Skitour aufs Feistererhorn von der Hochreicharthütte


Published by Matthias Pilz , 17 April 2021, 18h03.

Region: World » Austria » Zentrale Ostalpen » Seckauer Tauern
Date of the hike:17 April 2021
Ski grading: D-
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Height gain: 1321 m 4333 ft.
Height loss: 1321 m 4333 ft.

Das Feistererhorn ist dem Hochreichart vorgelagert und ebenso wie der Hochreichart von Norden im Winter ein sehr selten besuchter Gipfel. Das liegt an dem sehr sehr langen Anmarsch durch den Hagenbachgraben der noch dazu wegen dort befindlichen Jadghaus stets gut geräumt ist. Zudem sind die Abfahrtsmöglichkeiten in den Hagenbachgraben nicht besonders lohnend, abgesehen vom super lässigen Kühboden - das geht aber nur bei sicheren Schneeverhältnissen. 
Heute zeigten sich die Gipfel in dichten Wolken, daher entschied ich mich gegen den ursprünglichen Plan den Hochreichart zu besteigen und wechselte auf das niedrigere Feistererhorn. Am Gipfel herrschte dann dichter Nebel, nicht einmal das Gipfelkreuz war sichtbar. Dank einem kurzen Wetterfenster konnte ich dann doch bei Sicht in den Kühboden einfahren (sonst wäre es ohnehin unmöglich gewesen) und auf dieser tollen Abfahrt tatsächlich Pulverschnee genießen. Im unteren Teil dieser Abfahrt ist eine gefährliche Steilstufe zu überwinden, hier ist Erfahrung und Gefühl fürs Gelände notwendig. 
Die Tour ist sehr lang und erfordert bei der Abfahrt in den Kühboden sehr sichere Verhältnisse. Die Tour sollte nur von sehr erfahrenen Tourengehern unternommen werden.

AUFSTIEG: Vom Kraftwerk Liesingau folgt man dem Forstweg, vorbei am Jh. Fasching in den Hagenbachgraben bis zum Hochreichartschutzhaus. Von hier folgt man nun dem rechten Anstieg Richtung Hochreichart, bald erreicht man die Waldgrenze. Hier hält man sich nun stets rechts und steigt in einigen engen Kehren zwischen Latschen zum Stubentörl. Über den Kamm nach rechts zum Gipfel.

ABFAHRT: Je nach Verhältnissen direkt vom Gipfel (oft große Wechten) oder über eine Rampe etwas südlich des Gipfels in den Kühboden abfahren. Oberhalb der letzten Steilstufe nun entweder am linken Rand der rechten Rinne (von unten unbedingt besichtigen) abrutschen oder vor Beginn der Rinne über eine markante Lichtung nach rechts und zwischen Felsen und umgestürzten Bäumen querend hinab. Weiter wie Aufstieg.

SCHNEE: Durchgehende Schneedecke mit einigen wenigen Unterbrechungen. Zwischen Gipfel und Hütte Pulverschnee, der Rest Bruchharsch.

WETTER: Bedeckt, Gipfel in dichtem Nebel.

MIT WAR: - 

Tour beschrieben von Matthias Pilz (mammut-extreme@gmx.at), ©Matthias Pilz

Hike partners: Matthias Pilz


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Wanderung aufs Feistererhorn · Matthias Pilz

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