GPS


Publiziert von rkroebl, 17. Januar 2012 um 23:54. Diese Seite wurde 2227 mal angezeigt.

Bin heute mal unverhofft über die Kante der mitgetragenen Landkarte rübergetrampelt und mache mir jetzt Gedanken:

- welches GPS-Gerät setzt Ihr zum Hikrn ein und seid Ihr zufrieden damit?

- welches Kartenmaterial (für die Schweiz) ist Eurer Meinung nach ein 'must have'?

- wie unabhängig macht einen so ein Gerät von 'Papierkarten'?

- Eindrücke zur Lesbarkeit (Sonneneinstrahlung, Polaroidbrille auf Nase usw.)?

Für Euren Input bin ich dankbar!

Gruess,

Ray







Kommentare (42)


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gero Pro hat gesagt: GPS
Gesendet am 18. Januar 2012 um 08:05
Servus Ray,

also zu Deinen Fragen kann ich Dir einiges aus Erfahrung mitteilen:

1) Typ: Ich hab das Garmin Oregon 400t. Nach anfänglichem Mißmut bin ich inzwischen ganz zufrieden damit. Es bedarf der "Gewöhnung" daran, vor allem, weil der Bildausschnitt auf dem Display begrenzt ist (das gilt für alle GPS-Geräte) und bei mäßiger Ausleuchtung (Dämmerung, Bewölkung) nur mit kräftig hochgedrehter displaybeleuchtung zu lesen ist (dies wiederum kostet Akku-Power). Erstaunlicherweise ist bei direkter sonneneinstrahlung das display hervorragend zu lesen, da kann man die Beleuchtung auf Null runterschrauben.

Die "Akkureichweite" ist ok - frisch aufgeladen, halten sie meist zwischen 6 und 12 Stunden. Ich habe immer einen Reservesatz Akkus dabei.

29 Für die schweiz habe ich das Original-Garmin-Material. Man darf sich (und das gilt generell für alle Karten) aber nicht erhoffen, daß dieses Material auch nur annähernd so detailreich ist wie eure hervorragenden Schweizer LKen - da ist leider noch erheblicher Überarbeitungsbedarf vorhanden. Trotzdem gibt es meines Wissens für die Schweiz nix anderes.

3) Das GPS ist kein ersatz für die Papierkarten - nur sie vermitteln den Überblick, ich habe immer auch Papierkarten dabei! Das GPS ist lediglich eine schöne Ergänzung (manchmal sage ich: ein nettes, aber teures Spielzeug), daß aber bei Dunkelheit und unsichtigen Verhältnissen soi richtig an Bedeutung gewinnt. Die Zeiten, wo man sich im Nebel (auf dem Rückweg) verirrt, gehören der Vergangenheit an.

Man darf übrigens nicht der irrigen meinung sein, daß ein GPS supergenau ist. Theoretisch auf 3m - aber in Praxi meist bestenfalls auf 10 m genau. Das merkt man, wenn man auf dem Rückweg exakt dem Aufstieg folgt - die aufgezeichneten GPS-Tracks liegen meist um etliche Meter versetzt.

4) Zur Lesbarkeit siehe oben.

soweit in Kürze - wenn Du magst, kann ich Dir noch manch anderes dazu schreiben.
Insgesamt: ein teures, aber schönes Spielzeug, daß für technisch Interessierte durchaus seinen Reiz hat (ähnlich wie das Auto-Navi, das man ja zum Überleben auch nicht unbedingt braucht)
und plötzlich bei Rückmarsch im Nebel durchaus äußerst sinnvoll werden kann!

Gruß und immer zu Diensten, der Georg

rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 12:17
Danke, Georg, für Deine für mich sehr hilfreichen Anmerkungen. Ganz klar ist, dass ich (als Nichtbenutzer) die Fähigkeiten von den Dingern überschätzt habe. Wenn ich die Gesamtheit der Antworten auf meine Frage betrachte, wäre ein GPS für mich wohl tatsächlich nur ein (weiteres) teures, elektronisches Spielzeug, das ich mir höchstens bei akutem Liebeskummer unter dem Titel 'Frustshopping' anschaffen würde.

Vauacht hat gesagt: RE:GPS
Gesendet am 25. Januar 2012 um 08:57
Ich benutze das Garmin GpsMap 62S (http://www.garmin.ch/de/PN62S.html), d.h. die Version ohne jegliche Karten. SwissTopo V2 habe ich spaeter hochgeladen.

Gut:
- 2 Tage a 8h Akkulaufzeit auch bei Kaelte (2x AA NiMH).
- Display bei wirklich jeden Wetter super ablesbar!
- Mit dicken Fingerhandschuhen bedienbar (da kein Touchscreen!)
- Unzerstoerbar (fast :). DAS Outdoor GPS fuer die haertere Gangart.
- Barometrischer Hoehenmesser.

Schlecht:
- Schwer und gross (260g)

Ich hab's immer dabei um meine Touren zu dokumentieren und als Hoehenmesser. Navigieren kann man damit schlecht, da kommt keine Karte hin. Jedoch gibt es einem eine gewisse Sicherheit dass man zumindest wieder zum Ausgangspunkt findet.

