Come in un sogno: attraverso Monte Cistella e Pizzo Diei
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Unterwegs zwischen der Alpe Dèvero und der Alpe Veglia oder auf einem der Gipfel zwischen Monte Leone und Pizzo Cervandone nimmt bei "dêrsêchtigur Luft" im Süden das zwischen dem Valle Dèvero und dem Val Cairasca gelegene mächtige Doppelmassiv von Monte Cistella und Pizzo Diei mit seinem zwischen den beiden Gipfeln weitausgespannten rautenförmigen Hochplateau und den nach allen vier Himmelsrichtungen wegziehenden Graten den Blick gefangen. "Zersch isch's ja nume nes chlises Tröimli gsi, aber das Tröimli isch nid so schnäll verbi..." Ein Blick auf die Karte zeigt: die Höhendifferenzen sind zwar respektabel, die Schwierigkeiten auf den Normalrouten dafür aber vermutlich moderat. Da bereitet das Studium der Fahrpläne schon mehr Kopfzerbrechen: neben SBB, FS und Comazzi bräuchte es auch noch ein wenig Glück, um das eine oder andere Auto rechtzeitig in flagranti zu erwischen.
Mit der ersten Simplonpost (auf dem Simplon und S davon extrem verblasen und insgesamt wenig Schnee) komme ich um 8.24 in Gondo an und passiere unerkannt die Grenze. "Z Kschpêl fam Tzit" beginnt: lange brauche ich in der zu Eis erstarrter Gondoschlucht jedoch nicht zu frieren, denn schon bald nimmt mich ein junges Walliserpaar mit nach Varzo, und von dort 5min später ein Maggiorese bis Maulone, wo auf ca. 960m die Strasse nach Solcio abzweigt. So viel Glück steht in keinem Fahrplan! Auf dieser (gespurt, eine ruppige Abkürzung von Ple durch eine Schneise direkt hinauf nach Calantigine, ca. 1440m, lohnt sich nicht) mit Fellen zum Rifugio Crosta (1751m) auf der Alpe Solcio. Schon erklingt "luschtigä Fogluksang" und auch "der Lärch im Wênter...chaltä un schtabändä wê der Toot wartätär glöibändä der niw Chraft fam Langsê." Durch das Vallone di Solcio (Schneeschuhspur bis ca. 1900m, dann seichter Harsch) zum Sattel auf ca. 2540m N der Cima di Valle (2593). Steil (ca. 35 Grad) nach NE auf das Plateau (ca. 2720m, Ski auf den letzten 20m getragen) und auf diesem (verblasen) nach E und N vom Bivacco Leoni CAI (2803m) an den Fuss des W-Grats auf ca. 2850m (Skidepot). Ueber diesen (Stellen I) einfach auf den Monte Cistella (2880m), 4h 45min.
Zurück zum Skidepot, kurze Abfahrt auf das Plateau und einfach nach NE auf den Pizzo Diei (2906m), 5h 45min. Bei guten Verhältnissen könnte man "in un firn dolce e delicato" auf der Aufstiegsroute abfahren, was aber bei dem Bruchharsch in den S-exponierten Hängen wenig verlockend zu sein scheint. Also Abfahrt entlang dem W-Grat (verblasen und Pulver, z.T. Steine; eine Steilstufe S von P. 2697m bis 40 Grad) und über die W-Flanke in das Skigebiet von Ciamporino, und auf der griffigen Piste (endlich kann man wieder normale Schwünge machen...) hinunter nach San Domenico (1403m), 6h 45min. Hier nimmt mich eine freundliche Familie ebenfalls vom Lago Maggiore mit zurück nach Varzo. Mille Grazie a tutti!
Mit der ersten Simplonpost (auf dem Simplon und S davon extrem verblasen und insgesamt wenig Schnee) komme ich um 8.24 in Gondo an und passiere unerkannt die Grenze. "Z Kschpêl fam Tzit" beginnt: lange brauche ich in der zu Eis erstarrter Gondoschlucht jedoch nicht zu frieren, denn schon bald nimmt mich ein junges Walliserpaar mit nach Varzo, und von dort 5min später ein Maggiorese bis Maulone, wo auf ca. 960m die Strasse nach Solcio abzweigt. So viel Glück steht in keinem Fahrplan! Auf dieser (gespurt, eine ruppige Abkürzung von Ple durch eine Schneise direkt hinauf nach Calantigine, ca. 1440m, lohnt sich nicht) mit Fellen zum Rifugio Crosta (1751m) auf der Alpe Solcio. Schon erklingt "luschtigä Fogluksang" und auch "der Lärch im Wênter...chaltä un schtabändä wê der Toot wartätär glöibändä der niw Chraft fam Langsê." Durch das Vallone di Solcio (Schneeschuhspur bis ca. 1900m, dann seichter Harsch) zum Sattel auf ca. 2540m N der Cima di Valle (2593). Steil (ca. 35 Grad) nach NE auf das Plateau (ca. 2720m, Ski auf den letzten 20m getragen) und auf diesem (verblasen) nach E und N vom Bivacco Leoni CAI (2803m) an den Fuss des W-Grats auf ca. 2850m (Skidepot). Ueber diesen (Stellen I) einfach auf den Monte Cistella (2880m), 4h 45min.
Zurück zum Skidepot, kurze Abfahrt auf das Plateau und einfach nach NE auf den Pizzo Diei (2906m), 5h 45min. Bei guten Verhältnissen könnte man "in un firn dolce e delicato" auf der Aufstiegsroute abfahren, was aber bei dem Bruchharsch in den S-exponierten Hängen wenig verlockend zu sein scheint. Also Abfahrt entlang dem W-Grat (verblasen und Pulver, z.T. Steine; eine Steilstufe S von P. 2697m bis 40 Grad) und über die W-Flanke in das Skigebiet von Ciamporino, und auf der griffigen Piste (endlich kann man wieder normale Schwünge machen...) hinunter nach San Domenico (1403m), 6h 45min. Hier nimmt mich eine freundliche Familie ebenfalls vom Lago Maggiore mit zurück nach Varzo. Mille Grazie a tutti!
Tourengänger:
lorenzo

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