Brennerin (1602m), Mahdlgupf(1261m), Schoberstein (1037m)


Publiziert von Tef Pro , 9. Juni 2008 um 21:08.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Salzkammergut-Berge
Tour Datum: 7 Juni 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   A-OÖ 
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Strecke:Forstamt - Brennerriesnsteig - Brennerin- Dachsteinblick - Mahdlgupf - Schoberstein - Weißenbach - Nikoloweg- Forstamt
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Auto von Weißenbach an der Seestraße bis Forstamt, km 16.8. Hier einige Parkplätze am Straßenrand. Mit dem Schiff bis Anlegeplatz Forstamt.

Das Höllengebirge erstreckt sich vom Traunsee im Osten bis zum Attersee im Westen und besteht aus einer faszinierenden, verkarsteten Hochfläche mit einigen sehr schönen Zustiegen.

Wir wählten den Brennerriesensteig im westlichen Höllengebirge von Weißenbach/Forstamt am Attersee als Aufstieg und den wunderschönen Gratweg über Mahdlgupf und Schoberstein als Abstieg.
Beide Wege sind nicht schwierig (T3) und landschaftlich sehr reizvoll. Ob man für den Brennerriesensteig Schwindelfreiheit braucht, können wir nicht beurteilen, da wir den Steig fast durchweg im dichten Nebel begingen. Doch die Nebelstimmung hat auch ihren ganz eigenen Reiz.

Wir starteten in Weißenbach - Forstamt bei Kilometerpunkt 16,8 an der Seeuferstraße (der Brennerriesensteig ist immer ausgeschildert) ostwärts hinauf zu den letzten Häusern am Waldrand und an ihnen rechts vorbei, in den Wald hinein über den  Nikoloweg gerade hinweg, später nach Nordosten drehend bis zu einer Weggabelung bei einem Bachbett.
Hier zweigt der Brennerriesensteig nach rechts ab. Es wird nun landschaftlich immer schöner und die markanten Felswände des Höllengebirges rücken nahe.Bald hat man die Schlüsselstelle, eine lange, schräge Eisenleiter und dahinter noch einige seilversicherte Passagen, erreicht. Nun verschluckte uns der Nebel und wir konnten die wilde Felsszenerie, durch die sich der Pfad windet, nur schemenhaft erahnen. Es geht gleichmäßig steil hinauh, bis man einen kleinen Sattel erreicht. Von diesem flacher, durch Latschenfelder bis auf den Rücken des Höllengebirges zu einer Weggabelung, in dessen Nähe das Kreuz des Dachsteinblick steht. Obwohl der Nebel erste Lücken zeigte und ab und zu die Sonne rauslugte, waren wir von einem "Dachsteibblick" weit entfernt. Der weitere Anstieg auf die Brennerin führt einfach in leichtem Auf und Ab  Richtung Hochleckenhaus bis zur nächsten Abzweigung, wo man nordwärts zum höchsten Punkt gelangt.Hier steht ein kleines, schöne Holzkreuz (im Nebel).
Als Abstieg wählten wir die landschaftlich besonders reizvolle Variante  über die Mahdlschneid, bei der man auch noch 2 Gipfel mitnehmen kann. Dazu geht man beim Dachsteinblick nach Südwesten (links) und steigt, meist direkt auf dem Grat oder nach links ausweichend, mit beeindruckenden Tiefblicken auf den Attersee und auf die nahen Felszacken über den Mahdlgupf (1261 m) zu den Schobersteinen ab. Die Wolkendecke hob sich und es wurde sogar etwas sonnig, so dass wir nun auch Tiefblicke genießen konnten.
Der Große Schoberstein (1037 m) ist leicht zu besteigen und sehr beliebt und besucht, am Kleinen Schoberstein (1000 m) etwas unterhalb kann man noch ein bißchen rumklettern I - II.  Nach den Schobersteinen geht es in unzähligen, (zu) weiten Kehren hinab nach Weißenbach und  auf dem parallel zum Ufer laufenden, sehr schönen Nikoloweg nordwärts retour zum Ausgangspunkt. Nicht zu früh, denn aus Norden näherte sich eine Gewitterfront.

Tourengänger: Tef

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