Maroggia-Melano - Bissone - Campione - Cantine di Gandria - Zollmuseum


Publiziert von Baeremanni Pro , 30. März 2018 um 11:44.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Sottoceneri
Tour Datum:28 März 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Lago Ceresio 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 718 m
Abstieg: 725 m
Strecke:Maroggia-Melano - Campione - Cantine di Gandria - Zollmuseum
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV nach Maroggia-Melano FFS
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV (Schiff ab Zollmuseum nach Lugano)
Kartennummer:286T Malcantone

Meine letzte Wanderung brachte mich von Stabio bis Capoplago. Auf der Heimreise kam ich auf die Idee, wie es wohl wäre dem See entlang weiter zu wandern. Habe die Idee weiter verfolgt und geplant.
Nun wieder einmal auf den ersten Zug und hinunter in den Süden. Es wurde gut 20 nach Zehn bis ich zur Wanderung starten konnte. Den Kaffe gab es vorher in Lugano, so ging die Wanderung gleich los. In der Unterführung gleich bergwärts gehen, nicht Richtung See wie auf meinem Kartenausschnitt. Dann Wanderwegweiser Richtung Bissone folgen. Unter der Autobahn durch, nach dem Friedhof wieder, über die Brücke und schon wieder unter der Autobahn durch. Ca. 140 m entlang der Autobahn den Lärm und "Duft" dieser "geniessen". Nun aufpassen, dass man die schmale Treppe bergseitig der Strasse nicht verpasst. Hier beginnt die Steigung hoch bis zur Kehre der Autostrasse nach Piazzo. Bei der nächsten Kehre wieder auf dem Wanderweg im Zig-Zag ziemlich steil weiter hoch. Auf ca. 420 MüM trifft man auf den WW von Maglio herkommend. Wieder mal bergab bis auf etwa 380 MüM. Jetzt mehr oder weniger auf der Höhenkurve etwa 900 m bis kurz vor dem Steilabstieg vor Bissone. Bei der Brücke über die Autobahn kommt der Weg von Melide hinzu.
Erst durch schönes Villenviertel dann durch Wald und Gestrüpp bis oberhalb Punta. Der Landesgrenze entlang hinunter an die Strasse nach Campione d'Italia. Ein mächtiger Triumphbogen (Vom einstigen "Duce"gefordert) markiert den Grenzübertritt. Ab hier nun der Strasse rechts folgend durch die Stadt. Recht schönes Panorama über die ganze italienische Enklave, dominiert durch das riesige Casino und Prachtsvillen. Bei der Strassengabelung kurz vor dem Casino führt der Weg über eine lange Treppe erst NW und dann westlich steil bergauf. Noch eine Kehre auf der Strasse, noch einmal durch ein Villenquartier dann aber durch leicht felsiges Gelände. Nach gut 500 m steil rechts hinauf und wieder über die Landesgrenze zurück in die Schweiz.  (Der Weg ist auch in Campione mit den Schweizer Wanderwegzeichen markiert, aber manchmal etwas versteckt.)
Bei Gera kreuze ich die Autostrasse welche von Arogno her kommend die Siedlungen oberhalb und nördlich von Campione über schweizerisches Gebiet versorgt. Nach Pugerna führt der WW über einen schönen alten gepflästerten Weg, hinunter zur Autostrasse. Dieser muss ich folgen, da der Wanderweg, teilweise noch sichtbar, ein Opfer von Hangrutschungen geworden ist. In Caprino beginnt nun der Wanderweg über San Rocco nach Cantine di Caprino.
Was nu auf der Karte gar nicht so anspruchsvoll aussieht, entwickelt zu einem respektablen Bergweg mit recht viel auf und ab. Immer wieder führt der Weg über Felsnasen hinweg, da entlang des Sees kein durchkommen wäre. Aber der Weg ist recht gut angelegt und bei heiklen Stellen mit Seilgeländern gut gesichert. Immer wieder kommt man auch durch Zonen die mit recht viel Lockergestein übersät sind. Die Hänge hier unter der Kette des Generoso sind recht unstabil. Es wird den auch durch Wegtafeln davor gewarnt bei Gewittern den Weg zu begehen.
Endlich bei Cantine die Gandria, ist das Bergauf-Bergab zu Ende. Die  zwei Grottos sind noch geschlossen. Es sind nur noch knapp fünf Minuten zum Zollmuseum. Diese ist wie erwartet öffen und ich habe noch eine knappe Stunde Zeit, dieses anzusehen. Klein, aber fein, sehr schön ausgestellt und absolut lohnenswert, das Museum zu besichtigen.
Das Museum hat auch eine eigene Schiffsstation. Mit gut 20 Minuten Verspätung kommt dann endlich auch das Schiff. Bis nach Lugano kommen noch einmal 15 Minuten Verspätung dazu. Wie man das macht bei diesem ruhigen Wetter ist mir nicht ganz erklärlich!!  Es wird natürlich deshalb auch viel später, aber ich komme noch am gleichen Tag heimzu.
Die ganze Wanderung war lohnenswert. Da der Wald nocht nicht belaubt war, gab es einige Ausblicke, die Im Blätterwald nicht möglich wären. Allerdings war die Blumenpracht noch sehr spärlich, wohl bedingt durch den meistens nordexponierten Berghang. Dies im Gegensatz zur Wanderung von Stabio nach Capolog0 vom 14. März.

Tourengänger: Baeremanni


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