4 Gipfel südlich von La Oliva, Sturm und ein Höllenschlund


Publiziert von trainman , 5. Dezember 2017 um 21:19.

Region: Welt » Spanien » Kanarische Inseln » Fuerteventura
Tour Datum:25 November 2017
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 350 m
Abstieg: 350 m
Strecke:La Oliva-M.de la Majada-M.de las Rincones-M.Carnero-M.Tabaiba-La Oliva(14km)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Linienbus Nr.8 nach La Oliva
Zufahrt zum Ankunftspunkt:siehe oben
Unterkunftmöglichkeiten:Hotels aller Klassen auf Fuerteventura
Kartennummer:Kompass,Fuerteventura

Südlich von La Oliva befindet sich ein 2.5km langer Kamm mit ca. 500m Meereshöhe, der 4  Gipfelchen trägt, die aber mit Ausnahme des Morro Tabaiba(ganz rechts)  kaum ausgeprägt sind.
Vom Ortszentrum führt eine anfangs asphaltierte Straße auf die Hügel zu, später geht es auf einer unbefestigten Piste weiter. Kurz vor Ende dieser Piste dann die Überraschung-plötzlich steht man vor einem tiefen gemauerten Loch, dessen Grund nicht sichtbar ist. Sein Durchmesser ist knapp 3m und es fehlt an einer Absicherung durch einen Zaun oder Ähnliches. An ein paar dünnen Eisenstangen war wohl früher ein Plastikband zur Absicherung befestigt, das inzwischen aber vom Wind zerrissen wurde. Wer hier nachts ohne Lampe unterwegs ist, riskiert Kopf und Kragen, aus diesem Loch kommt niemand lebend heraus. Es könnte ein ehemaliger Brunnen sein, wer aber baut schon über 50m tiefe Brunnen ohne moderne Technik??
Mit der Falldauer eines Steins habe ich eine Tiefe von mindestens 50m errechnet. Von unten drang Verwesungsgeruch nach oben, außerdem kamen von weit unten Tauben aus dem Loch(typische Stadttauben!).
Vielleicht haben die dort eine Nistgelegenheit gefunden.
Nach dem Ende der Piste steigt man am besten direkt weglos den Hang hinauf, es ist wie erwartet bröselig aber nicht gefährlich steil. Später legt sich der Hang etwas zurück, dann ist es nicht mehr weit bis zum ersten Gipfel Morro de la Majada mit der Antenne am höchsten Punkt. Der sehr heftige Sturm machte eine Gipfelpause praktisch unmöglich, daher gleich weiter nach Osten zum Morro de las Rincones und dem Morro Carnero. Zurück zum Morro de la Majada und bei immer stärker werdenden Wind noch nach Westen zum Morro Tabaiba, dessen schöne  Gestalt die Bezeichnung "Gipfel" rechtfertigt.
Abstieg im Wesentlichen wie Aufstieg, im Hang sind allerdings viele Varianten möglich, das Gelände ist gut gangbar.
Fazit: Eine tourismusfreie relativ leichte Unternehmung, ohne Wind wirklich lohnend!

Tourengänger: trainman

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