Sumpfwandern auf den höchsten "Donegaler" (Mount Errigal 751m)


Publiziert von eloxx , 5. September 2016 um 19:43.

Region: Welt » Irland » County Donegal » Glenveagh-Nationalpark
Tour Datum: 1 Juli 2016
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: IRL 
Zeitbedarf: 0:45
Aufstieg: 525 m
Abstieg: 525 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz an der R 251

Wer kennt das Dilemma nicht; der Sommerurlaub steht an, aber auf eine kleine Bergtour kann und will man in Anbetracht auf folgende Alpenabenteuer auch nicht ganz verzichten. Wie gut das das gewählte Sommerziel Nordirland und Irland trotz etwas bescheideneren Gipfelhöhen das ein oder andere „Eingehtourchen“ bietet.

Gerade im Norden hat es mir bereits bei der Recherche im Vorfeld der „Errigal“ angetan. Der mit 751m höchste Berg im nördlichsten irischen County Donegal bietet aufgrund seiner alleinstehenden Lage einen schönen An- und bei guten Wetter sicherlich auch Ausblick.
Der Normalweg führt über den weniger abweisenden Weg auf der Südostseite des Berges. Das Auto kann direkt an der R251 auf dem Wanderparkplatz geparkt werden, von dem die Route auch gleich zum höchsten „Donegaler“ beginnt. Wobei hier Weg etwas zu viel gesagt ist… Wie bereits in vorherigen Berichten erwähnt handelt es sich bei den ersten paar Meter mehr um eine Suche nach am wenigsten schlammigen Stellen in diesem sumpfigen Gebiet. Die Bedingungen haben sich anscheinend seit den letzten Berichten eher verschlechtert als verbessert. So ist man echt froh darüber schließlich den steileren felsigen Abschnitt zu erreichen, auch wenn sich hier das irische Wetter mal wieder nicht von seiner besten Seite zeigt und es wolkenbruchartig zu schütten beginnt. Immerhin fließt hier das Wasser nur in Rinnsalen den Berg hinunter. Da man hier, so nah an der Küste, sowieso mit häufigen Wetteränderungen rechnen muss, ignoriere ich den Guss erst einmal und behalte Recht. Nach knapp 50min erreiche ich den Gipfel bei Sonnenschein, wenn auch nur durch ein kurzes Wolkenfenster. Nach einem kleinen Gipfelriegel geht’s hinüber zum zweiten der Doppelgipfel über einen schmalen aber ungefährlichen Grat und anschließend wieder hinunter ins Tal. Diesmal versuche ich das „Schlammgebiet“ rechts zu umgehen, was sich leider auch nicht gerade als bessere Alternative erweist. So verbringe ich die letzten Kilometer fluchend durch das Sumpfgras hüpfend bis ich endlich wieder am Auto angekommen bin. Für Außenstehende wäre dies sicherlich ein lustiger Anblick gewesen, mein Spaß hält sich jedoch in Grenzen und meine Schuhe brauchen trotz ordentlicher Fönbehandlung zwei Tage bis sie wieder endgültig trocken sind.

Fazit: Nette Tour mit fiesem Anfang und Ende.
 
P.S.: Auch der in anderen Berichten beschriebene Weg links des Flusses war vollständig versumpft, bietet sich also momentan auch nicht als lohnender Ersatz an.

Tourengänger: eloxx


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