In den Bergen ist ein GPS wirklich nur ein Technikspielzeug fuer Technikverliebte wie mich und kann eine Papierkarte niemals ersetzen. Aber sinnvoll ergaenzen.

Beim Biken benutze ich es als Tripcomputer aber auch fuer Routing was hervorragend funktioniert.

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 09:13
was ist GPS?

;-)

***

komme, auch ausserhalb der kartenblätter ohne elektronisches spielzeug aus.

ein gutes verständnis für die allgemeine geo- und topographie vor der tour z.b. generelle entwässerungsrichtung(en), NORDA etc. hilft ungemein.

***

sollte ich meine tourenziele einmal so ausweiten, dass die gefahr bestünde, dass ich bei white-out eine (mit spalten durchsetzte) konturlose (hoch)ebene durchqueren müsste, würde ich mir die anschaffung noch mal überlegen.

rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 12:22
Besser hätte ich meine eigene Frage nicht beantworten können. Genau deshalb suchte ich nach Bestätigung meiner vagen Gefühle betreffend dieser Maschinchen.

Ich beschäftige mich seit Kindsbeinen (Pfadi) mit der Navigation im Gelände. Ich weiss jetzt, dass in der (dumm selbstverschuldeten) Situation ohne Karte gestern, ein GPS nicht viel mehr geholfen hätte als mein alter Recta und der Höhenmesser im Sackhegel.

Meeraal hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 11:34
Prinzipiell gebe ich Kopfsalat recht: Zu 99% ist das GPS ein, wenn auch recht interessantes Spielzeug. Früher ging es auch ohne. Allerdings: In Nebel, White Out und/oder Orientierungslosigkeit kann das GPS oder auch der Kompass in Verbindung mit einer Papierkarte auch durchaus mal lebensrettend sein!
Ich hatte bis letztes Jahr ein altes Garmin GPS12, Baujahr 2000, das funktioniert noch immer. Da es aber recht schwer ist, habe ich dieses Jahr ein neues Gerät ( Garmin etrex (schwarz-gelb)) gekauft, mit dem ich auch sehr zufrieden bin, im Preis recht günstig, habe 79 Euro dafür gezahlt.

Auf Papierkarten wird man jedoch nie verzichten können, es sei denn, man kennt sich in der betreffenden Gegend selbst sehr gut aus. Wer ohne Papierkarte in unbekanntes Gebiet geht, oder nicht in der Lage ist, eine Karte richtig zu lesen handelt meiner Meinung nach genauso fahrlässig wie derjenige, der unangeseilt über einen frisch eingeschneiten Gletscher geht. Ohne Karte, oder wenn man nicht in der Lage ist eine Karte richtig lesen zu können, nützen auch Kompass und/oder GPS recht wenig.
Was die Karten betrifft, so bin ich, da Mapplus inzwischen keine Karten mehr zur Verfügung stellen kann, am Überlegen, ob ich mir die Schweizer Landeskarten als Software kaufe, oder ob ich die Landeskarten je nach Bedarf in Papierform kaufe. Gerne würde ich die Software auch gebraucht kaufen, auch wenn sie schon etwas älter ist. Wenn also jemand sowas hat und nicht mehr braucht wäre ich durchaus interessiert ihm das abzukaufen.

Viele Grüße,

Michael

rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 12:31
Früher ging es auch ohne. Klar. Weisst Du, als älteres Modell versucht man verzweifelt, jaaa keinen Trend zu verpassen. :-)

Der Tenor, auch Deiner, ist aber eindeutig und zum Glück so, wie ich ihn erwartet habe. Mann muss halt das Metier etwas kennen, Karten, Kompass, wo läuft das Wasser hin usw. Sieht so aus, als wäre ein GPS lediglich ein teures 'Gadget' das ich mittrage. Allerdings staune ich ab dem Preis, den Du für das etrex erwähnst. Sowas kostet hier so um die CHF 500.00 inkl. Swisstopo. Für € 79.00 würde ich mir dann so ein Spielzeug vielleicht sogar ohne Liebeskummer anschaffen! :-)

xaendi hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 15:02
Auch aus der Sicht eines Computer-Geeks kann ich dir bestätigen, dass du nicht viel verpasst, wenn du dir kein teures GPS anschaffst.

Wie bereits von den anderen erwähnt: Ein GPS ersetzt Papierkarten nie vollständig.

So viel ich weiss, bieten die meisten GPS (welche über eine Karte verfügen) nicht die ästhetisch schönen SwissMap-Karten an, sondern Vektorkarten.

