Piz Blaisun, 3200m


Publiziert von Linard03 Pro , 4. August 2012 um 13:44.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Oberengadin
Tour Datum:23 Juli 2012
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 5:15
Aufstieg: 960 m
Abstieg: 960 m
Strecke:P.2251 - Fuorcla Gualdauna - Ostkamm - Piz Blaisun - Fuorcla Pischa - Fuorcla Gualdauna - P.2251
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit PW zu P.2251 an der Albula-Passstrasse
Zufahrt zum Ankunftspunkt:dito

Wieder in meinem geliebten Engadin unterwegs! Im dritten Anlauf sollte es klappen … - die letzten beiden Jahre hat jeweils der Neuschnee einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch gestern hat’s nochmals bis auf ca. 2800m hinunter geschneit; doch zum Glück war’s nicht viel.
 
Wir starteten extra etwas später, in der Hoffnung, dass der Schnee auf dem Grat weg ist bis wir kommen. Deshalb marschierten wir erst um ca. 8.20 Uhr vom Parkplatz bei P.2251 los, bei immer noch frischen 3 Grad. Selten eine solche schlammige Unterlage erlebt, welche sich bis hinauf zur Fuorcla Gualdauna (2494m) hinauf zog. Es muss also gestern nochmals kräftig geregnet haben …
 
Nach einer kurzen Pause begann das Abenteuer Ostkamm: zuerst weglos den Grashang hinauf, dann (etwas steiler als gedacht) weiter bis zu P.2876. Hier hat man erstmals den Überblick auf den weiteren Gratverlauf. Nun geht’s munter auf und ab, immer auf dem Grat, viel Schutt unter den Schuhen.
 
Zum Schluss wird’s felsiger, die Hände werden jetzt vermehrt benötigt. Der letzte Aufschwung ist total zerklüftet, die Orientierung etwas schwieriger (links oder rechts?). Wir finden die richtige Variante und befinden uns bald wieder in Gehgelände. Den letzten Schutthang hinauf und wir erreichen nach ca. 3 Std. den Gipfel des Piz Blaisun (3200m).
 
Was für ein Panorama: Piz Kesch vis-à-vis, ebenso Piz Üertsch, etwas weiter weg die Bernina-Gruppe. Aber auch im Norden gibt es einiges zu bestaunen, sogar die Churfirsten sind sichtbar! Zum Glück war’s einige Zeit windstill, sodass wir unseren Zmittag gemütlich einnehmen konnten. Selbstredend, dass wir alleine waren – die letzten Besucher waren 1 Woche zuvor auf dem Gipfel …
 
Dann frischte jedoch die Bise wieder stark auf, sodass wir Handschuhe und Mütze montierten und uns schnell an den Abstieg machten. Wir wählten dafür den Direktabstieg zur Fuorcla Pischa (2871m). Es war an steiles und rutschiges Schutt-surfen; hier hätte ich nicht unbedingt aufsteigen wollen … So wurden jedenfalls sehr schnell viele Höhenmeter vernichtet.
 
Es folgte nun noch der langgezogene Abstieg durch’s Val Pischa, welches noch einige grössere Schneefelder aufwies. Dann, wir wähnten uns schon kurz vor der Es-cha-Hütte, erreichten wir die Abzweigung, von welcher wir wieder bis zur Fuorcla Gualdauna wanderten. Bis hierhin war der Wind allgegenwärtig und lästig kühl … Erst das letzte Stück war windgeschützt und deshalb auch angenehm warm.
 
Fazit:
Endlich hat’s geklappt mit dieser wunderschönen Schutt-Pyramide! Die Kraxelei hat grossen Spass gemacht ;-)

Tour mit Andri

Tourengänger: Linard03


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Geodaten
 12184.gpx Piz Blaisun

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