Wenn ein Basler an der Thur unterwegs ist


Publiziert von Henrik , 21. Mai 2009 um 23:26.

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum:21 Mai 2009
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Aufstieg: 35 m
Abstieg: 35 m
Strecke:Faltplan Thurpfad
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV
Kartennummer:no need

und es der Zürcher belustigt feststellt und gegensprüchlet, kommt Freude auf.
 
Wir waren an der Thur – Edith und ich. Ein Nachmittags-Spazi, zuerst genüsslich Frühstücken in Niederglatt, dann mit der S-Bahn via Winterthur nach Andelfingen. Der helle Strassenasphalt am Bahnhof verhiess schon beinahe hochsommerliche Wärme und die Feuchtigkeit war schon fast zum Schneiden! „Wotsch e Glacé“ – als ich den Kiosk gewahrte, Nein, meinte das Edith...später vielleicht. Wir fanden uns sogleich zurecht - das blaue Signalschild zum Thurpfad wies uns an, wir konnten nicht fehlgehen. Der „Löwen“, ein Schild verhiess uns, habe ab 14 Uhr geöffnet. Die Strehlgasse, dann die Stapfelgasse, an der ein altes Mühlerad langsam schwang, und das glucksende Geräusch des abfliessenden Mühlebaches: wir fanden Lieblichkeit und Ruhe, Sonne und Blumen und der Auffahrtstag war wie mit sich zufrieden. Auch die Menschen, denen wir dann begegneten, waren auch irgendwie friedlich, es waren nicht viele! Barfüssige und leicht bekleidete Mädchen (...) wiesen uns den Uferweg, nicht dass wir uns verirrt hätten, aber so konnten wir eher das Betonband mit dem Uferweg tauschen. Und so wanderten wir 2 ¼ Stunden und legten laut Faltplan 7 Km zurück. Meist im Uferwald http://www.andelfingen.ch/dl.php/de/20060530144049/Thurpfad.pdf 
und alle KM eine Infotafel. Ist nirgends ein Beiz – fehlen die Menschen, was für ein Glück. Wir hörten das Quaken der Frösche, wir lauschten dem Gurgeln des Wassers über den  seichten Sandbänken, wir nahmen Dutzende von Vogelstimmen wahr, wir folgten dem Geräusche verschiedener Insekten, auch Libellen. Das Rascheln des Laubes, das Knacken der Äste unter unsern Schuhen – a peaceful moment – in der Tat. Edith wiederholte ihren Dank mehrmals, für diese empfundene Ruhe hier an der Thur und ich freute mich, dass es ihr dabei so gut ging. Es ist wieder mal nicht das Spektakuläre – es ist das Kleine, das eher beinahe Banale und plötzlich findet man sich zusammen und schweigt, man/frau geht und lässt es gehen: sinnlich und eins. Ein paar Biker, ein paar Familien mit Kindern, ein paar Paare und verschiedene Gummiboote auf der langsam fliessenden Thur – mehr sahen wir nicht. Wir begannen den Spazi um halb zwei, um halb vier dräute sich über Andelfingen eine sehr dunkle Wolkengruppe zusammen – es regnete aber nicht. Wir stiegen hinauf zum Schlossgarten, und setzten uns im „Löwen“ in den Schatten an der Strasse für einen kleine Pause. Wir entschieden  in Winterthur eine Pizza uns zu gönnen und die S 16 brachte uns dorthin.
 
Es gibt keine Bilder – die Bilder liegen im Text! Und wir schafften lediglich peinliche 35 HM.....

Tourengänger: Henrik


Kommentare (1)


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ossi hat gesagt: Danke
Gesendet am 22. Mai 2009 um 10:39
wunderbar!


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