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Vue des Alpes - Mont Racine - Creux du Van - Areuse Schlucht


Published by tomseone , 16 September 2016, 11h40.

Region: World » Switzerland » Jura
Date of the hike:14 August 2016
Mountain-bike grading: AD - Technically demanding
Waypoints:
Geo-Tags: CH-NE   CH-VD 
Time: 2 days
Height gain: 1360 m 4461 ft.
Height loss: 2600 m 8528 ft.
Route:Vue des Alpes-Mont Racine-Col de la Tourne-Noiraigue-Fleurier-Buttes-Creux du Van-Boudry
Access to start point:Vue des Alpes, Parkplatz oder mit Bus von La Chaux de Fonds kommend.
Access to end point:Boudry (OeV)
Accommodation:Vue des Alpes, Tête de Ran, Col de la Tourne, im Val de Travers, LA GRANDSONNE DESSUS, Ferme Robert unterhalb vom Creux du Van

Wir haben ein Auto in der Nähe von Boudry geparkt und fahren mit dem Zweiten auf die Vue des Alpes (grosser Parkplatz, kostenlos). Wer mit dem OeV unterwegs ist, der kann von La Chaux de Fonds mit dem Bus anreisen. Wer nur ein Auto zur Verfügung hat, der lässt es entweder in der Nähe von Neuchâtel stehen und fährt mit der Bahn und mit dem Bus auf die Vue des Alpes  oder umgekehrt, man fährt auf die Vue des Alpes und holt das Auto später.
Wer vom Col de la Tourne losfahren möchte (siehe Fazit) – der hat Busverbindungen von Neuchâtel aus. 
1. Tag: Vue des Alpes-Tête de Ran-Mont Racine-Col de la Tourne-Noiraigue-Fleurier-Buttes-La Robella-La Grandsonne Dessus: 46km, 850m up, 1066m down, Fahrzeit 6h, Zeitbedarf 7¾h
Von der Vue des Alpes Richtung Tête de Ran geht’s erst mal aufwärts. Wegen der vielen Steine und Wurzeln ist ein Fahren aufwärts kaum möglich, das Fahren gerade aus unruhig und holprig. Nach dem Tête de Ran nimmt man den Fahrweg links vom Hügelzug. Das Weiterkommen ist nun etwas besser, aber es hat weiter viele Abschnitte, die wegen der Unterlage schwer zum Fahren sind. Ein Fahrvergnügen war es bis hierher nicht.
Erst ab dem Mont Racine (ca. 1¾h) bis zum Col de la Tourne (Restaurant) kommen besser fahrbare Trails und Feldwege abwärts, zum Schluss sogar Asphalt. Beim Col geht der Wanderweg halbrechts weg und steigt fahrbar bis zu der kleinen Plattform Les Tablettes. Dort folgt nochmals ein kurzes steiles Stück bis zum Aussichtspunkt (Sicht auf Creux du Van und den Neunenburgersee). Nun folgt man ca. 1h dem Felsengürtel (nicht ausgesetzt, ausser beim Aussichtspunkt). Der Weg ist meist fahrbar, jedoch verläuft er nicht mehrheitlich eben, wie man beim Kartenstudium hätte annehmen können, sondern geht runter oder rauf. Die Abschnitte rauf sind meist mit Schieben verbunden, im Ganzen aber ist dieser Abschnitt doch besser fahrbar als der erste Teil der Tour und hat oftmals auch richtig Spass gemacht. In diesem Felsengürtel befindet sich auch die Via Ferrata “Tichodrome“. Der eine Einstieg ist etwas unterhalb unseres Weges.  
Die Runterfahrt nach Noiraigue beinhaltet zwei drei heikle Stellen, die für die Wanderer mit Ketten gesichert sind und dauert nur ein paar wenige Minuten. Unten an der Hauptstrasse angekommen nach links halten und dann rechts runter nach Noiraigue. 
Von Noiraigue über Fleuriers nach Buttes gibt es einen ausgeschilderten Veloweg, das meiste davon asphaltiert. Als Alternative dazu gäb‘s auch zuerst einen Weg am Waldrand entlang, der war aber bei uns wegen Schiessbetrieb gesperrt.
In Buttes nehmen wir den Sessellift nach La Robella (Fr. 11.- mit Bike) und sparen und uns die 420m Aufstieg (Trottinetstrecke). Von La Robella führt uns eine Asphaltstrasse hoch bis La Grandsonne Dessus, einem einfachen Restaurant mit Schlafsaal (Fr. 25.- mit Frühstück, keine Dusche)