Spannend finde ich jedoch GPS-Logger - die kleinen Geräte, die dir den Track deiner Tour aufzeichnen. Dieser lässt sich anschliessend wunderbar mit SwissMap oder GoogleEarth anschauen oder in 3D überfliegen

Grüsse
Alex

Renaiolo hat gesagt: Garmin 400t ff. mit Rasterkarten
Gesendet am 18. Januar 2012 um 17:27
Ich setze seit das Gerät Garmin 400t ein seit (Frühjahr 2009). Nach meiner Meinung noch immer unübertroffen (Nachfolgemaschinen 450t/550t). Seit letztem Herbst sogar mit SwissTopo 3 (RASTER-Karten) "geladen"; damit werden die bekannten 1:25000er absolut identische Karten abgebildet. Damit widerspreche ich xaendi, der meint dass "nur Vektorkarten verfügbar seien (bitte nicht böse werden, gäll lieber xaendi!); solche sind tatsächlich nicht sehr detailgetreu - dafür aber routingfähig. Garmin hat das "Problem" genial gelöst, in dem die Rasterkarten über die Vektorkarten installiert sind (dargestellt werden die Rasterkarten - für eine Routenplanung wird dann die hinterlegte Verktorkarte genutzt). Auf dem PC steht die gutgemachte mitgelieferte Karten- und Planungssoftware „BaseCamp“ (von Garmin) zur Verfügung. Als Analysetool bevorzuge ich allerdings "GPS-Track-Analyse.NET" (Freeware). Im übrigen teile ich die Meinung von Kopfsalat; die GPS-Navigation ersetzt die klassische Papier-(Raster)Karte keinesfalls. Die beiden Medien ergänzen sich aber optimal. Und Funktionen wie z. B. TRACKBACK können Leben retten. Man stelle sich folgende Situation mal vor: auf einem Gletscher bei plötzlich stark eingeschränkten Sichtverhältnissen (Nebel z. B.) ist man zur Umkehr gezwungen; dass einfach die "Maschine" TRACKBACK stellen, was so viel heisst, die Rückwanderung auf Hin-Strecke erfolgt resp. geführt wird. Dabei ist natürlich die Genauigkeit des GPS-Geräts entscheidend (nach meiner Erfahrung in einem Bereich von 2 bis 10 m). Ausserdem ist GPS alleine schon deshalb mehr als eine technische Spielerei, weil sich nach einer Tour sämtliche Parameter (z. B. Streckenprofil, Streckenmeter, Anstiegs-/Abstiegsmeter, benötigte Zeit mit/ohne Pausen, Neigung, usw. usw.) "analysieren lassen. Kommt hinzu, dass sich ein aufgezeichneter Track auf Kartenmaterial (oder mit Google Earth) sehr attraktiv darstellen lässt. Einige hikrs (ich z. B. Renaiolo) ergänze meine Berichte in der Regel mit dem GPS-Track (im Format *.kml). Aber wie schon erwähnt, benötigen tut man sowas nicht, aber es gibt wohl auch kostspieligere Spielzeuge - und für Technik-Interessierte ist sowas mehr als spannend. Ich wäre sogar bereit, mein bescheidenes Wissen (Erfahrung über ca. 100 Tracks) bilateral auszutauschen, was doch spannend wäre, oder? Wenn Du Ray interessiert bist, schick mir doch eine PM. Ausserdem gibt es ein wirklich spannendes Forum zum Thema: www.naviuser.at/forum/index.php - von dort hab ich alles Wissenswerte erfahren. Wie auch immer, ich wünsche viel Spass! Ruedi

Renaiolo hat gesagt: RE: Präzisierung
Gesendet am 18. Januar 2012 um 17:34
Ich meinte natürlich das Gerät OREGON 400t von Garmin... Ruedi

rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 20:18
Da bestätigst Du aber schon die Voten, die der 'von Hand' Navigation nahe stehen. So gesehen ist so ein Gerät natürlich ein geniales Mittel, Daten über den Verlauf einer Tour automatisch zu sammeln und dann später auszuwerten. Das hat, meiner Meinung nach viel Gewicht beim pro und contra. Würde aber - soweit verstehe ich das nun - kaum einen vernünftigen Kompass und eine 1:25000 ersetzen, was ich bestätigt haben wollte. Dein Argument bezüglich Trackback ist hervorragend, allerdings. In Kombination mit allenfalls noch sichtbaren Spuren vom Hinweg, kann einem das Tatsächlich in Dunkelheit retour von einem Gletscher o.ä. runterbringen. Danke für das Angebot, Ruedi, da komme ich gerne drauf zurück, wenn die Sache bei mir akuter ist und allenfalls ein Gerät vorhanden.

Zaza hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 18:19
über das Thema ist auch in der Fachliteratur immer wieder zu lesen, zB hier.

Zu deinen Fragen:
Garmin 60CSx - leidlich zufrieden, da ich es nur selten brauche (für "Notfälle" gedacht)
Karten von Garmin drauf. Das aber nur, weil ich diese günstig kaufen konnte, sonst ginge das ohne
Ich bevorzuge nach wie vor Papierkarten, aber die GPS werden immer besser. Zu beachten ist natürlich immer, dass man Ersatzbatterien dabei haben muss...

Seit einigen Jahren gibt es ja die Geräte, bei denen "richtige" Karten draufgeladen werden können (d.h.: Sehen gleich aus wie die Swisstopo-Karten). Z.B. von Satmap.

Ausserdem hat uns vor ein paar Tagen bertrand zu unserem Staunen demonstriert, dass er die Schweizer Karten aufs iPhone hochladen und so dieses als GPS brauchen kann.

