Tourenberichte aus dem Süden Iberiens: Cabeza del Caballo (1887 m) in der Sierra Arana


Publiziert von johnny68 Pro , 28. November 2008 um 21:12.

Region: Welt » Spanien » Andalusien » Granada
Tour Datum: 8 November 2008
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 2:30
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m
Strecke:Prado Negro - Cabeza del Caballo und zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über die Ausfahrt "Molinillo" der A-92
Unterkunftmöglichkeiten:in Granada

Die Sierra Arana liegt in der Nähe von Granada. Wenn man die Autobahn A-92 von Granada nach Murcia befährt, erreicht man bald den Pass "Puerto de la Mora" (1390 m). Hier ist die Abzweigung in den "Parque Natural de Sierra de Huétor", ein schönes Berggebiet mit Pinienwäldern. Nordöstlich davon, knapp ausserhalb des Parque, befindet sich die Sierra Arana. Höchste Erhebung der Sierra Arana ist mit 2026 m der "Peñon de la Cruz", ein steil aufragender Kalkgipfel. Ennet einer kleinen Senke östlich davon befindet sich der "Cabeza del Caballo" ("Pferdekopf"), der ebenfalls aus hell leuchtendem Kalk besteht und dessen Besteigung im obersten Teil eine 20 m hohe Kletterpartie erfordert (I - II).
 
Die Aussicht von diesen Bergen ist nach Süden, Norden und Osten vollständig unterschiedlich. Im Süden hat man die fast immer verschneite Sierra Nevada vor sich, die besonders nach den Schneefällen von Ende Oktober 2008 im Sonnenschein gleissend weiss leuchtete. Im Norden blickt man auf die andalusischen Hügel mit den nicht enden wollenden Olivenplantagen. Im Osten sieht man die von Canyons zerfurchte Region Guadix, die stark an einige nordamerikanische Naturparks erinnert.

Zur Tour bin ich vom Dorf Prado Negro aus gestartet, das man über die Ausfahrt "Molinillo" der A-92 erreicht. Man steigt zuerst über Feldwege durch das Dorf empor, ständig begleitet vom Bellen der (hinter Zäunen eingesperrten) Wachhunde. Nach den letzten Häusern des Dorfes steigt man entweder über die Dornbuschsavanne direkt zu einem Alpgebäude hoch, oder man folgt einem Feldweg, der über einige Umwege ebenfalls auf die Alp führt. Von der Alp steigt man weglos ungefähr 200 Höhenmeter direkt in die Senke (auf rund 1750 m Höhe) zwischen dem Peñon de la Cruz und dem Cabeza del Caballo auf. Hier wendet man sich nach Osten und erreicht nach 10 Minuten über eine Grashalde den Fuss des Cabeza del Caballo. Den zerfurchten 20 Meter hohen Kalkgipfel ersteigt man am besten von Osten her (Kletterei I - II).

Tourengänger: johnny68

Galerie


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