Strausseneier ... Riiicola! Vergebens...


Published by Henrik , 12 October 2018, 16h38.

Region: World » Switzerland » Basel Land
Date of the hike:30 September 2018
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BL 
Time: 1:00
Height gain: 50 m 164 ft.
Height loss: 50 m 164 ft.
Route:Gourmessa mit Claudia
Access to start point:Claudiamobil
Access to end point:Claudiamobil
Maps:Strausseneier

... aber bitte mit!
 
... 560 Meter bis zur Kantonsgrenze! Das nachzuprüfen, ist freigegeben, gerne – es könnte ein Fehler sich eingeschlichen haben oder von wo aus hast du das messen lassen: erstens mit dem Tool auf map.wanderland und zweitens dort wo die beiden Zufahrtswege auf die Strasse treffen – nicht von der Beizentür aus, denn je nach Getränkewahl würde ich mich ggf. „lächerlich“ machen! Aber Hallo... „Wohin fahren wir heute?“ – „Das Restaurant Bachtalen liegt 800 M. ü. Meer [hier entspringt die Vordere Frenke], etwas oberhalb von Langenbruck an der Verbindungsstrasse zu Mümliswil. Wir sind bei Familien, Wanderern und auch bei Motorradfahrern sehr beliebt für unsere ruhige Lage und die gut-bürgerliche Küche“. Bei der Reservierung werde ich aber gefragt, ob wir draussen speisen wollen ... um 10 Uhr morgens sind es laut Thermometer in Basel gerade mal acht Grad! Nein, bitte nicht – drinnen residiere eine Jodler-Gruppe ... ich stutze, und sage dann aber zu... und eröffne dies dann Claudia, die zuerst leer (...) schluckt. „Muss das sein?“ – „Lass dich überraschen, vielleicht gibt es ja ein Ständchen?“. 
 
... aha, hast du das obere Baselbiet entdeckt oder was hat diese Häufung der Futtertrog-Darstellungen zu bedeuten? Flexi! Nein, ist das wahr? Verlegenheiten, aber sicher nicht, doch nicht ich, goht’s no.
 
... das Claudiamobil fährt vor. Es passt zur ruralen Umgebung, noch sind im Claudiamobil keine Ziegen und Schafe transportiert worden, aber Strohballen, Ziegenkäse, Weintrauben, Kartoffeln und sonstiges vom Hof bzw. Bio-Hof. Es findet sich eine Schicht Erdkrumen am Boden des Beifahrers!
 
... ein strahlender Vormittag – die Fahrt bis nach Langenbruck ist „bibeli“-aifach. An der Passhöhe angekommen röhrende Geräusche – ein Pulk Töfffahrer, die Strasse ist ihnen willkommen und dienlich, da kurvenreich und Zufahrt ab Mümliswil dann auf dito Strasse auf den Passwang. Langenbruck war mal ganz gross in Mode. Für die Haute Volée – Skifahren für Basler Bürger; „Langenbruck war früher ein Luftkurort vor allem für Gäste aus Basel. Bekannt war der Ort für Skispringen auf der Erzenbergschanze und später auf den Sprungschanzen Freichelen. Schnee ist sprichwörtlich von gestern, diese Ära dürften hikr.s von „gestern“ noch in ihren Knochen haben. Das Dorf und die Möglichkeiten sind heute angepasst auf die Adrenalin-Fraktion – „Kick“ nennt sich das...
 
... wir stossen die Beizentür auf und sind mitten im Geschehen: stehen fast in der Küche und werden an den Tisch geleitet. Die Jodler-Gruppe an den verschiedenen Tischen gegenüber präsentiert sich im  Trachtenkleid – ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich diese gewahre: die Pracht und ihre Identität. Man kann das auch Heimat nennen. Und die Küche kommt sehr gut an – Claudia gibt Punkte ab: fast zuoberst.
 
... aber nicht jetzt den Helfenberg / Bilsteinberg noch das Chellenköpfli angehen? Nein, ich habe vorgesorgt – Halbflaches steht an.
 
 
... das Claudiamobil geleite ich nach Reigoldswil, dort ist Markt, den wir aussen lassen, fahren hinauf auf die Anhöhe mit Punkt 626 beim Eichenhof. Dort kommen einem Stern nicht unähnlich vier Strassen zusammen: aus Reigoldswil, vom Eichenhof, der einstigen Cikade-Klinik und von Seewen – es gibt Parkraum.
 
... wir haben nichts Grossartiges vor – die Beine etwas schwenken, etwas debattieren, etwas innehalten, die Umgebung inhalieren. Und Dank des Marktes in Reigoldswil sind auch kaum andere Zeitgenossen jetzt unterwegs. Wir wundern uns sehr, dass ein Betonblock nur wenige Meter vom PP entfernt einen neuen Anstrich erhalten  hat: Camouflage-Grün (militärisches Objekt).  Gemächlich spazieren wir auf die Anhöhe – Zwidem. Ein Feld am Wegesrand ist mit Gülle gesegnet worden – mitten hindurch wollte ich (...) – das tun wir uns nicht an, eigentlich wollte ich mal nachsehen, ob wie einst an der Chüeweid, RICOLA noch seinen Kräutergarten pflege. Den, den wir in der Nähe kennen, befindet sich eine halbe Stunde von Nenzlingen (auch Baselland) entfernt.
 
... Strausseneier der ganz grossen Dimension nenne ich die Ballen, die die Landwirte plakativ in der Landschaft liegen haben. Gerade ist einer dabei, welche aus einer Senke wegzubringen. Etwas weiter entfernt, glauben wir Leibstadt zu erahnen. Gegen Osten zum Horizont liegt der Kanton Aargau, und auf dem Weg zum Zwide(m) haben wir Boden des Kantons Solothurn im Hin- und Rückweg betreten: das Tool auf map.wanderland misst uns 100 Meter aus! Hesch e Macke! 
 
... beim Punkt 707 eröffnet sich dem meist eher unruhe-geplagten Auge eine formidable Sicht auf die Romaiwaid (Muserhüttli). Und den Geitenberg. Für die Sicht ins Mittelland fehlt von hier aus die Höhe. Der nahe Herbst zaubert ein anderes Licht. Mit diesem Licht fahren wir nach Hause.  Ohne einen bekannten Würfel in der Mundtasche zu lutschen. Ricola! Werbung schriftlich erlaubt...

Hike partners: Henrik


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