Piz Chastè (2850 m), SO-NW Überschreitung


Publiziert von Anna , 29. September 2009 um 21:39. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Unterengadin
Tour Datum: 7 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Fless-Gruppe   CH-GR 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1500 m
Strecke:Susch - P.2238 - P. 2341 - Piz Chastè - P.2876 - P.2793 - P.2238 - Susch
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Susch
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Susch

Im September war der Trend bei meinen Zweibeinen-Freunden in der Nähe von Susch zu wandern.
Fragt bitte nicht mir warum, ich weiss nicht. Es ist sehr schwierig die Menschen zu verstanden.
Dieser ist der erste Bericht über unseren Aufstiegen auf den Piz Chastè. Wir sind da drei Male gewesen, zwei Male nur auf dem Chastè und ein Mal auf dem Piz Chastè und den Piz Murtera.

Es war ein warmer Tag. Wir erreichen Susch um 9 und fangen sofort unsere Wanderung an. Da Anna diesem Sommer mit dem Berglauf angefangen hat, laufen jetzt meine Zweibeiner ziemlich schnell auf Forststrassen und Pfäden. Das ist einen grossen Vorteil, sonst vorher musste ich immer warten, dann vielleicht am Abend zu spät den Bahnhof erreichen und manchmal noch von Scuol nach Ramosch mit Stirnlampen laufen. Zum Glück ist das seit weniger Zeit nicht mehr ein Problem...

Der Weg von Susch nach Piz Chastè ist markiert, deswegen nicht schwierig. Man lauft auf die Forststrasse bis zum P.2341 (T1) und dann auf Wegspuren (T3) bis zum Gipfel. Von P.2341 haben wir nicht die Markierung gefolgt und sind direkt auf dem Grat (T4-) aufgestiegen. Diese Variante ist angenehmer als der markierte Weg.
Mal auf dem Piz Chastè haben wir entschieden eine Grat Wanderung zu machen und haben den Grat durch P.2876 bis zum P.2793 gefolgt. Das war der schönste Teil der Wanderung (T4) mit einfacher und schöner Kletterei (II). Von hier sind wir abgestiegen etwas östlich von P. 2579 und P.2438 bis die Forstrasse am P.2238 zu erreichen. Dann, wieder auf der Forststrasse nach Susch.

Für diesen Tag gibt eine kleine Anekdote. Bei Aufstieg haben wir einen kurios Berlaufer getroffen. Mit einem komischen Hut und dem Gesicht weiss wie die Schlagsahne wegen einer Tonne von Sonnencreme hatte er Angst von allen Tieren (mit vier oder zwei Beinen). Er hatte natürlich Angst von mir und meinen Zweibeinen-Freunden, aber ins besondere hatte er Angst von den Kühen und die Kälbern. Wie kann man Angst von Kälbern haben, kann ich nicht verstanden. Aber, lassen wir hier die Diskussion. Also der Tourist hat uns überholt, aber er hat sich etwas oben von  P.2341 gehaltet. Wenn wir ihn wieder überholt haben, nach eine komische Reaktion gegen mir, hat er versucht uns auf dem Gipfel zu folgen. Aber in weniger Minuten hat er die Idee abgelegt und hat seine Abstieg angefangen.  Wir haben uns gefragt wie er würde absteigen mit allen diesen Kühen, ins besondere wenn er wahrscheinlich auch den Stier sehen würde. Well, zwei Tagen danach, wenn wir noch einmal den Piz Chastè aufgestiegen haben,  hatten wir die Antwort. Der Besitzer von den Kühen, die Kälber und den Stier hat uns gesagt dass vor zwei Tagen jemand hatte den Zaun nicht geschlossen und die arme Tieren sind am Abend in Susch abgestiegen.

Ihr Vierbeinen-Hikr
Zina




Tourengänger: Anna, Stani™, Zina

Galerie


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