La Tribune bei Charmey


Publiziert von ossi , 9. Juli 2008 um 14:45.

Region: Welt » Schweiz » Freiburg
Tour Datum:30 Juni 2008
Klettern Schwierigkeit: 6b+ (Französische Skala)
Wegpunkte:
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz an der Hauptstrasse
Unterkunftmöglichkeiten:Charmey, Jaun, Rebecca;)
Kartennummer: Kletterführer: Escalades dans le canton de fribourg

Ossis Alpin_Reise in den Westen zweiter Tag: La Tribune

 

Fährt man von Charmey Richtung Jaun, erblickt das felsenhungrige Auge kurz nach Ortsausgang Charmey linkerhand eine Anzahl Felsbänder, von denen eine Reihe mit Klettergartenrouten durchzogen ist. Der Tipp kam von einem Freiburger Local, bei dem (bzw. vor allem bei dessen charmanten Mitbewohnerin) wir zwei Tage logieren durften. Auf seinen Rat hin besuchten wir den Klettergarten „la tribune“.

 

Zustieg: Vom Ortsausgang Charmey der Strasse folgen Richtung Jaun. Auf der linken Strassenseite folgt ein Steinbruch, den man passiert. Nach weiteren 200m steht an der Strasse eine Wanderwegtafel, ein kleiner Parkplatz befindet sich ebenfalls dort. Hier aussteigen. Man bleibt auf der linken Strassenseite (Richtung Jaun gesehen), folgt ein ganz kurzes Wegstück von der Hauptstrasse weg zu einem Haus und geht auf dem Weg an diesem vorbei. Der Pfad führt nun weiter in den Wald hinein, wobei er sich bald gabelt. Hier folgt man der Spur nach rechts, die langsam ansteigend schräg den bewaldeten Hang hochzieht. Einzelne rote Markierungen verraten, dass man sich auf der rechten Spur befindet. Nach etwa 20min vom Parkplatz aus sind dann die Felsen erreicht, die hier kaum zu übersehen sind.

 

Klettereien: Der zentrale Wandteil hängt sehr stark über und ist wahrlich nichts für filigrane Plattenakrobaten. Die Routen sind durchwegs erschreckend schwierig und die Unterarme laufen beim blossen Anblick zu. Rechts und links des Felsbandes findet man eine stattliche Anzahl leichterer Touren, wobei mit „leicht“ vor allem der Bereich von 5c+ bis 6c+ gemeint ist. Hat man sich vom ersten Schreck erholt, offenbart der Fels eine Reihe schwer zu lesender, interessanter Routen in ordentlichem Fels. Von oben fallen immer wieder Steine in den Einstiegsbereich, der Helm ist also mehr als nur eine Zierde auf dem Kopf. Die Routen sind noch rauh, die Absicherung gut und die Einstiege mit Routennamen angeschrieben.

 

Fazit: Tolle Alternative, wenn man nach einer stundenlangen sinnlosen Wanderung durch eine steile nasse Almwiese doch noch was Vernünftiges unternehmen möchte ;)

 

 


Tourengänger: Alpin_Rise, ossi, Ossimobil

Galerie


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