Tourenberichte aus dem Süden Iberiens: Revolcadores 2015 m (höchster Punkt der Región de Murcia)


Publiziert von johnny68 Pro , 3. Dezember 2008 um 20:46.

Region: Welt » Spanien » Murcia
Tour Datum: 9 November 2008
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m
Strecke:Cortijo de Puerto Alto - Obispo - und zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem PW nach Cañada de la Cruz
Unterkunftmöglichkeiten:in Caravaca de la Cruz

Die Tour führte auf den höchsten Punkt der autonomen "Región de Murcia". Dieser Punkt liegt weitab von grösseren Siedlungen im Niemandsland hart an der Grenze zu Andalusien und Castilla - La Mancha.

Der Gipfel ist von allen 4 Himmelsrichtungen aus gut zu besteigen. Da das Umland schon relativ hoch liegt (1100 - 1500 m), braucht man für den Gipfelaufstieg nur wenige 100 Höhenmeter. Die Aufstiege sind zudem nicht sehr steil. Die Gipfelplattform ist eben und flächenmässig sehr gross. Sie umfasst mehrere fast gleich hohe Gipfel; der höchste davon heisst "Obispo" (2015 m; die Höhenabgaben im Internet variieren allerdings: man findet Koten von 2001 m - 2027 m!). Bei meiner Erkundigung der Gipfelplattform habe ich im übrigen einige grosse Karstlöcher entdeckt. Wenn im Winter Schnee diese Löcher verdeckt, dürfte es hier nicht ungefährlich sein.

Das ganze Gebiet  wird auch "Sierra Seca" genannt. Durch ihre Binnenlage ist die Gegend trocken; zudem versickern die Niederschläge im karstigen Untergrund rasch. Bis fast zuoberst ist die Gegend mit schütterem Pinienwald bedeckt. In den Tälern anderseits wird intensiv Landwirtschaft betrieben.

Für viele Leute der Región de Murcia ist die Besteigung des höchsten Punktes ihrer Gegend offenbar ein Muss. An diesem Sonntag hatte es hier sehr viele Bergwanderer. 

Ich startete meine Tour in der Nähe des Dorfes Cañada de la Cruz auf dem Parkplatz bei Cortijo de Puerto Alto (1434 m). Zuerst folgt man 1 km einem Forstweg, bis man zu einer auffälligen Markierung (2 Steinmänner und am Boden ausgelegte Steine) kommt, die den Beginn des Bergweges anzeigt. Der mit Steinmännern gut markierte Pfad führt durch den Pinienwald und über karstige Bergflanken stetig aufwärts. Schwierigkeiten sind dabei keine zu verzeichnen; man muss lediglich aufpassen, dass man den Weg nicht verfehlt. Bald erreicht man die obersten Pinien und erblickt den geodätischen Vermessungspunkt auf der Gipfelfläche bzw. auf dem "Obispo". 

Von hier hat man eine schöne Aussicht, einerseits auf die andalusischen Gipfel (Sierra Nevada, Sagra, Sierra de Segura), anderseits sieht man ins Hügelland von Castilla - La Mancha und der Región de Murcia. 

Rückkehr auf demselben Weg wie Aufstieg.  


   

Tourengänger: johnny68

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