Renaiolo hat gesagt: RE: iPhone und Konsorten
Gesendet am 18. Januar 2012 um 18:31
Hier ist einfach zu beachten, dass das Kartenmaterial ausschnittweise herunterladbar ist und vor allem, dass während der Trackaufzeichnung Online-Kosten anfallen - und die haben es meist in sich. Da lohnt sich die zugegebenermassen kostspielige Investition sehr schnell (selbstverständlich abhängig vom mehr doer weniger häufigen Gebrauch. Für gelegentlichen Gebrauch sind die Smartphones (auch Android, nicht nur die mit dem Apfel drauf!) brauchbar - auch wenn die Qualität des GPS-Empfängers kaum an die viel professionelleren Garmins nicht herankommen. Satmap-Maschinen sind für mich zweite Wahl.

Renaiolo hat gesagt: RE: Batterien
Gesendet am 18. Januar 2012 um 18:34
Ersatz-Batterien sind Pflicht, nicht nur für GPS-Geräte, auch für Digicams, Handies, Stirnlampen usw. Ich arbeite mit wiederaufladbaren Batterien, weil kostengünstiger und mittlerweile sehr sicher. Auf meinem Garmin Oregon 400t reicht eine "Ladung" für ca. 8 bis 10 Stunden.

rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 20:53
Eine entscheidende Bemerkung machst Du da. "GPS werden immer besser". Denn wer hätte noch vor 10 Jahren gedacht, was wir heutzutage in unseren Smartphones an Leistung herumtragen? Der Markt für Outdoor GPS Systeme ist natürlich viel kleiner, weshalb die Entwicklung langsamer sein wird. Aber ich denke schon, die Diskussion, die wir hier führen, ist in 5 bis 7 Jahren überholt. Wir werden alle mit irgend so einem Ding im Hosensack durch die Alpen streifen.

Das iPhone (ich bin Apple-Fanatiker seit Mitte 70er) kann nicht für die Art von Navigation eingesetzt werden, die wir brauchen. Ich lasse auch immer einen Tracker drauf mitlaufen. Aber das ist mehr Spass als etwas anderes. Viel zu ungenau, vermischelt echte GPS-Navigation mit Antennennetz-Navigation, ist zu langsam usw. In dem Sinne wäre ein iPhone höchstens als Betrachter für mitgeführte Kartendaten einzusetzen. Da kommt dann aber wieder das Problem mit der Sonneneinstrahlung und damit das gekoppelte mit meiner polarisierenden Sonnenbrille. Da sieht man nix mehr. :-)

Zaza hat gesagt: RE:
Gesendet am 19. Januar 2012 um 08:20
du redest von der Art der Navigation, die du brauchst, also mit Aufzeichnung von Tracks etc.

Ich brauche das GPS eigentlich nur dann, wenn ich irgendwo (z.B. im Tessin) vom Weg abgekommen bin und in Kürze die genaue Position bestimmen möchte, um zur Route zurückzukehren. Dazu reicht das Angebot der Smartphones offensichtlich aus (für Geübte natürlich auch der Kompass).

Wobei ich selber, ach, kein Smartphone habe - mein Mobiltelefon gleicht demjenigen von Gordon Gekko aus "Wall Street" :-)

Renaiolo hat gesagt: RE: Sehr gutes Beispiel Zaza...
Gesendet am 19. Januar 2012 um 10:48
...das ich mit einer ähnlichen Erfahrung bestätigen kann: im August letzten Jahres unterwegs mit einer befreundeten Familie mit zwei Kindern von der Golzeren zur Windgällen-Hütte AACZ war im Bereich Bernetsmatt/Ortliboden die Orientierung infolge Regens und Sicht 2 m sehr schwierig (die nächste Wegmarkierung war jedenfalls nicht zu sehen, und das Gelände war praktisch weglos). Dank Zieleingabe „Windgällen-Hütte“ auf meinem Oregon 400t (SwissTopo V3, Rasterkarten) wussten wir genau wo wir die genaue Position, und wurden in die richtige Richtung gelotst. Selbstverständlich ginge das auch mit Karte und Kompass (bei dem Regen, wen wir hatten…). Übrigens hat das Garmin selbstverständlich einen Kompass! Es gäbe viele andere Erfahrungs-Beispiele, was aber diesen Thread sprengen würde. Ausserdem hat Ray Fachfragen gestellt, und hier bestimmt schon einiges erfahren. Die Frage Für und Wider GPS-Gerät ist zwar interessant (und berechtigt), hat meines Erachtens aber mit den Fragen Ray’s direkt nichts zu tun. Dazu wäre ein separater Thread (gibt es den vielleicht schon?) nötig. In einem solchen könnte dann über Sinn und Unsinn auch anderer „Hilfsmittel“ diskutiert werden (z. B. Smartphone-Einsatz auf unseren Gipfeln, Kopfhörer in beiden Ohren, usw.). Mir fällt auf, dass viele Berggänger ihre technische Ausrüstung gerne „schaulaufen“ gehen (gilt übrigens auch für LVS!) - ich hoffe nur, dass die Technik dann wenn es darauf ankommt, auch bedient werden kann. Aber wie gesagt, das Thema gehört wohl nicht hierher…

whannes hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 20:15
Also wenn die Akku-Laufdauer wichtig ist, und das kann in den Bergen von Bedeutung sein, dann ist, soweit ich weiss, das nicht mehr ganz aktuelle GARMIN eTrex Vista HCx nach wievor unübertroffen und überdies relativ günstig.

