Tour de Molare (Season Opener) Tag 4: Pizzo di Campello 2660m


Publiziert von basodino Pro , 7. Juli 2015 um 15:44.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Bellinzonese
Tour Datum: 6 Juli 2015
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Pizzo Molare 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 470 m
Abstieg: 1070 m
Zufahrt zum Ankunftspunkt:mit dem Bus ab Cari nach Faido, dort Auto oder Zuganschluss
Unterkunftmöglichkeiten:Rif. Gana Rossa UTOE (2270 m), Selbstversorgerhütte

Am letzten Tag des Season Openers stand eigentlich nur noch der Abstieg an. Das allein ist aber kaum eine Tagesetappe. Man kann es aber sehr effektiv aufpeppen.

Zunächst folgt man dem Hüttenweg abwärts bis zu einer Kreuzung (ca. 2240 m). Dort zweigt ein Spur gut markiert nach rechts leicht ansteigend ab Richtung Lago di Cari. Nun in leichtem Auf- und Ab für ca. 45 min den Hang querend. Auf ca. 2310 m erreicht man den höchsten Punkt der Traverse. Wenn sich der Weg abzusenken beginnt, dann leicht aufwärts über offene Wiesen und wenig Geröll ansteigen in eine Art Kessel. Die linke Begrenzung ist halbwegs prägnant, da sie nach links zum Lago di Cari steil hinabstürzt. Auf dieser Rippe, oder soll man es einen Grat nennen, hat sich eine Spur gebildet, die einen sicher, wenngleich manchmal mit hohen Stufen versehen auf eine Flachstelle führt (ca. 2500 m). Nun liegt vor einem ein recht steiler Grashang mit einigen Platten und Blöcken im unteren Teil. Dieser Plattenfeld kann man am oberen Rand von links nach rechts aufwärts nutzen, dann in steilen Wiesen aufwärts traversieren bis zu einer niedrigen, aber deutlichen Felsstufe, über die ein beinahe horizontaler Weg führt. Dieser steigt bald ein wenig an, ist sehr erdig und bei Näße nicht über alle Zweifel erhaben. Schließlich gelangt man auf den Grat, dann nur noch über selbigen (nicht mehr ausweichen), wobei kurz vor dem Gipfel ein kleiner zerbrochener Felskopf überkraxelt wird. 1 h 40 min, T4-.

Die Aussicht ist grandios, befindet man sich doch auf einem der höchsten Gipfel am ganzen Kamm. Es gibt ein kleines Gipfelbuch im Steinmann.

Auf demselben Weg hinab bis zum Traversenweg und in wenigen Minuten die Traverse zum Lago di Cari vollenden. Die Bergstation des Sesselliftes (nur Winterbetrieb) muss man ausblenden. Der See an sich ist sehr schön und wenn man am Abfluss badet, hat man beinahe einen Infinity-Pool. T4-, 0 h 55 min.

Der Weg hinab nach Cari ist dann nicht überall so malerisch, durchquert man doch das Skigebiet. An der Mittelstation umgeht man die Gebäude links, verlässt aber sofort die Straße und steigt unter dem Sessellift selbst hinab. Weiter unten erreicht man so einen hübscheren Weg und geht unmittelbar an der Capanna Prodör vorbei. In Cari selbst sind die Wegzeichen dann nicht mehr so hilfreich, aber der Ort ist zu überschaubar, als dass man den Bus nicht finden würde. Derzeit wird in Cari viel gebaut (Straße), so dass es nicht ganz so idyllisch ist. 1 h 10 min, anfänglich T2, dann T1

Somit schließt sich für uns der Bogen. Die Teiletappe bestehend aus Abstieg auf die Strada Alta und dem Weiterweg nach Sobrio haben wir uns geschenkt. Natürlich wäre erst dann die Umrundung des Pizzo Molare konsequent beendet. Wir haben hierzu den Bus nach Faido genommen. Ich hoffe, es ist uns in Anbetracht der ungewöhnlich heißen Temperaturen verziehen. Unweit Faido Posta gibt es übrigens einen großen Migro, wo wir uns für die Heimfahrt eindecken konnten.

Tourengänger: basodino, tourinette


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