Naturnser Hochwart


Publiziert von Max Pro , 23. Oktober 2015 um 20:35.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum: 5 Oktober 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Anfahrt über St. Pankraz im Ultental, südlich des Ortes sptzwinklig Richtung Ober/Unterwaldhof abbiegen (41). Dem schmalen Sträßchen folgen und vorbei an den Höfen Staffels, Ober/Unterwald bis ca. 500 m vor dem Gamphof, dort gibt's kleine Parkbuchten. Beim Fahrverbot direkt am Gamphof ebenfalls Platz, der war in unserem Fall allerdings durch Waldarbeiten belegt.
Kartennummer:Tabacco 42

Eine südseitige Fünf-Sterne-Runde mit Ausblicken, wie man sie auf höheren Bergen nicht besser haben kann. Los geht's auf dem Sträßchen zum Gamphof, wo wir beim Fahrverbot den Steig No 6 nehmen und es geht gleich zur Sache. Dass wir einige Baumstämme der Holzmacher überklettern müssen, das Weglein dürfte zu den steilsten gehören, die wir in der letzten Zeit begangen haben.

Das bringt uns schnell in Wallung aber auch schnell nach oben und bereits vor der Stafleralm ahnen wir, was aus der Geschichte werden könnte, nämlich ein fabelhafter Rundumblick. Oberhalb des Almgebäudes treffen wir auf den Weg No 1, der vom Vigiljoch herüberkommt. Diesem folgen wir kurz nach links, er schwenkt Richtung Süden, aber einen knappen Kilometer nach der Alm geht's wieder nach oben Richtung Nörderscharte (No 6).  

Hier an der Murmentelgrube ist der Pfad oft nur schwach zu erkennen, aber die Richtung ist klar. Kurz vor der Scharte wird's wieder eindeutiger und bald sehen wir linker Hand unser heutiges Ziel aufragen. Tief unter uns liegt der Vinschgau, wir folgen dem Kamm nach Süden zum Gipfel, ganz vereinzelt kann man Hand anlegen und aufgrund der Steilheit ist etwas Trittsicherheit angebracht.

Am Gipfel dann die bereits erwähnte Rundumsicht. Nachdem wir bis jetzt keinen Menschen getroffen haben, gesellt sich nun ein Bergkamerad aus der Schweiz zu uns, der von Norden aufgestiegen ist. Scheinbar ebenfalls eine recht steile Angelegenheit. Nach etlichen Fotos und gemeinsamem Kartenstudium verabschieden wir uns, überschreiten den Gipfel und folgen dem Pfad weiter Richtung Süden. Tief unter uns haben wir bereits die Falkomaialm ausgemacht, unser nächstes Ziel. Wer auf steile Grashänge steht, ist hier genau richtig. Warum das Gebiet Rossplatz heisst, wissen wir nicht, Rösser gibt's jedenfalls keine.

An der Alm angekommen, unternehmen wir noch einen kurzen Ausflug zum idyllischen Falkomaisee, den haben wir ebenfalls ja vom Gipfel aus gesehen. Eine Herde Ziegen findet unsere Anwesenheit total spannend und begleitet uns, der Ausflug dauert gut 20 Minuten hin und zurück.

Wieder an der Alm ist nun der Rückweg gut beschildert, zunächst geht's angenehm weiter nach unten und am P2020 (Legeralm) dann wieder steil bis zum Kirchbach, wo wir auf einen Almweg treffen, der zur Mariolberger Alm führt. Diesem folgen wir aber nicht ganz, sondern wandern am Kirchbach entlang auf dem Weg No 3. Hier wird's dann stellenweise etwas feucht und als wir am Schluss auf den Weg No 6 treffen, müssen wir über einen Gegenanstieg wieder Richtung Gamphof bzw. Stafleralm zum Ausgangspunkt zurück.

Der überwiegende Teil der Tour bewegt sich im Bereich T2, stellenweise ist's halt recht steil und wer stark an Höhenangst leidet, wird sich vielleicht mit unserem Abstieg nicht ganz anfreunden können. Aber an sich ist die Tour nicht allzu schwer. Die Karte muss auf jeden Fall mit, schon wegen der Anfahrt.

Aufgrund ihrer südseitigen Ausrichtung ist das Gelände schnell abgetrocknet und wahrscheinlich auch früh im Jahr schneefrei. Wir werden hier sicher nicht zum letzten Mal gewandert sein.

Tourengänger: Max


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