Ich selber besitze auch eines davon, habe es auf Hochtouren immer dabei und pflege speziell bei unsicherem Wetter die Routen und Wegpunkte sorgfältig ein. Bisher war ich ca. 5 mal auf das GPS angewiesen, wobei es in mindestens einem Fall ohne GPS mit vorbereiteten Routen kritisch hätte werden können und auch der Kompass nicht mehr wirklich etwas genützt hätte, respektive man mit diesem viel zu viel Zeit verloren hätte (was bei Kälte und Sturm auch nur für einen Hüttenwechsel problematisch werden kann).

Ich glaube wenn Ortientierungsmittel, dann darf man heute durchaus auf CH-Landeskarten und ein gutes Outdoor GPS setzen (d.h. sicherlich kein iPhone) und kann den Kompass zu Hause lassen. So wirds übrigens auch von vielen Bergführern gemacht.

rkroebl Pro hat gesagt:
Gesendet am 18. Januar 2012 um 21:14
Stimmig, was Du sagst. Aber ohne meinen guten alten Recta verlasse ich nicht mal mein Schlafzimmer.

Spannend wäre für mich vor allem (neben der Weiterentwicklung der GPS Systeme) deren Integration mit anderen Funktionalitäten. Hand auf's Herz, da schleppen wir Smartphones und Ersatzakkus mit, Cameras, binden uns wegen allfälliger Lawinengefahr ein Pieps um den Bauch, tragen Armbanduhren, Pulsmesser und Hörgeräte mit und ein paar von uns noch einen Herzschrittmacher. Das schreit geradezu nach Integration, wobei, OK, den Schrittmacher kann man ja noch separat halten.

Das von Dir erwähnte Gerät ist in der Tat relativ günstig zu haben. Vielleicht mache ich's wie sonst und kaufe mal ein gebrauchtes Teil von einem Geek, der immer die neueste Version haben will. Die Quintessenz aus all den wertvollen Antworten auf meine Fragen ist aber die, dass heutzutage ein GPS Gerät nur einen Zusatznutzen bringen kann. Allein ist es noch nicht als Ersatz von Karten (geschweige denn, deren Verständnis!) im Normalbetrieb einsetzbar. Für Notfälle ist es auch ein Strohhalm den man gerne nimmt, klar.

MicheleK hat gesagt: RE:
Gesendet am 18. März 2012 um 12:59
Ich benuetze ein Suunto Core Armanduhr mit Hoehenmesser und Kompass, was sehr leicht und bequem ist. Es gaebe auch Suunto Core mit zusaeztlichem GPS aber ich dachte bei der Anschaffung dass ich GPS nur in Emergency brauchen wuerde, und ich hatte eh eins dass ich nie richtig benutzte. Die Uhr ist fuer geplante Schoenwetter Touren in der Schweiz genug, auch im Winter.

Ich war aber schon im huegeligen sumpfigen aber doch recht gebirgigen Lake District oder Snowdonia unterwegs, bei white out, Sturm und Nebel, und da war das GPS dann schon bequemer. Es ginge auch nur mit Hoehenmesser und Kompass aber einfach ungenauer und muehsamer und laenger...

...ah .. und ohne 1:25000 Karte bin ich (fast) nie unterwegs. Falls mal das passiert, dann hohle ich auch die 20 Jaehrige Pfadierfahrung im Gelaende raus ... Cheers, M

Nicole hat gesagt: RE:
Gesendet am 23. Januar 2012 um 18:10
Ciao Hannes

Danke für deinen Link zum GARMIN eTrex Vista - habe mir schon oft Gedanken gemacht "endlich" auch ein GPS-Gerät anzuschaffen. Doch bei den vielen Angeboten und Infos etc. blickte ich nicht mehr durch.
Der Preis ist ersehe ich als vernünftig und zahlbar. Wie sieht es mit den Karten aus, müssen diese noch dazu gekauft werden?

Lieben Gruss
Nicole

Alpin_Rise hat gesagt: GPS? Nein danke!
Gesendet am 18. Januar 2012 um 22:37
Ich habe kein GPS. Und mich auch noch nie eines vermisst.

Es gehört zu den Dingen, die ich als Schönwetterbergsteiger in der Schweiz verzichten kann. Ausserdem müsste ich vor der Tour nochmal an ein Gerät denken, und während der Tour auf ein Display starren, das lenkt alles vom effektiven Bergerlebnis ab. Keep it simple and stupid.

Ohne Landkarte bin ich aber so gut wie nie unterwegs. Kompass habe ich zwar dabei, aber noch praktisch nie gebraucht.

