Tourenberichte aus dem Süden Iberiens (Schluss): Der Ski- und Bikergipfel Javalambre 2020 m


Publiziert von johnny68 Pro , 10. Dezember 2008 um 20:20.

Region: Welt » Spanien » Aragonien » Teruel
Tour Datum:11 November 2008
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 600 m
Abstieg: 600 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Valencia über die CV 35 nach Torrijas
Unterkunftmöglichkeiten:im nahe gelegenen Dorf Paraíso Bajo befinden sich eine Schwefelquelle und ein Badehotel

Die letzte Bergtour auf meiner Süd-Iberienreise führte ins Hinterland von Valencia, in das Grenzgebiet der autonomen Regionen Valencia (Rincón de Ademuz), Aragón und Castilla - La Mancha. Ziel war die Sierra de Javalambre.

Diese Sierra ist, wenn man sie von Süden anpeilt, durch ein wenig besiedeltes naturnahes Gebiet erreichbar. Man nimmt von Valencia die Autobahn CV 35 in Richtung Ademuz. Nachdem man die ausufernde Agglomeration Valencia hinter sich gelassen hat, wird die Strasse immer schmaler und kurvenreicher. In Aras de los Olmos zweigt man nach Nordosten ab und erreicht bald das Dorf Torrijas in Aragonien. Kurz vor diesem Dorf nimmt man bei einer Brücke eine Abzweigung nach links (auf eine Naturstrasse), die einerseits zu einer Quelle mit einem Picknickplatz (Fuente del Pino) führt, anderseits kann man über diese Strasse auch den Javalambre erreichen bzw. überqueren. Der Javalambre ist in der Tat durch verschiedenste Strassen und Forstwege für den allgemeinen Verkehr erschlossen. Diese Forstwege und Naturstrassen sind gut ausgeschildert, allerdings nicht für Wanderer, sondern für Biker. Zudem findet auf diesen Wegen unnötigerweise manchmal eine "Offroader-Trophy" statt.

Von Norden her (Camarena de la Sierra) ist der Javalambre touristisch stark verbaut: Javalambre ist ein für die Region recht bedeutendes Skigebiet  mit 7 Bahnen und 10 Pisten; inklusive allem, was dazugehört (Schneekanonen, Restaurants, Bars, Ferienhäuser, usw.). Auf dem höchsten Punkt befinden sich zudem Sendeanlagen. 

Vom Süden her sieht man von alledem nichts. Man steigt über die Forststrassen durch einen schönen Pinienwald auf. Den "Gipfel" muss man allerdings lange suchen. Es ist gar kein eigentlicher Gipfel vorhanden, sondern zuoberst ist eine riesige gewellte schuttrige Hochebene, die einige kleine Erhebungen aufweist, welche die Ebene nur um wenige Meter überragen. Die offensichtlich windgepeitschte und schneereiche Hochebene ist wie ein Fleckenteppich mit Zwergwacholder bewachsen.

Ich bin zu meiner Bergwanderung in der Nähe der "Fuente del Pino" auf rund 1400 m gestartet und dem Forstweg gefolgt. Für die Biker war von hier eine Distanz bis zum Gipfel "Pico del Buitre" von 14 km angegeben. Nach einer Erkundigung der Gipfelebene bin ich denselben Weg zurück gegangen.

Tourengänger: johnny68

Galerie


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