Saale-Radeln: Naumburg nach Halle


Published by detlefpalm , 8 July 2019, 08h40.

Region: World » Germany » Östliche Mittelgebirge » Sonstige Höhenzüge und Talgebiete
Date of the hike:19 June 2019
Mountain-bike grading: F - Easy
Waypoints:
Time: 4:15
Height gain: 157 m 515 ft.
Height loss: 211 m 692 ft.
Route:65.7 Kilometer

Wir verlassen Naumburg nach Osten, manchmal über Kopfsteinpflaster. Bald erreichen wir den Saale-Radweg, der der Saale im großen Bogen um Naumburg herum folgt. 

Gleich kommt die Schönburg ins Blickfeld; es geht flach entlang der Saale, vorbei an Feldern übersät mit Mohnblumen. 

Das darauf folgende Weissenfels ist nicht so interessant, vielleicht sind wir auch einfach gesättigt von den Eindrücken. Dann eine kleine Ortschaft, niemand wird sich an den Namen jemals erinnern: Kriechau. Hier ist ein offenes Tor, eine Schiefertafel preist Gurkenlimonade, wir können nicht widerstehen. 

Es ist zwei Stunden vor Öffnungszeit, die Eigentümer verteilen Stuhlkissen und spannen die Sonnenschirme auf. Wir können uns mit der Bestellung Zeit lassen und genießen es. Die Gurkenlimonade ist fantastisch, wir haben seitdem die Rezepte gegoogled, und müssen uns noch zwischen zwei Favoriten entscheiden: Frische Limonade hat den Vorteil, dass sie frisch ist; Gurkenlimonadensirup hat den Vorteil, dass man ihn in größeren Mengen auf Vorrat mit Mineralwasser aufgießen kann; das Verdikt steht noch aus. Neben Gurkenlimonade gibt es auch gigantische Eisbecher, in trefflichem Ambiente. 

Weiter geht as nach Bad Dürrenberg, am Borlach Museum vorbei. Wer kennt denn so was? 19 Jahre ließ Herr Borlach nach der Sole graben, bis - im Alter von 76 Jahren - er (bzw. seine Crew) auf Sole stieß. Wenn ich noch einmal in Bad Dürrenberg bin, schaue ich mir das Museum an. 

An Leuna vorbei - einst einer der schmutzigsten Chemie-Standorte der DDR, jetzt Vorzeige-Industrie - nach Merseburg. Von der Ferne unscheinbar, der Merseburger Dom. Ein gigantisches Kloster, in den riesigen Höfen schallen heilige Gesänge, ich versinke in Ehrfurcht. Wenn man Zeit hätte, würde man bleiben wollen.... 

Im Sauseschritt nach Halle. Uns hatte etwas gegraut, vor der Großstadt. Überraschend: der Radweg, im Grün versunken, geht bis in die Innenstadt. Schwuppdiwupp, an der Saale entlang, sind wir an unserem Hotel. Wir trinken und essen mit Blick auf die (heiße) tiefstehende Sonne, wagen noch einen kurzen Spaziergang in die nahe Innenstadt.

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Hike partners: detlefpalm


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