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Brisi (2279 m): Brisi Westflanke


Authors : Bergamotte

Waypoints:  Brisi 2279 m 7475 ft. (88) 
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Orientation:W

Vom Frümsel herkommend verliert man unnötige 100Hm, wenn man über die Brisi Normalroute aufsteigt. Wohl aus diesem Grund haben sich findige Alpinwanderer - gerade im Zusammenhang mit den Toggenburger Seven Summits - an der Brisi Westflanke versucht.

Route: Vom Frümsel Gipfelfuss - aus allen anderen Richtungen macht die Brisi Westflanke wenig Sinn - quert man auf ca. 1900m über coupiertes Gelände an den Fuss eines kleines Geröllhangs. Man steigt das Geröll hoch, dann weiter über eine feuchte, verwachsene Runse. So erreicht man ein Band, welches die ganze Westflanke durchzieht. Früher oder später gilt es nun, den Brisi Hauptrücken zu erreichen. Eine erste Möglichkeit links hochzusteigen bietet sich bei einer steilen, grasigen Felswand vor der Grotte. Besser ist, man lässt diese Variante aus und passiert die Grotte auf dem Band. Nach einer kurzen Kletterstelle (ca. 2m, leicht exponiert) steigt man weiter hoch auf dem felsigen Grasband bis auf etwa 2060m. Hier zweigt halblinks eine zunächst sehr steile Rinne ab, welche auch durch Wild und Schafe begangen wird. Sobald das Gelände abflacht und einfacher wird, befindet man sich auf dem Hauptrücken und steigt in beliebiger Linie zum Gipfel hoch.

Bild

Bewertung: Die objektiven technischen Schwierigkeiten halten sich in Grenzen. Etwas heikel wird die Route, weil die Westflanke fast immer feucht ist. Untrügliches Zeichen hierfür sind die Vermoosungen. Die Gefahr, auf den steilen, felsdurchsetzten Rasenhängen abzurutschen, gilt es im Auge zu behalten, vor allem an den einzelnen exponierten Stellen, wozu auch die erwähnte kurze Kletterstelle gehört. Einzelstellen: T5, Band allgemein: T4, auf dem Rücken: T3.

Fazit: Die Brisi Westflanke lässt sich durch geneigte Alpinwanderer ohne grössere Schwierigkeiten begehen. Im Abstieg und nach Regen ist ein Pickel empfehlenswert, wobei sich die Route meines Erachtens ohnehin vor allem für den Auftstieg eignet. Die Zeitersparnis gegenüber der Normalroute dürfte nicht allzu gross sein.



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