Winterwanderung im Ebersberger Forst


Publiziert von Fabse_94 , 17. Februar 2013 um 14:40.

Region: Welt » Deutschland » Alpenvorland
Tour Datum:17 Februar 2013
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 200 m
Abstieg: 200 m
Strecke:Ebersberg - Egglburger See - Forsthaus Hubertus - Hohenlindener Sauschütt - Ebersberg [ca. 22km]

Eigentlich wollte ich heute auf einen Chiemgauer Hügel spazieren, aber das Wetter und die S-Bahn machten mir einen Strich durch die Rechnung. Also entschied ich mich für eine kleine Winterwanderung im Ebersberger Forst, damit ich wenigstens etwas Bewegung abbekam.

Vom Bahnhof in Ebersberg lief ich hoch zur Hauptstraße (Münchener Str.) und folgte ihr Richtung Westen bis kurz vor Ortsende und bog nach dem Rewe-Markt rechts rein zur "Gass". Auf einer alten Eichenallee folgt man dem teilweise zugefrorenen Egglburger See längsseitig. Dann macht der Weg einen Knick; an einer Kreuzung läuft man links in den Wald hinein und schließlich einen kleinen Berg hinauf zum Wildgatter. Nach dem Wildgatter dem Wegweiser "St. Hubertus" folgen, das man nach ca. 2km ab Wildgatter erreicht - ein Verlaufen ist nicht möglich. Das Wirtshaus passiert man und geht einfach eine halbe Stunde geradeaus weiter zur Staatsstraße 2080 Ebersberg - Schwaberwegen. Hier bin ich nun Richtung Südosten gelaufen bis zur ungefähr 400m entfernten, sagenumwobenen Kapelle. Vor zig Jahren soll hier eine Frau überfahren worden sein; der Unfallverursacher beging Fahrerflucht. Seit diesem Unfall soll in kalten Nächten ein mysteriöses Licht in der Kapelle brennen, das nicht von einer Kerze stammt. Immer, wenn dieses Licht brennt, steht am Straßenrand eine in weiß gekleidete Frau, die auf eine Mitfahrgelegenheit wartet. Wird die Frau von einem Autofahrer nicht mitgenommen, erscheint sie kurz darauf im Fond, greift ihm ins Lenkrad und verursacht so einen Unfall, bei dem der Fahrer stirbt. Es heißt, die Frau suche nach ihrem Unfallverursacher und bei Fahrern, die die Frau mitnehmen, verschwindet sie nach ein paar Minuten wieder urplötzlich.
Fahren wir nun nach diesem kleinen Einwurf meinerseits wieder mit der Wanderung fort: an der Kapelle bog ich links ab und lief der Straße entlang bis zum Querweg "Bürsch Geräumt". Hier nun rechts nochmal etwa 2km bis zur (zum?) Hohenlindener Sauschütt, die ebenfalls eine Waldgaststätte darstellt. Gleich neben dem Haus gibt es einige Wildgehege und etwas nördlich liegen die Reste einer alten Römerstraße im Waldboden. Kurz vor dem Wirtshaus zweigte ich rechts ab und lief bis zu einem Waldparkplatz, hier dann schräg links wieder vor zur Staatsstraße, auf die man gut 1,5km südlich der Kapelle wieder trifft. Nun kommt der blödeste Part der Wanderung, denn man folgt der Straße mit den lärmenden Autos nach Süden bis zum Ebersberger Industriegebiet. An der Tankstelle lief ich kurz im Tiefschnee neben der Straße, da es kein Gehweg gibt, und ging am Autohaus dann links in den Wald rein und auf der Straße, auf der normalerweise ein Fahrverbot für Autos besteht (wie gesagt, normalerweise... das Schild wird sehr oft missachtet, da die Straße eine Abkürzung zur Staatsstraße 2086 darstellt). An der Staatsstraße angelangt, folgte ich ihr noch 100m in südlicher Richtung und lief dann über Reith zurück nach Ebersberg.
Die Wege und Straßen waren nicht geräumt (außer den Gehwegen neben den Hauptstraßen) und mit etwa 10-15cm Schnee bedeckt.

Fazit: Alles in allem eine entspannende, ruhige Rundtour (einzig der ca. 2,5km lange Teil an der Hauptstraße 2080 nervt etwas) mit relativ wenig Höhenunterschied gemessen an der Länge der Wanderung. Von der grauen Tristesse hab ich jetzt eigentlich genug, von mir aus könnte sich der Frühling mal blicken lassen (oder die Sonne etwas öfters).

Tourengänger: Fabse_94


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T1

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