Viel wichtiger als ein GPS ist die intensive (!) Auseinandersetzung mit Karte und Gelände. Auch brauche ich keine Tracks, da ich weiss, wo ich durchgelaufen bin und auch keinen anderen Tracks, da ich nicht einfach einer digitalen Spur folgen will.

Anders sähe es freilich in flachen Ländern oder bei schlechtem Kartenmaterial oder bei schlechter Sicht aus. Da kann ein GPS helfen.

G, Rise

rkroebl Pro hat gesagt: RE:GPS? Nein danke!
Gesendet am 18. Januar 2012 um 23:05
Sehe ich - solange die Geräte noch das hergeben, was sie jetzt hergeben - auch so. Allerdings, beim Bootsfischen auf den grossen Seen oder in Italien (selbst die vom Militär erhältlichen Landkarten sind ein Witz) wäre ich auf GPS angewiesen. Italien bewandere ich zwar nicht mehr, da dort die Natur als Müllkippe für Jedermann betrachtet wird. Leider.

Alpin_Rise hat gesagt: RE:GPS? Nein danke!
Gesendet am 25. Januar 2012 um 13:28
Ja, auf hoher See hat das GPS die Navigation grundlegend Verändert - hab ich auf einem Segeltrip selbst gemerkt, im Gegensatz zum antiken Sextanten wars kinderleicht.
Leider ist ohne gute Karte (z.B. in Italien) ein GPS im anspruchsvollen Gelände von geringen Nutzen. Was nützt es mir, zu wissen, wo ich bin, wenn ich nicht weiss, was es bedeutet?

Falls ein Gerät zu einem vernünftigen Preis mal Swisstopo Karten, eine lange Akkulaufzeit (> 20h), ein leichtes Gewicht (> 300g) und ein grosses, allzeit lesbares, hochauflösendens Display (> 15cm Diagonale), eine grosse Zuverlässigkeit und womöglich gar einen Regafunk beinhaltet, wird es für mich zur valablen Alternative zum Papier.

G, Rise

bulbiferum Pro hat gesagt:
Gesendet am 19. Januar 2012 um 08:05
Ich habe schon seit Jahren immer ein GPS am Rucksack hängen. Auch wenn es eigentlich nicht nötig wäre. Früher das Garmin 60 CSX und jetzt das GPSMAP 62st. Auf dem 62st habe ich die Topo Schweiz V3 installiert. Damit habe ich die gleiche Qualität wie auf einer normalen 25'000er. Die Tourenplanung erfolgt ausschliesslich auf dem Mac.

Auf Tour habe ich zwar immer eine Karte dabei. Ich benutze sie aber selten. Bei schlechter Sicht (Wetter/Tageszeit) sehe ich die Details sowieso nicht ohne Lupe ohne Lampe ;-)

Ich schätze das GPS. Es erleichtert mir die Orientierung und gibt Sicherheit. Letzten Sommer, während unserer Zeit in Schottland auf einsamen Touren, war ich mehrere Male froh, eines dabei zu haben und das ich auch seine Bedienung beherrschte.

Das heisst ein Gerät zu besitzen, ohne den Umgang damit in vertrautem Gelände zu üben, wird im Ernstfall wenig helfen. Man wird dann kein Vertrauen in das Gerät haben und die Sicherheit wird fehlen.



tricky Pro hat gesagt: Mein Blog
Gesendet am 20. Januar 2012 um 10:03
Mein Blog kann da vielleicht weiterhelfen
www.scout-out.ch/niki/wp/2011/12/27/swiss-map-basecamp/

TomClancy hat gesagt: Modern times
Gesendet am 24. Januar 2012 um 20:37
Am Sonntag war ich wieder einmal auf Skitour. Und siehe da: ich habe keinen einzigen Tourengänger auf Fassdauben gesehen, obwohl das doch auch lange gut funktioniert hat. Ebenso habe ich keinen Tüüreler gesehen, der mit Lederschnürschuhen unterwegs war, obwohl diese Schuhe eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte hatten.

Spass beiseite: Warum soll ich auf die echten Vorteile modernster Technik verzichten, nur weil eine ältere Technik auch funktioniert!

Obwohl ich x Stunden und Kilometer bei Nacht und Nebel in schwierigen Situationen und unter Stress kartengestützt absolviert habe, bin ich als häufiger Alleingänger ein überzeugter GPS-Nutzer. Mein Garmin 60csx mit den SWISSTOPO-Karten begleitet mich bei jeder Tour und ist mein wohl am besten amortisiertes Ausrüstungsteil.

Die Tourenvorbereitung mache ich am PC auf den SWISSTOPO-Karten, zur mentalen Vorbereitung fliege ich die Route auf GPS-Tracks ab und während der Tour verhindert das Grätli bei Wind und Wetter, bei Sturm, Regen oder Nebel Verhauer und kraftraubende Ausflüge in Sackgassen oder unwegsames Gelände. Wieder zu Hause kann ich jederzeit nachvollziehen wo ich wirklich war und ob sich meine Routenplanung bewährt hat. Den Kartenausdruck habe ich als Rückfallebene und für den Überblick im Hosensack.