Zum Eindunkeln und Sonnenuntergang lohnt ein kleiner Spaziergang (20min) aufwärts Richtung Chasseron mit Blick auf beide Seiten und die Alpen.
2. Tag: La Grandsonne Dessus-La Combaz-Creux du Van-Boudry ; 37km, 593m up, 1623m down, 4.5h Fahrzeit, Zeitbedarf 7.5h
Der Start beginnt auf der Asphaltstrasse bis nach knapp 5min. der Wanderweg Richtung La Soliat angeschrieben ist. Diesem kann man nun die nächsten gut 3h über Wiesen, Feldwege und Singletrails folgen. Er führt einem an La Combaz (Restaurant) und Les Rochats (Restaurant) vorbei durch die wunderbare Juralandschaft zum Creux du Van. Etwa 2km davon verlaufen auf der von Autos und Motorrädern befahrenen Strasse Richtung La Soliat hoch. Diese ist an WE und schönem Wetter doch rege befahren. Nach La Baronne (Restaurant) geht der Weg nochmals steil hoch bis La Soliat und zum Creux du Van. Obwohl schon mehrmals bestaunt ist der Creux du Van für mich immer wieder Ausdruck für die unglaubliche Faszination der Natur und den in ihr entstandenen Besonderheiten. Ich kann mich kaum satt staunen ab diesem Gebilde.
Vom Creux du Van aus fahren wir zuerst Richtung La Grand Vy (Restaurant) und von dort weiter auf der Asphaltstrasse runter bevor nach kurzer Zeit scharf am Ende des Waldes links der Weg Richtung Noiraigue runter führt. Nach der Ferme Robert (schön gelegenes Restaurant und Herberge) beginnt der spannende Singletrail runter zur Areuse. Zuerst ist es noch möglich direkt der Areuse entlang zu fahren, ist danach aber für Fahrräder ausdrücklich verboten. Bei viel Puplikumsverkehr macht es auch wenig Freude dort zu fahren, weil der Weg wirklich sehr eng ist. Wir fahren auf der Asphaltstrasse wieder ein Stück hoch bevor wir dann nach Boudry runter kommen und schon bald unser Auto erreichen.
Fazit :
Eine schöne Tour, die einem aber auch einiges an Geduld und manchmal etwas Frust abverlangt. Die Strecke von der Vue des Alpes bis zum Mont Racine (ca. 1½h) ist leider nicht so flowig wie gewünscht. Die vielen Steine auf den Wegen und die holprigen Jurawiesen zwingen einem immer wieder zum Absteigen und Schieben. Der Felsgürtel oberhalb vom Col de la Tourne nach Les Tablettes ist dann besser fahrbar, aber es gibt auf dem Abschnitt einige Zwischensteigungen zum Schieben.
Wem das aber die Freude nicht verdirbt und sich auch an der schönen Umgebung genug erfreuen kann, der wird sicher Freude haben an der Tour, und die Gewissheit eine nicht alltägliche MTB-Tour gemacht zu haben. Die 850 Höhenmeter am ersten Tag fühlen sich wegen der Bodenbeschaffenheit wesentlich mehr an. 
Die Fahrt über die Juralandschaft, der Blick auf den Creux du Van und die Abfahrt am zweiten Tag runter in die Areuse-Schlucht sind auf jeden Fall ein Genuss und auch das Schlussbad im Neuenburgersee nach einer solchen Tour ist wohlverdient. 
 
Anmerkung: Wenn ich die Tour nochmals machen würde, würde ich wohl auf dem Col de la Tourne starten und das erste Stück weglassen, weil im ersten Teil einfach etwas wenig Fahrfreude aufkommt. Das würde die Tour am ersten Tag um gut zwei Stunden verkürzen. Man könnte die Tour dadurch verlängern, in dem man zum Beispiel von La Chaux de Fonds aus zuerst mit dem Zug bis Les Ponts des Martels fährt und von dort auf den Col de la Tourne hochfährt.
 
Hinweis: In La Grandsonne Dessus gibt es kein Trinkwasser um die Wasserflaschen aufzufüllen, wir konnten aber für Fr. 4.--/1.5L welches kaufen. Im Tal bekäme das wohl etwas günstiger, man muss es dann aber auch mit hochschleppen.

Hike partners: tomseone


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