Windegghütte


Publiziert von Mel , 14. Juni 2014 um 10:07.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Oberhasli
Tour Datum: 8 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1560 m
Abstieg: 1560 m
Strecke:Schwendi - Waldboden - Underi Trift - Bosslis Stein - Windegghütte - Chetteliweg - Trifthängebrücke - Underi Trift - Schwendi (17 km)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW bis Talstation Triftbahn oder Poschi cff logo Nessental, Triftbahn
Unterkunftmöglichkeiten:Windegghütte SAC

Auf der Suche nach einer Hütte, die übers Pfingstwochenende bereits bewartet ist, sind wir auf die Windegghütte gestossen. Dies erwies sich als Glücksfall, denn weil die Triftbahn noch nicht fährt, können wir die gemütliche und gepflegte Hütte und die eindrückliche Landschaft um den Triftgletscher fast für uns alleine geniessen!

Bei der Talstation der Triftbahn wählen wir die etwas steilere Aufstiegsroute auf der rechten Talseite via Erggeliwald. Auch wenn wir grösstenteils im Schatten der Bäume wandern, sind wir innert kurzer Zeit völlig durchgeschwitzt - es ist unglaublich heiss für diese Jahreszeit!

Wir passieren den Waldboden (mit hübschem Grillplatz) und nähern uns langsam der Bergstation der Triftbahn. Hier ist der Weg nun leicht ausgesetzt, aber problemlos begehbar. Restschneefelder gibt es praktisch keine mehr, nur bei einer Bachüberquerung müssen wir kurz aufpassen, nicht nasse Füsse zu bekommen.

Entlang dem Triftwasser erreichen wir nach rund 2 Stunden den Bosslis Stein. Hier hat man nun mehrere Möglichkeiten - wir wählen den stotzigen Direktaufstieg zur 250 Meter über uns liegenden Windegghütte. Dort angekommen, haben wir die Qual der Wahl zwischen tollen Klettergärten & Mehrseillängen, leckerem Zvieri auf der Sonnenterrasse oder einfach die wunderbare Gegend noch etwas zu erkunden & zu geniessen. Zum ersten Mal geniessen wir ausserdem ein Abendessen in einer SAC-Hütte draussen auf der Terrasse!

Am nächsten Morgen wählen wir für den Abstieg den Chetteliweg. Dieser hübsche, mit Drahtseil und Ketten entschärfter Pfad bietet wunderbare Tief- und Ausblicke auf den Triftgletscher und die umliegenden Gipfel. Er endet quasi vor der Trifthängebrücke. Ich lasse es mir natürlich nicht nehmen, rasch über sie drüber zu wackeln - wann steht man schon mutterseelenalleine auf dieser Touristenattraktion? :-)

In der Underen Trift sind mittlerweile ein paar Bauern mit ihren Schafen eingetroffen. Wie schön sie es haben, dass sie den ganzen Sommer hier oben in dieser imposanten Landschaft verbringen dürfen! Wir hingegen müssen langsam wieder absteigen und wählen dazu diesmal die andere Talseite. Dieser Weg zieht sich aber überraschend in die Länge und wartet auch noch mit ein paar schweisstreibenden Gegenaufstiegen auf. Zum Dessert gibt es dann aber vor der Passstrasse noch ein paar wunderbare Blumenwiesen - der Bergsommer hat endlich begonnen!

Tourengänger: Mel


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