GPS ist für mich ein Meilenstein in der Navigation und diesen Fortschritt mache ich mir gerne zu Nutze.

bulbiferum Pro hat gesagt: RE:Modern times
Gesendet am 24. Januar 2012 um 22:11
Doch noch einen Seelenverwandten gefunden ;-)

TomClancy hat gesagt: Jo, gäu...
Gesendet am 24. Januar 2012 um 22:45
...das Hikr-Universum hat eben viele verschiedene Bewohner!

Nicole hat gesagt: schliesse mich da an...
Gesendet am 25. Januar 2012 um 16:40
...es gab sogar mal Zeiten da waren FRAUEN aus dem SAC ausgeschlossen....

Danke TC für deine Infos :-)

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Modern times
Gesendet am 25. Januar 2012 um 10:37
> Spass beiseite: Warum soll ich auf die echten Vorteile modernster Technik verzichten, nur weil eine ältere Technik auch funktioniert!

ich muss leider auf die vorteile verzichten, da sie mir meist nichts bringen würde.

es passiert mir äusserst selten, dass ich die, im voraus zu hause rausgesuchte, route auch tatsächlich so abspulen werde.

meine tourenplanung ist meist rollend, d.h. ich passe mich unterwegs immer wieder den, im gelände angetroffenen, gegebenheiten an. dazu ist es für mich von vorteil, einen möglichst grossen aber dennoch detailierten kartenausschnitt betrachten zu können, was bei den miniature-displays leider nicht möglich ist.

daneben habe ich eine gewisse skepsis bei allem, was batterien/akkus benötigt. zu oft schon haben lampen oder natels genau dann (z.b. bei grosser kälte) den geist aufgegeben, als ich sie am dringendsten benötigt hätte. auf den fotoapparat kann man in notsituationen ja problemlos verzichten.

abschliessend scheut mich der doch meist recht hohe preis, für etwas geld auszugeben, das ich eigentlich gar nicht brauche. und die phase des gear-junkies habe ich glücklicherweise schon vor langer zeit überwunden.

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Modern times
Gesendet am 25. Januar 2012 um 14:36
ps: aus lauter jux und tollerei hab ich mal ein wenig nach GPS' rumgesurft ... dabei ist mir fast der deckel weggeflogen, als ich die preise sah.

als ich oben schrieb, die dinger hätten eine recht hohen preis, hab ich so an die 200 - 300 franken gedacht ... dafür gibts aber praktisch gar nichts ... das neuste teil kostet drei mal soviel, also fast CHF 1'000.--- und da sind noch keine (swisstopo) karten dabei, müssten also noch extra gekauft werden, wenn ich das richtig verstehe.

... für das geld gehe ich locker 3 wochen in die wanderferien ...

sogar die hier von anderen hikrs vorgestellten stücke kosten noch gut CHF 500.--

das billigste gerät, das ich gefunden habe, ist das ebenfalls erwähnte garmin etrex 10, für immerhin noch stolze CHF 150.- obwohl es anscheinend schon recht veraltet sei, wie weiter oben geschreiben wurde.

Zaza hat gesagt: RE:Modern times
Gesendet am 25. Januar 2012 um 14:52
nun gut, es geht auch billiger: Ich habe mein Gerät neu in den USA gekauft (ebay) und die Karten via Ricardo. So kostete das Ganze unter dem Strich (nach Versand und MWSt) irgendwo zwischen CHF 300 und 400.

Aber hey, it's a free world: Es geht mit GPS und es geht ohne GPS und beides ist OK.

TomClancy hat gesagt: RE:Modern times
Gesendet am 25. Januar 2012 um 17:28
Also bei (Vorsicht Schleichwerbung) Primal Bike gibts ein Etrek 30 neu, mit Garantie und den aktuellsten Schweizerkarten für Fr. 545.-. Das Dakota 20 kostet mit Karten sogar nur Fr. 449.- und dafür gehe ich defnitiv nicht mehr drei Wochen in die Ferien ;-)

Aber wie zaza richtig sagt, it's a free world!

kopfsalat Pro hat gesagt: Eine andere Frage
Gesendet am 25. Januar 2012 um 17:53
wie verhält es sich eigentlich mit dem GPS im dichten wald?

früher als ich noch geo-cachen ging (natürlich ohne GPS ... ) hiess es, dass das blätterdach den empfang stark beeinträchtigen würde.

das wäre nämlich auch ein ort, an dem man (ich) mit dem kompass u.u. an seine grenzen stösst.

vorallem der dichte, kuppierte, weglose oder mit einer verwirrenden anzahl an nicht eingezeichneten forst- und rückewegen (richtigerweise als holzwege benamst) wald, wie es ihn z.b. im westschweizer jura gibt, stellt eine rechte herausforderung auch an mein orientierungsvermögen. dort habe ich mich schon mehr als einmal vorübergehend verlaufen, sodass ich nur noch mittels auffanglinien den weg wieder heraus fand.

