Burgstalleck(1019m) über die Ruine Festenstein und den Weiler Gaid, Mendelkamm


Publiziert von Tef Pro , 20. August 2008 um 20:11.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum:15 August 2008
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 750 m
Abstieg: 750 m
Strecke:Andrian-Gaidbachschlucht-Bug Feistenstein- Gaid - Burgstalleck
Zufahrt zum Ausgangspunkt:von der Schnellstraße Bozen - Meran die Ausfahrt Andrian. Parkplätze im Ort
Kartennummer:Kompass Nr. 53

Für den Feiertag war auch für Südtirol nicht allzu gutes Wetter vorausgesagt, aber frei nach Monaco Franze dachten wir "a bissal wos gead imma". Und tatsächlich gab es einige Sonnenfenster. Eins nützten wir direkt von unserem Standort Andrian zu einer überraschend abwechslungsreichen Tour.

Man folgt dazu von der Ortsmitte der Bindergasse auf direktem Wege auf die Gaiderbachschlucht zu. Bei der Kreuzung geht man geradeaus weiter und biegt vor den letzten Häusern nach rechts (markiert) in den Wald ab und kommt bald auf einen Forstweg, dem man leicht aufwärts bis zu einer Staumauer des Gaiderbaches folgt. Hier überquert man den Bach.
Ein Pfad bringt uns nun in sehr dichten Wald. Es ist so dunkel, daß man kaum lesen könnte. Großer Farn wächst unter den Bäumen, links rauscht der Bach, ab und zu hat man einen Blick auf die Felswände oder den markanten Gantkofel. Gefällt uns alles sehr gut!
Nach etwa 20 Minuten kamen wir zu einer Verzweigung. Links geht es über den Bach (unser Abstieg), rechts stiegen wir nun steil nach oben, dabei gibt es sogar einge versicherte Stellen und eine glitschige Holztreppe. Schließlich steht man unvermittelt vor den kläglichen Resten der Burg Feistenstein (vom Tal aus sieht sie viel imposanter aus) und ist fast geblendet, da hier auch wieder etwas Sonnelicht durchs Geäst kommt.
Der Weg biegt nach links ab und führt noch ein weiteres Stück durch Wald, ehe man ins freie zum ersten Bauernhof von Gaid kommt.
Von hier hat man erstmals einen schönen Blick auf die Bozener Ebene und die Dolomiten (Rosengarten und Latemar) im Hintergrund. Wir gingen zwischen den Häusern des Hofes hindurch über Wiesen weiter aufwärts, ehe wir zum schön gelegenen Gasthaus Moarhof mit kleiner Kapelle davor gelangten. Ein paar Tische stehen hier vor dem Haus auf der Wiese und man kann den Ausblick nach Osten zu Füßen des Gantkofels genießen.

Noch schien die Sonne und wir widerstanden den kulinarischen Verlockungen und stiegen links am Haus vorbei weiter bergan, folgten der Teerstraße, ehe es nach rechts auf einem Feldweg in den Wald ging. Diesem folgt man eine Weile, ehe es auf einem Pfad wiederum nach rechts weggeht (ausgeschildert). Nun sind es noch 10 Minuten im leichten auf und ab bis zum Burgstalleck.
Zwischen den Bäumen hat man schöne Tiefblicke ins Etschtal bis nach Meran, hinaus nach Bozen aber auch zu den Bergen der Texelgruppe und den Sarntalern. Wir sahen aber auch, daß von Westen eine riesige Gewitterzelle nahte, so daß wir nur kurz pausierten und auch auf die Einkehr im Moarhof verzichteten.

Vom Gasthof folgten wir weiter der Teerstraße bergab, ehe nach links ein Wegweiser und wieder hinab in die Gaidbachschlucht führte. Nun war es wegen der drohenden, schwarzen Wolken im dichten Wald noch dunkler, doch stetes Donnergrollen ließ uns das Tempo trotzdem erhöhen. Bei der Brücke stießen wir wieder auf den Aufstiegsweg. Die letzten paar Minuten vor dem Ziel fing es dann an zu regnen, doch das störte uns nicht mehr.

Tourengänger: Tef

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