geröllweg zieht in die Süd-Flanke des Hüenerhürlis. Ein kurzer steiler Aufschwung südlich Pt 2683 im rutschigen Feingeröll ist die heutige "Schlüsselstelle" der Tour (T3+). Anschliessend leitet der nun wieder stabile Pfad in die Felspartie, welche sehr gut gestuft ist. Teilweise steigt es sich deshalb besser in den kurzen Felsabschnitten (T4-) als direkt auf den Pfadspuren. Auf 2850m wird diese genussvolle Passage verlassen und die feingeröllige Gipfelflanke und etwas weiter oben der breite NW-Grat des Arpelistock betreten (T2), Nun den kalten Wind spürend in 30 min zum Gipfelkreuz mit freier Aussicht rundum. (3h, 1000Hm). Auch von Süden erreichen die ersten Berggänger den Gipfel; den Anstieg von dieser Seite her wird unisono nicht ausgesprochen gelobt...(instabiles Steilgeröll). Des rauhen Windes wegen, raste ich etwas unterhalb. Auf dem Aufstiegsroute gehts problemlos wieder runter ins Rottal ,wo mit Stockhilfe die nun stark angeschwollenen Bäche übersprungen werden müssen. Nach dem stärkenden Café auf der Sonnenterrasse der Geltenhütte ziehe ich gleich weiter und der abwechslungsreiche Hüttenweg führt mit willkommener abkühlender Wegdusche auf Höhe 1870m runter zum Lauenensee wo sich viele Touristen tummeln. In 5 weiteren Minuten befindet sich etwas talauswärts die Postautostation Legerlibrügg 1380m.
Übernachtung in der gemütlichen (Holz) und viel Platz bietenden SAC Hütte, die Hüttenwartinnen kümmern sich herzlich um das Wohl der Berggänger.
Am nächsten Tag marschiere ich 7.15 Uhr noch im Schatten auf dem wbw-markierten Weg los. Die erste kurze Geländestufe gewinnt man querend und über eine kleine Brücke in knapp 30min. Im Rottal mit seinem flachen und offenen Schuttboden, welcher von zahlreichen Bächen durchflossen wird, verliert sich vorerst der Weg wieder. Einer der verästelnden Bäche hat in den letzten Jahren auf der Nordseite des Talbodens den Bergweg weggespült. Kein Problem, da es sich auf dem flachen Kies auch weglos gut fortbewegen lässt. Einzig die zweimalige Querung dieses Baches erfordert später bei der Rückkehr am Mittag (Schmelzwasser) weite Sprünge, um nicht nasse Füsse zu bekommen. Nun steigts, wieder auf dem Pfad, konsequent an; der auffällig begrünten Flanke der alten Moräne hochsteigend, bis auf den Moränenrücken selbst und in einen ersten Karboden auf 2400m. Nun aus dem Schatten tretend und in einer nächsten Steilstufe jetzt durch Geröll und Felsblöcke (T3) zum hochalpinen Gletschersee auf 2600m. Diese "flüssige blauschimmende Perle" bildet aktuell die vorläufige Grenze des schwindenen Gältegletschers. Der nun reine Geröllweg zieht in die Süd-Flanke des Hüenerhürlis. Ein kurzer steiler Aufschwung südlich Pt 2683 im rutschigen Feingeröll ist die heutige "Schlüsselstelle" der Tour (T3+). Anschliessend leitet der nun wieder stabile Pfad in die Felspartie, welche sehr gut gestuft ist. Teilweise steigt es sich deshalb besser in den kurzen Felsabschnitten (T4-) als direkt auf den Pfadspuren. Auf 2850m wird diese genussvolle Passage verlassen und die feingeröllige Gipfelflanke und etwas weiter oben der breite NW-Grat des Arpelistock betreten (T2), Nun den kalten Wind spürend in 30 min zum Gipfelkreuz mit freier Aussicht rundum. (3h, 1000Hm). Auch von Süden erreichen die ersten Berggänger den Gipfel; den Anstieg von dieser Seite her wird unisono nicht ausgesprochen gelobt...(instabiles Steilgeröll). Des rauhen Windes wegen, raste ich etwas unterhalb. Auf dem Aufstiegsroute gehts problemlos wieder runter ins Rottal ,wo mit Stockhilfe die nun stark angeschwollenen Bäche übersprungen werden müssen. Nach dem stärkenden Café auf der Sonnenterrasse der Geltenhütte ziehe ich gleich weiter und der abwechslungsreiche Hüttenweg führt mit willkommener abkühlender Wegdusche auf Höhe 1870m runter zum Lauenensee wo sich viele Touristen tummeln. In 5 weiteren Minuten befindet sich etwas talauswärts die Postautostation Legerlibrügg 1380m.
Tourengänger:
Badus

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