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Tongariro Alpine Crossing


Published by anles , 18 December 2011, 11h47.

Region: World » New Zealand » Tongariro Nationalpark
Date of the hike: 9 December 2011
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: NZ 
Time: 6:45
Height gain: 800 m 2624 ft.
Height loss: 1100 m 3608 ft.
Route:19.4km
Access to start point:Per Transfer ab diversen umgebenen Orten, z.B. direkt von den Unterkünften
Access to end point:Dito
Accommodation:Nationalpark Village, Whakapapa, Taupo

Als Abschluss unserer Australien- und Neuseelandreise hatten wir das Tongariro Alpine Crossing geplant. Das Tongariro Alpine Crossing soll gemäss vieler Bücher und Aussagen zu einer der weltweit schönsten Ein-Tages-Wanderungen gehören.

Es zieht sehr viele Wanderer an, an schönen Tagen sind Hunderte von Leuten unterwegs. Am besten lässt sich die Ueberschreitung mit einem Transfer organisieren, da der Ausgangs- und Endpunkt nicht identisch sind. Es gibt zahlreiche Transfer-Anbieter in den Unterkunftsorten National Park Village, Whakapapa, Turangi und sogar das ca. 1.5h entfernt liegende Taupo. Teilweise bieten die Unterkünfte selber den Transport an, teilweise gibt es grössere Unternehmen, die auch mehrere Abfahrtszeiten haben und mit einem früheren Transfer auch zeitlich intensivere Unternehmungen (z.B. Sidetracks auf die Vulkane) ermöglichen.

Wir haben den Transport seitens der Unterkunft gewählt, bei dem wir 8h30 am Ausgangspunkt des Trekkings, Mangatepopo (1150m) Carpark, waren. Die Abholung war auf 16h30 am anderen Ende terminiert. Dies liess viel Zeit für Pausen und gemütliches Wandern, jedoch keine Zeit für Abstecher auf die Vulkane Tongariro und Ngauruhoe. Vor der Wanderung erhielten wir ein Merkblatt des örtlichen DOC (Department of Conservation), in dem alles Wichtige zur Tagestour stand.

Die Tour startet gemütlich ansteigend (300 Höhenmeter) über teilweise Boardwalk und Vulkangestein durch das Mangatepopo Tal bis zu den Soda Springs (letzte Toilette bis zur Ketetahi Hütte). Hier sieht man bei klarem Wetter im Südosten den tollen Mt. Egmont/Taranaki. Danach folgt ein etwas steileres Stück (250 Höhenmeter) zum Südkrater. Durch diesen läuft man eine Weile sehr flach bis wieder ein letztes Steilstück zum Red Crater geklommen werden muss (250 Höhenmeter). Für diese drei Wegstrecken haben wir ca. 3 Stunden benötigt. Vom höchsten Punkt beim Red Crater auf 1886m erfolgt die Belohnung: Sicht auf die Vulkane Tongariro, Ngauruhoe, dem Blue Lake und – meine Favoriten – den knallroten Red Crater und die Emerald Lakes. Diese drei türkisfarbenen Seen stechen aus dem Vulkangestein und – geröll hervor wie nichts anderes. Fantastisch schön! Bevor wir bei den Emerald Lakes unsere Mittagsrast einlegten, musste ein relativ steiles Stück bergab gegangen werden, was sich als recht rutschig erwies. Wanderstöcke sind hier von Vorteil.

Auf dem Weg weiter zogen ein paar Wolken auf, die sich um die Vulkane legten. Der Weg zur Ketetahi Hütte auf 750m verläuft über den Blue Lake (kurzer Anstieg) und dann flach abfallend, ein wenig im Zick Zick. Wir mussten noch zwei kleine Schneefelder passieren, die jedoch gut präpariert gewesen sind. Auf dem Weg sieht man bis zum Rotohai Lake und sogar bis zum Lake Taupo. An der Ketetahi Hütte gibt es Toiletten und auch eine Möglichkeit, Trinkwasser aufzufüllen. Dann folgte der lange und sich hinziehende Weg zum Endpunkt, Ketetahi Car Park (2 Stunden, 700 Höhenmeter). Anfangs gestaltet er sich durch die karge Landschaft ein wenig eintönig. Wenn man jedoch den Wald erreicht hat, wird es zum Abschluss noch ein wenig abwechslungsreicher und man weiss, dass man bald das Ziel erreicht hat. Nach knapp 7 Stunden im moderaten Tempo und mit Pausen von ca. einer halben Stunde haben wir glücklich den Parkplatz erreicht, wo wenig später unser Transfer bis National Park Village eintraf.

Ich empfand das Tongariro Alpine Crossing wirklich als eine tolle Wanderung, die für Wanderfreunde auf einem Trip durch Neuseeland nicht fehlen darf. Ob es nun eine der schönsten Tageswanderungen der Welt ist, kann ich schlecht beurteilen, aber sie gehört mit Sicherheit zu einem meiner Wanderhighlights. Trotz allem sollte man die Tour nicht unterschätzen. Wetterumschwünge können schnell passieren und man ist einige Zeit unterwegs. Ich hatte Mütze und Handschuhe und eine Wind- und Regenjacke dabei gehabt und auch bis auf die Handschuhe benötigt (Anfang des Neuseeland-Sommers). 

Weitere Berichte meiner Wanderungen in Australien und Neuseeland folgen

Hike partners: anles


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