Nicht mal Hunde baden zu lassen erlaubt!


Publiziert von Henrik , 28. April 2007 um 09:15.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum:27 April 2007
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Zeitbedarf: 4:00
Abstieg: 330 m
Strecke:http://ivs-gis.admin.ch/
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV
Unterkunftmöglichkeiten:The magic Jungfrau-Regio

Schon kurz vor Bern wechselte der Himmel sein Hemd - grau  in grau. Unsere blauverwöhnten Augen und das sich in der langen Schönwetterperiode angeeignete meditarrane Lebensgefühl (an sich gut) beherrschte wochenlang den Alltag, sodass wir dabei leicht vergessen,  dass es auch Wirtschaftskreise in der Schweiz hat, die sehnlichst auf Regen warten, heute wars dann so weit:  es begann zu schütten. Als ich nach Interlaken reinfuhr - standen in Sekunden die Plätze voll mit Wasser. Endlich - ich atmete innerlich auf. Nach über 30 Tagen, im April notabene. R E G E N.

MIt dem Bus liess ich mich nach Stechelberg tragen - ausser mir noch ein Pärchen...Im Hotel Stechelberg, an WE ab und zu sehr voll, sass wie verloren am Frühstückstisch Béatrize. Gegen zahn Uhr brachen wir auf zu einer gemütlichen Talbodenwanderung entlang der Lütschinen nach Wilderswil. Der Himmel klarte auf, die Sonne lugte hervor und gegen Mittag wars bereits wieder tropisch unangenehm warm. Wir wechselten die Talseiten ab und zu - pausierten trotz mangels an Anstiegen mehrmals - lauschten den unzähligen Lauten aus dem Mund der Lutschine und fragten uns, wie dieses Tal mit den manchmal 500 m hohen Felswänden wohl entstanden ist. Wir fragten uns auch, ob hier ein Kletterparadies schon eröffnet wurde, die griffigen Platten müssten eigentlich eine Einladung dazu sein - vielleicht  löst es jemand hier auf?

Unterwegs kauften wir uns noch ein gr. Stück Bio-Käse direkt von einem der hunderten "von Allmen", so heissen hier  viele. Wir wunderten uns auch über die flaue Verkehrsdichte: die Züge in die Jungfrauregion waren kaum besetzt - wie immer aber wuselten die Japaner an uns vorbei und lachten und scherzten wohl auffällig.

In Interlaken setzten wir uns in den Zug nach Bern: es begann heftig zu regenen, und es blieb dabei bis Basel/ Zürich teilweise - wir freuten uns wie Kinder - endlich REGEN!


Tourengänger: Henrik

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