Über den Vulkanpfad auf den Hohentwiel


Publiziert von alpstein Pro , 21. Mai 2009 um 17:26.

Region: Welt » Deutschland » Alpenvorland
Tour Datum:21 Mai 2009
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Hegau Vulkanschlote   D 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 250 m
Abstieg: 250 m
Strecke:Singen (Krankenhaus) - Elisabethenberg - ten-Brink-Weg - Karlsbastion - Hohentwiel und retour
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PKW im Wohngebiet beim Krankenhaus (ca. 3 km von der Autobahnabfahrt A 81 Hilzingen entfernt) abgestellt und durch die Rebhänge aufwärts auf den Vulkanpfad

Die  Wolkendecke heute Morgen und die Wetterprognose für heute  waren wenig verheißungsvoll. Als es um die Mittagszeit plötzlich aufklarte, fuhren wir nach Singen im Hegau, um auf den Hohentwiel zu wandern. Auf dem 666 m hohen Hohentwiel befindet sich eine der größten und besterhaltenen Festungsruinen Deutschlands.

 

Als Ausgangspunkt wählten wir nicht den höher gelegenen Parkplatz bei der Domäne auf der Nordostseite, sondern das Wohngebiet beim Krankenhaus südlich des Hohentwiels, wo am nördlichen Ende der Straße Sonnenrain (sh. Luftbild) ein unbeschilderter Pfad durch dichtes Gebüsch auf einen Weg im Weinberg hineinführt, den wir ca. 60 HM steil aufwärts laufen, bis wir auf den Vulkanweg stoßen. Auf diesem kann man den Hohentwiel umrunden und wird dabei durch Tafeln über die Geologie, Fauna und Flora des Berges vulkanischen Ursprungs informiert.

 

Die oberhalb einer Felswand gelegene Festungsruine ist hier schon ständig präsent. Entgegen dem Uhrzeigersinn gehen wir horizontal Richtung Osten, bis in einem Waldstück ein schmaler  Pfad bergan abzweigt. Wir befinden uns nun auf dem ten-Brink-Weg, der durch dichte Vegetation unter der Felswand  zur Karlsbastion auf ca. 622 m führt. In den Wintermonaten ist er wegen Steinschlag gesperrt.

 

An der Karlsbastion kommt auch der Normalweg an und nach Entrichtung von 3 € konnten wir das Drehkreuz passieren und die letzten Meter über den holprigen, mit uralten Pflastersteinen versehenen Weg nach oben steigen. Hier oben befindet man sich dann auf 666 m ü. NN. Ein Stücken höher auf 691 m steht man auf dem Kirchturm, von wo man ein schönes 360° Panorama hat. Das Alpenpanorama, das gemäß einer Tafel von der Zugspitze bis zum Bluemlisalphorn reicht, war leider nur schemenhaft zu erkennen, die Sicht auf den Hegau und bis nach Konstanz oder die Lägern doch recht gut.

 

Abwärts ging es wieder zur Karlsbastion, von dort über den Normalweg zum Waldrand und dann in südwestlicher Richtung über den Vulkanweg und einer richtigen Hitze in den Rebhängen, die höchstgelegenen Deutschlands, zum Ausgangspunkt zurück.

 


Tourengänger: alpstein

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