Auf dem Sentier 2 auf die Roquebrune


Publiziert von Uli_CH Pro , 21. Juli 2017 um 18:24.

Region: Welt » Frankreich » Cote d'Azur » Massif des Maures et de L'Esterel
Tour Datum:19 Juli 2017
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: F 
Zeitbedarf: 1:30
Aufstieg: 365 m
Abstieg: 365 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von der RN 7 kommend nach der Brücke über den Argens vor einer Linkskurve an der Chapelle St. Roch nach rechts auf einen kleinen Fahrweg einbiegen. Nach ca. 700 m teilt sich die Strasse. Hier rechts in die Route de la Roquette einbiegen. Der Parkplatz befindet sich nach ca. 1.6 km auf der linken Seite.

Auf der Roquebrune war ich schon ein gefühltes Dutzend Male. Das war allerdings vor meinen hikr-Zeiten. Letztes Jahr war das Wetter zu heiss, so dass die Besteigung ausfiel. Als in unserem diesjährigen Sommenurlaub der Himmel etwas bedeckter war, habe ich mich mit meiner Frau an den Aufstieg gemacht. Allerdings kam die Sonne zwischen drin wieder, so dass das Ganze zu einer schweisstreibenden Angelegenheit wurde.

Wir steigen auf einem Felsrücken aufwärts auf den deutlich sichtbaren Sattel rechts vom Gipfel des Felsens zu. Anfangs gibt es nur ein paar Markierungen, später sieht man auch Wegspuren. Der Weg erklimmt immer weitere Felsrücken und wir erreichen nach einer Viertelstunde einen schönen, kühlen, schattigen Wald.

Der Weg wird jetzt steiler und führt über Felsblöcke, ist aber angenehm zu gehen und deutlich sichtbar und markiert. Nach einer weiteren Viertelstunde verlassen wir den Wald wieder und kommen an eine schräge Felsplatte, die wir - unterstützt von Fixseilen - hochklettern bzw. in einem Riss queren.

Nach zehn Minuten erreichen wir den Sattel, von dem wir schon die Gipfelkreuze sehen. Wir steigen auf der anderen Seite ein kurzes Stück wieder ab und um einen Felsen herum wieder aufwärts. Ein paar versicherte Stellen begleiten uns auf dem letzten Anstieg zum Gipfel, den wir nach nicht einmal zehn Minuten erreichen. Trittsicher und ausreichend schwindelfrei sollte man auf diesem letzten Abschnitt schon sein.

Wir geniessen die Aussicht und stärken uns. Wir nehmen den gleichen Weg zurück, für den wir eine knappe Dreiviertelstunde benötigen.

Orientierung: Der ganze Weg ist mit gelben Strichen markiert, am Anfang auf dem Felsrücken noch etwas spärlicher. Nicht zu nehmende Abzweigungen sind mit einem liegenden gelben Kreuz markiert.

Ausrüstung: Wanderausrüstung, inkl. leichter Bergschuhe mit rutschfesten Sohlen

Dies ist ein Tourenbericht. Es handelt sich daher um meine persönlichen Gehzeiten und meine subjektive Einschätzung der Schwierigkeit ohne Anspruch auf Objektivität. Jeder, der diesen Tourenbericht als Basis für eine eigene Unternehmung verwendet, ist persönlich für seine eigene Sicherheit verantwortlich.)

Tourengänger: Uli_CH


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