Châtillon - über 1000jährige Eiche


Publiziert von silberhorn Pro , 25. Januar 2012 um 22:06.

Region: Welt » Schweiz » Jura
Tour Datum:10 Juli 1990
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-JU 
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bahn, Bus, privat Fahrzeug
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Analog
Kartennummer:Swiss Map online

Den Bericht veröffentliche ich primär für KOPFSALAT.

Ein Bekannter wollte mir die älteste Eiche Europas zeigen. Also fuhren wir mit seinem Auto nach Châtillon. Nach dem Dorfausgang in südöstlicher Richtung  erreichten wir sie nach kurzem Spaziergang. 

Ein sehr beeindruckender Baum. Zu seinem Schutz ist er eingehagt.

In Sichtweite ein wunderschöner Eichenhain in dem man schlendern kann.

Den Standort findet man bei (http://www.juratourisme.ch/) - Entdecken".

Der nach Süden verlaufende Wanderweg soll sehr schön sein. So weit ich mich erinnere sah ich mal Fotos von diesen Weg. Darunter ein sehr schönes das durch ein Felsentor führt.   


Tourengänger: silberhorn


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Kommentare (9)


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kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 25. Januar 2012 um 22:32
besten dank.

jetzt weiss ich auch wieso der wanderweg kurz vor dem südlichen dorfeingang noch einen schlenker macht.

da ich aber knapp dran war und unter keinen umständen den bus verpassen wollte, habe ich mir diesen schlenker gespart und bin direkt auf der fahrstrasse in dorf runter. schade.

werde es bei gelegenheit nachholen, wie auch alle die anderen (wander)-wege in die schluchten dieser halb-klusen.

diese jura-rippe scheint mir ein sehr empfehlenswertes wandergebiet zu sein. abwechslungsreich, abgeschieden und trotzdem praktisch vor der haustüre und auch ÖV-mässig recht gut erschlossen. quasi ein geheimtipp ... ;-)

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 25. Januar 2012 um 23:26

Als ich dort war gab's den Lehrpfad noch nicht.

Heutzutage wird, wie ich meine, viel zu viel touristisch vermarktet.

Felix Pro hat gesagt:
Gesendet am 25. Januar 2012 um 23:36
auf jeden Fall merke ich mir diese "Zusatzschlaufe" - besten Dank

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 26. Januar 2012 um 07:04
Und dank des RE (regio-express) ist man in einer knappen Stunde von Biel in Porrentruy.

Zaza hat gesagt:
Gesendet am 26. Januar 2012 um 07:54
Wer sich für alte Bäume in der Schweiz interessiert, der sollte das wunderschöne Buch von Michel Brunner ausleihen oder kaufen: Klick. Natürlich nicht dort kaufen, sondern beim lokalen Buchhändler des Vertrauens ;-)

Und wer gar nichts kaufen will, kann auch nur hier lesen.

MicheleK hat gesagt: RE:
Gesendet am 26. Januar 2012 um 14:34
Salut Manuel,
vielen Dank fuer die guten links zu den Raritaeten.
und Silberhorn fuers Publishing...

Saluti,
Michele


ist schlicht spektakulaer...die Vorstellung dass dieser Organismus schon im Jahr 1000 da stand (etwas kleiner vielleicht...). Mich wuerden sog. "Longevity Genes" bei Baeumen interessieren...

silberhorn Pro hat gesagt:
Gesendet am 26. Januar 2012 um 09:06

Das von Zaza empfohlene Baumbuch ist wirklich fantastisch!

;-)

Dazu gibt es ein Wanderbuch zu den einzelnen Bäumen, was ich nicht als einzige ungut finde. Denn es besteht die Gefahr des Baumwandalismus. In der Regio Basel bestens bekannt. Greade in diesm Fall finde ich die touristische Vermartung sehr bedenklich.

svada hat gesagt:
Gesendet am 26. Januar 2012 um 18:10
So ganz gesund sieht der Baum aber nicht mehr aus? Bin aber auch kein Baumexperte. Jedenfalls schon faszinierend wenn man bedenkt wie lange der Baum schon an Ort und Stelle steht.

Und silberhorn kann ich eigentlich nur zustimmen, wobei der Jura (insbesondere die Ajoie) nach wie vor ein stilles unbekanntes Plätzchen in der Schweiz ist. Einzig Bonfol sorgt für gelegentliche Schlagzeilen. Die ganzen Lehrpfade schiessen in den letzten Jahren richtiggehend aus dem Boden, teilweise sind sie auch wirklich nützlich und interessant. Allerdings kann man sich die Frage stellen ob der Mensch keinen Fuss in die Natur setzt ohne eine "Sehenswürdigkeit" bestaunen zu können.

silberhorn Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 27. Januar 2012 um 00:25

Mit den Bäumen ist es so wie mit allen Lebewesen. Je älter um so mehr Gebresten.

Es gibt Eichen, wie auch Linden deren Stamm hohl ist. Dennoch leben sie sehr viele Jahre weiter. Sah mal eine Linde deren Stamm in zwei Teile auseinander gebrochen war. Die beiden leben nun oberirdisch als Einzelbäume weiter.






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