Rigitour auf unbekannten Wegen


Publiziert von Chääli Pro , 12. Juli 2008 um 16:22.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum: 5 Juli 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-SZ 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1350 m
Abstieg: 1350 m
Strecke:Küssnacht Riedboden OberStock Tristenboden Rigi Kulm Räb Küssnacht
Kartennummer:1151 Rigi

Die Rigi ist zwar der Touristenberg par excellence, aber wie hier schon manche Berichte zeigten, lassen sich immer neue Wege entdecken, die kaum benützt werden - und manchmal auf der Landeskarte auch gar nicht eingetragen sind. Die vorliegende Tour geht über solche Wege - und manchmal über bekanntere, die aber auch nicht so oft benützt werden.

Wir starten bei der Luftseilbahn-Talstation in Küssnacht (erreichbar mit Bus). Von dort auf den markierten Wegen über Sämpel bis zur Waldstrasse auf ca. 800 Metern Höhe. Jetzt die Strasse Richtung Norden, eine Kehre auf der Seebodenstrasse und dann nach links zum Rigiweg, der von Immensee her kommt. Nur kurze Zeit auf dem Weg bleiben, bei Punkt 858 abzweigen Richtung Riedboden. Die Wege in der Nordflanke der Rigi sind auch manchen Einheimischen kaum bekannt, locken aber mit herrlichen Landschaften und zum Teil etwas abenteuerlichen Wegen (aber alles gut mit Seilen gesichert).

Riedboden ist ein kleines Pflanzenparadies - sehr feucht, wie es der Name andeutet und deshalb auch voller Schilfstauden. Wir haben uns den Weg Richtung Ober Stock vorgenommen. Dazu muss man nach Riedboden und der kleinen Hütte zunächst den rechten, dann bei der nächsten Abzweigung den linken Weg nehmen. Ein paar Meter gehts aufwärts, dann locker quer der Bergflanke entlang. Weil es immer wieder in die Bachrunsen hineingeht, dauert es allerdings eine Zeit lang.

Ober Stock ist einer der schönsten Flecke an der Rigi. Herrliche Aussicht auf den Zugersee und das Mittelland! Oberhalb der Hütte hat sich der Weg leider etwas  verwachsen. Man muss einfach auf die linke obere Ecke der Lichtung zielen, dann findet man den - übrigens recht gut unterhaltenen - Weg wieder. Und jetzt wird es steil: Immer schön der Flanke nach hinauf - zunächst zur Abeggenhütte auf Pt. 1293, dann auf der sog. Tremola in scharfem Zickzack bis 1498. Der Weg ist wunderbar, die Aussicht nicht weniger, weil sich der Weg oft ausserhalb des Waldes bewegt und darum freie Sicht auf den Zugersee erlaubt.

Bald vereinigt sich der Weg mit dem (neuen) Bänderweg von Küssnacht her, führt über eine Höhle und ein paar Felsaufstiege zum Tristenboden, wo sich ein Bänklein mit Bänderbuch befindet (und wegen des Namens eine Triste). Von hier dann steil zum Kulm, wo man sich über das Geländer schwingt und mitten im Touristentrubel steht.

Beim Abstieg nehme ich zunächst den Weg ab Staffel, auch Grüezi-Weg genannt. Bei Düssen führt dann aber ein guter Weg (nicht auf LK) nach links und quer durch die Rigiflanke. Kurz vor dem Chänzeli-Weg teilt sich der Pfad. Wir nehmen den unteren Pfad, der zuerst im Zickzack nach unten, dann links in den Chänzeli-Weg führt. Von hier ist es ein Katzensprung zur Alp Räb, wo schon der Most wartet.

Abstieg über den Grepper-Weg, In der Fluh und Chümimattli wieder zum Ausgangspunkt.







Tourengänger: Chääli

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