Stuckkogel im Pulverrausch


Publiziert von Koasakrax , 3. Dezember 2017 um 17:19.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Kitzbüheler Alpen
Tour Datum: 1 Dezember 2017
Ski Schwierigkeit: WS+
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 1000 m
Strecke:7

Das Skigebiet der Bichlalm ist bekannt für Variantenskifahren der allerfeinsten Sorte. Gab es ja bis vor kurzen keinen Lift nur einen Pistenraupenservice für Gäste der Bergstation Bichlalm. Dies änderte sich im letzten Jahr mit dem Wiederneubau eines Sesselliftes entlang der alten Trasse bis hinauf zur Bichlalm. Diese wurde auch grunderneuert.
Das feine aber daran ist das sich keine Schneekanonen im ganzen Schigebiet befinden und der Tourengeher wahrlich paradisische Verhältnisse vorfindet.
Ich bin vom Zephirauparkplatz losgegangen und stellte gleich einmal fest das auf Grund der Schneehöhe besser gewesen wäre von Rosis Sonnbergstube weg zu gehen da diese höher liegt und dort für die Abfahrt wesentlich mehr Schnee vorhanden ist. Aber zum Aufstieg hat es gereicht.

Über schöne Wiesen geht es mittelsteil aufwärts und die Schneehöhe nimmt immer mehr zu. Man steuert auf den Waldrand zu und erblickt die deutliche Waldschneise der ehemaligen Piste. Über diese steigt man in einigen Serpentinen aufwärts durch den dichten Wald bis man die freien Flächen oberhalb der Waldgrenze erreicht. Und zu meiner Freude stelle ich fest das keine Pistenraupe gefahren ist und wir Tourengeher somit allerfeinsten Pulver zur Verfügung haben. Gleich oberhalb der Waldgrenze befindet sich die Bichlalm. An dieser gings vorbei (leider noch geschlossen) und in nordöstlicher Richtung auf eine deutliche Einsattelung zu. Unterhalb der Lawinenverbauungen vorbei erreicht man bald den Sattel zwischen Hochetzkogel und Stuckkogel. Zum Stuckkogel wendet man sich nach Osten und geht über den breiten Rücken hinauf zur Bergwachthütte unterhalb des nun nach vor versetzten Gipfelkreuz. Bei Sonne bin ich weggegangen. Beim Aufstieg erlebte ich einen wunderbaren Sonnenuntergang und am Gipfel vertrieb mich gleich wieder der eisige Wind.
Im Dunkeln fuhr ich im Schein meiner Stirnlampe bei besten, allerfeinsten Pulver wieder runter zum Ausgangspunkt - wobei ich wie Eingangs bemerkt ab Rosis Sonnbergstube einfach zuwenig Schnee unter meinen Schiern hatte.

Alles in allem ein saukalter, pulfriger Schiausflug auf den Stuckkogel.

Tourengänger: Koasakrax

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