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Herbststimmung auf dem Heinzenberg - Lüschgrat und Glaser Grat


Published by alpstein , 3 October 2018, 19h57.

Region: World » Switzerland » Grisons » Domleschg
Date of the hike: 3 October 2018
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR 
Height gain: 880 m 2886 ft.
Height loss: 880 m 2886 ft.
Route:11,5 km
Access to start point:über Autobahn bis Thusis Nord - Bergstraße bis Obertschappina, PP beim Skilift
Accommodation:Berggasthaus Piz Beverin am Glaspass
Maps:map.geo.admin.ch

Immer noch Urlaub, aber die nächsten Tage sind anderweitig verplant. Da musste heute ein Wanderziel her, in welchem nach Möglichkeit nicht so viel Schnee liegt, wie dies am Alpenrand schon der Fall ist. Dazu sollte auch nach Möglichkeit auch noch etwas die Sonne scheinen, wobei ich nicht in das Tessin fahren wollte. Also suchte ich den Heinzenberg im Bündnerland auf, an dem ich bei zwei Schneeschuhtouren im Frühjahr Gefallen gefunden hatte. Starke Bewölkung und nieseln unterwegs, aber auf Höhe von Lenzerheide schien sich das Wetter zu scheiden und es zeigte sich recht viel blau im Süden. Bei schönstem Herbstwetter bin ich schließlich in Obertschappina (1577 m) auf dem Heinzenberg angekommen. Die Temperatur lag bei 6 Grad.

An der Kirche vorbei schlug ich den Bergwanderweg nach Obergmeind (1813 m) ein, der durchweg über Weideflächen führt. Er verläuft aber vorbildlich außerhalb der eingezäunten Weiden. Weiter verlief der Pfad ein Stück weit neben der Skilifttrasse, um dann zur verwaisten Lüschalp (1974 m) abzubiegen, im Winter eine schöne Einkehrmöglichkeit. Mehr horizontal mit etwas Auf und Ab führte mich ein Alpweg dann zum Bischolpass (1999 m), der mit netten, kleinen Seen umgeben ist. Es war Zeit für eine Teepause. Seit dem Start hatte sich der Wettercharakter etwas geändert. Von Norden zogen immer wieder Wolken herein, die aber auch wieder durch größere Aufhellungen abgelöst wurden.

Es muss ja nicht immer der strahlende Sonnenschein sein. Auch Wolken- und Nebelbänke können schöne Stimmungen erzeugen. Die Herbstfarben taten heute das Ihrige dazu. Der Abschnitt vom Bischolpass über den Lüschgrat ist nicht markiert. Es führen aber klar ersichtliche Pfade durch das heidedartige Gelände. Über die Lüschsunnigi ging es wieder hinab zum P. 1989, wo ich wieder auf einen Wegweiser traf. Bis zum Glaser Grat (2124 m) musste ich nochmals 125 Hm überwinden. Die reichlichen Sitzmöglichkeiten dort hatte ich bei der Vesperpause für mich allein. Bruschghorn, Piz Beverin lagen vis-a-vis und rechts unten das Safiental.

Bis zum Glaspass (1846 m) ging es in moderatem Gefälle bergab. Waren mir kurz vor dem Berggasthaus Piz Beverin die ersten beiden Wanderer begegnet, war das Gasthaus überraschend gut besucht. Aber man kann ja schließlich auch herauffahren, wohl auch mit dem ÖV. Das gemütliche Gasthaus ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Für den Abstieg stehen dann mehrere Wege zur Verfügung. Ich nahm zunächst den Weg zur Alp bei P. 1831, um dann über P. 1775 und das Wäldchen "In der Ufforstig" die Weiden bei Bruneir (1657 m) zu erreichen. Über den vom Aufstieg bekannten Pfad ging es dann nur noch bergab.

Fazit: Es war ein schöner Herbstausflug in einer heute menschverlassenen Gegend.

Route: Obertschappina - Obergmeind - Lüschalp -Bischolpass - Lüschgrat - P. 1989 - Glaser Grat - Glaspass - P. 1831 - P. 1775 - P. 1728 - Bruneir - Obertschappina


Hike partners: alpstein


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