Leist und Cuncels


Publiziert von ossi , 24. Dezember 2009 um 10:56.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:18 Dezember 2009
Ski Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SG   Spitzmeilengruppe 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 450 m
Abstieg: 900 m
Strecke:Maschgenchamm-Panüöl-Leist-Chrüzen-Cuncels-Seeben-Tannenboden
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Gondelbahn Maschgenchamm
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Gondelbahn ab/nach Unterterzen
Unterkunftmöglichkeiten:unzählige
Kartennummer:237S

Die Pistenarchitekten der Flumserberge hatten einst die die segensreiche Idee, den Leist mit einem Sessellift zu verzieren: Sie hatten damit im ganzen Skigebiet den einzigen Hang geschaffen, an dem man zwischen Berg- und Talstation auch mal einen Bogen machen kann.

Der Leist lohnt sich vor allem in der Vorsaison als Tourenziel, wenn der Lift noch geschlossen ist und der ganze Hang pulvrige Jungfräulichkeit ausstrahlt. Heuer waren noch nicht einmal die Hänge hinunter nach Seeben präpariert, weshalb wir uns -stets auf Tuchfühlung mit dem Skigebiet- in stiller Abgeschiedenheit unseren Weg bahnten. Dank der Kälte war der Schnee sehr locker, trocken und das Fahren glich einem sanften, schwerelosen Dahingleiten. Obwohl ich eher der Freund zerfahrener, ruppiger Unterlagen bin: Es war eine Freude. Die Idee einer "offseason-Begehung" ist übrigens geklaut.

Tour: Start am Maschgenchamm und von da leicht abwärts fahrend nach Panüöl. Hier folgt man ein kurzes Stück dem präparierten Weg nach Fursch, um ihn bald wieder Richtung Leist zu verlassen. Die Spur führt leicht in weit ausholenden Bögen bis zum Gipfel, der Dank der Sesselliftstation unschwer zu erkennen ist. Ab Maschgenchamm ca. 2Std.

Die Abfahrt führt nun zuerst direkt unter dem Sessellift talwärts, wobei wir uns bald am Sexmoor orientierten (WS, einmal so um die 30°). Am Fusse des Sexmoor Nordgrates kann Richtung Chrüzen-Cuncels traversiert werden, wobei wir nochmals für ein kleineres Wegstück anfellten und so den Cuncels erreichten. Ab hier eröffnet sich nochmals ein 300m-Hang (L), der in baumfreiem Gelände nach Seeben hinunter führt. Kontakt mit der Piste hatten wir erst ganz am Schluss.

Von Seeben haben wir den Winterwanderweg hinunter nach Tannenboden gewählt, was zu Beginn nochmals mit einem kurzen, aber harmlosen Aufstieg von wenigen Metern verbunden ist. Bei perfekten Verhältnissen könnte bis Oberterzen abgefahren werden, was nochmals knappe 1000HM bringt.

sing and hike: Auf diesem Wege allen HikrInnen und NichthikrInnen (egal, woran sie glauben) meinen ökumenischen, überreligiösen Gruss und die besten Wünsche fürs kommende Jahr.



Tourengänger: ossi, mabu


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