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vom Lauchernstock bis zum Rigidalstock


Published by Ledi , 17 June 2020, 22h28.

Region: World » Switzerland » Nidwalden
Date of the hike:12 June 2020
Hiking grading: T6 - Difficult High-level Alpine hike
Climbing grading: IV (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: Ruch- und Walenstockgruppe   CH-NW   CH-OW 
Time: 14:45
Height gain: 920 m 3018 ft.
Height loss: 2300 m 7544 ft.
Access to start point:Mit der Brunnibahn nach Ristis und zur Rigidalstafel mit dem Bike. Ab Rigidalstafel zu Fuss zur Rugghubelhütte.
Maps:geo.admin.ch

Das Alpine Klettern muss man im Griff haben. Schnell sollte man auch noch sein, denn für viele Pausen wird die Zeit nicht reichen. Wir haben alles mit Bergschuhen geklettert. Die Zeiten im Outdoor Guide Engelberg von 6-10h sind sehr knapp berechnet, wir hatten schlussendlich vom Schlittkuchen bis zum Rigidalstock 12.5 Stunden.

5.30 Uhr Start Rugghubelhütte

6.30 Uhr Schlittkuchen Ausstieg

8.30 Uhr Lauchernstock

13.00 Uhr Gross Sättelistock

14.00 Uhr Schyeggstock

16.00 Uhr Spitz Mann

18.00 Uhr Rigidalstock

20.15 Uhr in Engelberg (mit Bike von der Alp Rigidalstafel)

Wir starteten von der Rugghubelhütte aus Richtung Lauchernstock (Nördlich) eher absteigend zum Einstieg Schlittkuchen (T5). Heute Dank Föhn nicht richtig gefroren. Danach (westlich) über Altschnee zum Einstieg. Der Fels war noch sehr kalt, die Finger brannten zum Klettern, jedoch die Sonnenstrahlen am Gipfel machten uns Hoffnung auf wärmere Verhältnisse. Ab dem Messer hatten wir Sonnenstrahlen, die uns bis spät abends begleiten werden. Das Messer mit 4c angegeben ging sehr gut zu klettern, sowie der Gipfelaufschwung der die schwierigste Stelle mit einer Schlinge entschärft. Hier alles mit vielen BH gut abgesichert. Nach dem Lauchernstockgipfel alles über den Grat weiter Richtung Sättelistock. Wir gingen am kurzen Seil bis zum P.2417, wo wir uns wieder sicherten. Der Abstieg ca.50m hat viele losen Steine. Weiter über T6 Gelände zum Einstieg des Planggengrat. Dieser steil durch eine Brüchige Schroffe hochklettern. Hier sind die BH sehr weit auseinander, aber es ist möglich mit Schlingen selbst abzusichern, was bis zum Gipfel so bleibt. Je höher man steigt desto fester wird der Fels. Der Abstieg Erfolg vom Gipfel westlich runter zu einem Band. Auf diesem Band bleiben, wo am Ende wieder hochgestiegen werden muss, um einen Absatz zu umgehen. Auf den Schyeggstock T6 geht es gut am kurzen Seil. Am Schluss noch eine kurze Kletterstelle auf den Gipfel. Der Abstieg erfolgt weiter dem Grat entlang bis es nicht mehr weiter geht zu einer Rinne auf die rechte Seite. In die Rinne hinab klettern unter dem ersten Klemmstein hindurch bis zur Abseilstelle, die mit zwei Schlingen gemacht ist. Von da abseilen in die Rinne hinein, was bei so viel losen Gesteins sehr unangenehm ist. Das 50m Seil reicht nicht um den zweiten Klemmstein zu erreichen. Daher muss in der Rinne noch 3m ohne Seil abgestiegen werden. Auf dem Klemmstein kann eine Pause gemacht werden, dort sollte plötzlicher Steinschlag niemanden treffen. Dieser Klemmstein ist auch die zweite Abseilstelle, am besten quetscht man sich unten durch und seilt sich weiter hinab in sicheres Gelände. Das ist aus meiner Sicht die Schlüsselstelle. Das Risiko von einem Stein getroffen zu werden, ist in so einer Rinne gross, auszuweichen ist fast nicht möglich. Hoch auf den Spitz Mann sicherten wir uns im unteren Bereich, oben wird es einfacher. Der Abstieg machten wir in Nord-Westlich Richtung vom Gipfel. Um wieder zurück auf den Grat zukommen, querten wir die Platten wo zwei Eisenstangen helfen nicht abzurutschen. Der Rest vom Grat am kurzen Seil abgestiegen. Hoch zuerst auf dem Grad, danach einen Aufschwung südseitlich umgangen im Grass, um durch ein Loch wieder hinabzusteigen, damit man zum Einstieg des Rigidalstocks gelangt. Wir sicherten die nächsten zwei Seillängen ab. Wenn auf dem Grad geblieben wird kommt zum Abschluss eine kurze 4er Stelle, die doch gut mit BH abgesichert ist. Danach ist am kurzen Seil der Gipfel schnell erreicht. Der Abstieg weiter über den nun einsamen Klettersteig, runter zum Brunni auf der Kiesstrasse zurück zur Rigidalstafel, wo unsere Bikes auf uns warteten. Diese haben wir tags zuvor mit der Bahn mitgenommen (14.- Einfach mit Halbtax). Die fahrt runter nach Engelberg genossen wir sehr, bis zum Brunni-Bahn Parkplatz.

Hike partners: Ledi


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