Ein perfekter Föhntag in der Holledau(26km)
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Wandern am äußersten Rand des MVV(Münchner Verkehrs-und Tarifverbund).
Seit der Gründung 1972 wurde der Geltungsbereich der Tarife nach und nach immer weiter ausgedehnt. Mainburg in der Holledau dürfte der Ort sein, der am weitesten vom Stadtzentrum entfernt noch im Tarifbereich liegt(ca.75km).
Der öffentliche Verkehr in der weltweit bedeutenden Hopfenregion ist ein Musterbeispiel für verfehlte Verkehrspolitik. Die gesamte Region ist seit 1973 fast vollständig von der Schiene abgeschnitten , selbst zum Hauptort Mainburg gibt es nicht einmal mehr Güterverkehr. Der Busfahrplan nach Freising ist zwar halbwegs brauchbar, ersetzt aber keinen Zug.
Start am Busbahnhof Mainburg nach Osten über das Flüsschen Abens nach Sandelzhausen. Von der etwas höher gelegenen Straße aus hat man einen Blick über Mainburg, wegen richtig hässlicher, großer quaderförmiger Industriegebäude muss hier ein Minuspunkt verteilt werden. Bayerisches Umfeld sieht anders aus...Man folgt immer der gut ausgeschilderten Fahrradroute nach Großgundertshausen ,die zur Umgehung der verkehrsreichen Landstraße nach Landshut mehrmals kleine Umwege macht. Ab hier hat man endlich die beschauliche ländliche Umgebung, die man in einer tourismusfernen Region erwartet.
Sehr angenehm geht es an riesigen Hopfenanbauflächen vorbei nach Böham und weiter nach Neuhausen.
Dort gab es bis 1971 die Brauerei Höfter, deren Bier mir in guter Erinnerung geblieben ist. In dieser Zeit kam für manche kleinere Braustätte das Aus wegen der übermächtigen Bierkonzerne. Die Gebäude stehen noch unverändert. Von Neuhausen ist es dann nur noch ein kurzer Weg über einen Hügel zum Ziel Volkenschwand mit der repräsentativen Kirche St. Ägidius.
Zurück auf demselben Weg bis Böham, danach über Herrenau und Thalham nach Sandelzhausen und Mainburg. Die Strecke zwischen Herrenau und Sandelzhausen kann man nur bedingt empfehlen, bei stärkerem Verkehrsaufkommen hat ein Fußgänger dort keine Freude. Ich hatte hier Glück, da bis auf den letzten Kilometer wenig los war.
Fazit: Schöne Landpartie auf einer Fahrradstrecke, Radfahrer werden an wenigen kurzen Stellen mit ordentlicher Steigung konfrontiert. Im Sommer vor der Hopfenernte dürfte die Landschaft ganz anders aussehen, das werde ich mir auch mal ansehen.
Seit der Gründung 1972 wurde der Geltungsbereich der Tarife nach und nach immer weiter ausgedehnt. Mainburg in der Holledau dürfte der Ort sein, der am weitesten vom Stadtzentrum entfernt noch im Tarifbereich liegt(ca.75km).
Der öffentliche Verkehr in der weltweit bedeutenden Hopfenregion ist ein Musterbeispiel für verfehlte Verkehrspolitik. Die gesamte Region ist seit 1973 fast vollständig von der Schiene abgeschnitten , selbst zum Hauptort Mainburg gibt es nicht einmal mehr Güterverkehr. Der Busfahrplan nach Freising ist zwar halbwegs brauchbar, ersetzt aber keinen Zug.
Start am Busbahnhof Mainburg nach Osten über das Flüsschen Abens nach Sandelzhausen. Von der etwas höher gelegenen Straße aus hat man einen Blick über Mainburg, wegen richtig hässlicher, großer quaderförmiger Industriegebäude muss hier ein Minuspunkt verteilt werden. Bayerisches Umfeld sieht anders aus...Man folgt immer der gut ausgeschilderten Fahrradroute nach Großgundertshausen ,die zur Umgehung der verkehrsreichen Landstraße nach Landshut mehrmals kleine Umwege macht. Ab hier hat man endlich die beschauliche ländliche Umgebung, die man in einer tourismusfernen Region erwartet.
Sehr angenehm geht es an riesigen Hopfenanbauflächen vorbei nach Böham und weiter nach Neuhausen.
Dort gab es bis 1971 die Brauerei Höfter, deren Bier mir in guter Erinnerung geblieben ist. In dieser Zeit kam für manche kleinere Braustätte das Aus wegen der übermächtigen Bierkonzerne. Die Gebäude stehen noch unverändert. Von Neuhausen ist es dann nur noch ein kurzer Weg über einen Hügel zum Ziel Volkenschwand mit der repräsentativen Kirche St. Ägidius.
Zurück auf demselben Weg bis Böham, danach über Herrenau und Thalham nach Sandelzhausen und Mainburg. Die Strecke zwischen Herrenau und Sandelzhausen kann man nur bedingt empfehlen, bei stärkerem Verkehrsaufkommen hat ein Fußgänger dort keine Freude. Ich hatte hier Glück, da bis auf den letzten Kilometer wenig los war.
Fazit: Schöne Landpartie auf einer Fahrradstrecke, Radfahrer werden an wenigen kurzen Stellen mit ordentlicher Steigung konfrontiert. Im Sommer vor der Hopfenernte dürfte die Landschaft ganz anders aussehen, das werde ich mir auch mal ansehen.
Tourengänger:
trainman

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