Zaza hat gesagt: RE:Eine andere Frage
Gesendet am 25. Januar 2012 um 20:10
mit älteren GPS war das hoffnungslos, mit den neueren Modellen geht es recht gut. Schwieriger wird es natürlich etwa bei eng eingeschnittenen Tälern und Tobeln, d.h. wenn nur wenig Satelliten direkt verfügbar sind.

rkroebl Pro hat gesagt: Zwischendurch...
Gesendet am 26. Januar 2012 um 01:23
Das hätte ich nicht erwartet, dass meine Fragen so einen Sturm von wertvollen Meinungen und Informationen anschwemmen würden. Ich bin - einfach ausgedrückt - begeistert. Für mich sind alle meine Fragen und Zweifel ausgeräumt, ich werde noch etwas Geld sparen müssen, aber ich habe wirklich wertvolle Hilfe gekriegt, hier. Vielen herzlichen Dank, allen.

Aber hört jetzt ja nicht auf, ich finde auch die eher philosophischen Argumente pro und contra total spannend und will gleichzeitig alles über die technischen Neuerungen lesen hier. Toll!

Ray

rkroebl Pro hat gesagt: Quintessenz
Gesendet am 2. Februar 2012 um 21:27
Da ich diese Diskussion ja vom Zaun gerissen habe, will ich noch kurz über die Auswirkungen von all den Informationen, Tipps, Argumenten pro und contra berichten:

Neben meiner Tastatur hier liegt ein nagelneues Garmin etrex 30 mit SwissTOPO drauf. Das war nun wahrlich kein billiges Vergnügen, aber meine abgebrochene Tour auf den Fürstein und der Nebel auf dem Weg, haben mir schon Argumente geliefert, warum man so ein Teil bei sich haben sollte. Die ersten Testgänge hier mitten in der Stadt Zürich zeigen, dass das Gerät so präzise ist, dass in den Aufzeichnungen erkennbar ist, ob man auf dem Trottoir links oder rechts einer schmalen Strasse gegangen ist. Ins Gelände ginge ich aber nie ganz ohne Papierkarte - denn die Argumente der GPS kritischen Leute sind auch sehr gültig. Obwohl ich nun einen Hightech Kompass auf dem GPS drauf habe, werde ich z.B. niemals ohne meinen Recta im Hosensack aufbrechen.

Wie auch immer - vielen Dank allen, die sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben und uns ihr Wissen und ihre Standpunkte zugänglich gemacht haben.

Ray

TomClancy hat gesagt: RE:Quintessenz
Gesendet am 2. Februar 2012 um 21:42
Dann wünsch ich Dir doch viel Spass und schöne Ausflüge/Touren/Unternehmungen, mit Deinem neuen Gerät, dass viel mehr als nur ein teures Spielzeug ist :-)

Gruss TC


PS.: Aber trotzdem immer schön in Übung mit Karte und Kompass bleiben, nicht dass Du zum Grätli-Sklaven wirst :-)

rkroebl Pro hat gesagt: RE:Quintessenz
Gesendet am 2. Februar 2012 um 21:57
Danke - und keine Sorge, seit ich mich 1965 mal mit Karte und Kompass verlaufen habe, im Greyerzerland, ist mir das nicht mehr passiert. Und damals war ich auch bloss um 180 Grad falsch. ;-)

Gruess
Ray

Patrik Dentsch hat gesagt: GPS Empfehlung
Gesendet am 12. Februar 2012 um 23:52
Hallöchen rkroebl
Wie ich sehe, hast du dich für das etrex entschieden. Ich hoffe, du wirst deine Freude damit haben. Ich selbst habe letztes Jahr um diese Zeit ein etrex Venture HC gekauft, damals mein erstes GPS.
Verwendet wurde es zu 90 % für Geocachen und der Rest war eigentlich für das wandern. Ich verglich es hin und wieder auch mit dem iPhone 4, welches ja auch ein GPS eingebaut hat. Erstaunlicherweise war das iPhone genauer als das etrex. Das machte mich sehr stutzig und ich kam am Ende auf den Entschluss, mir ein besseres Gerät anzuschaffen. Ein GPSMap 62ST landete auf meinem Tisch und seitdem ist es für mich das beste was Genauigkeit angeht. Als Karte verwende ich OpenSource Karten von kowoma, die sind ganz in Ordnung. Die wichtigsten und vielgenutzen Wanderwege sind drin und die Topografie ist auch i.O. Die Ablesbarkeit ist ganz okay, bei direkter Sonneneinstrahlung kann man die Helligkeit des Displays ja noch einstellen. DIe Batterielebenszeit ist je nach Einstellung des Displays und anderen Gegebenheiten (Empfang usw.). Ich verwende ATC 2700 mAh Akkus, die halten sehr lange.
Was den Papierkram angeht: in fremden Regionen und mir unbekannten Gebieten oder Wegen ist immer eine aktuelle Papierkarte im Rucksack, schliesslich kann man mit dem GPSMap 62ST auch noch andere Sachen, z.B. peilen oder den int. Kompass gebrauchen usw. I

Fazit: Ein super GPS für den Wanderer oder Tourengeher
Gruss
Patrik

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 12. März 2012 um 10:16
sodeli, jetzt hab ich doch noch ein GPS gefunden, welches auch meinen bescheidenen ansprüchen gerecht wird.

miniHomer 2.6


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