Breiter Griesskogel 3287 m


Publiziert von hawkeye , 8. Juli 2008 um 21:21.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Stubaier Alpen
Tour Datum: 5 Juli 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS-
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1680 m
Abstieg: 1680 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Anfahrt: Von Norden über Garmisch, den Fernpaß und Imst oder über Mittenwald-Seefeld-Telfs ins Ötztal. Über Oetz und Umhausen nach Längenfeld. Hier biegt man links ab und fährt hinauf nach Gries. Durch Gries hindurch bis zum geräumigen Parkplatz am Ortsende. Wer früh genug dran ist, kann den kleinen Hüttenparkplatz zwischen Gries und Winnebach benutzen.
Unterkunftmöglichkeiten:Winnebachseehütte (2372m), DAV. Bewirtschaftet Ende Juni bis Mitte Oktober Von den Parkplätzen nach Winnebach, durch die Siedlung, dann dem bezeichneten Weg folgend in ca. 2 Stunden zur Hütte. Wunderschöne Lage bei zwei bombastischen Wasserfällen und an einem kleinen See, mehr oder weniger noch die gute alte kleine (!) eher etwas spartanische (naja, 1 dusche haben sie auch) Kaltwasserhütte alten schlages. Gemütlich, Essen o.k., sehr nettes und kompetentes Hüttenteam, vom Wirt kriegt man sachdienliche Auskünfte zu Wetter und Tourengebiet. Lager zwar eng, aber genug Haken. Preise o.k.
Kartennummer:AV 31/ 2 Sellrain

Hinter der Hütte (links am See vorbei) geradeaus weiter Richtung Norden ins sog. Winnebachkar. Auf ca. 2500m hält man sich links und wandert in den westlichen Teil des mit Mulden und Buckeln durchsetzen Kar-Kessels bis knapp unters Zwiselbachjoch.
Dort dem Wegweiser folgend zum Grieskogelferner, den man bei ca. 2900m erreicht
Hier flach nach links und anschließend über eine steile Stufe (ca. 35 Grad) im Gletscher empor.
Man halte sich stets an den im Aufstiegsinne linken Rand des Gletschers; rechts befindet sich der Rest einer Bruchzone.
So erreicht man ein kleines Firnbecken unterm Gipfel. Weiter linkshaltend auf den Grat und zum unschwierig zum Gipfel.
Vorsicht, in der Mitte des Firnbeckens lauern Spalten!


Die Verhältnisse waren bestens, wir konnten ohne Steigeisen gehen.
Nur das Wetter war nicht ganz so wie angekündigt, was aber der Ausicht keinen Abruch tat.
Konditionsstarke Geher, die  gewillt sind, entsprechend früh aufzubrechen, können auch eine Tagetour daraus machen. Gemütlich wirds mit Übernachtung auf der Hütte.

Im Frühjahr auch eine rassige Skitour, allerdings erfordert der Hüttenzustieg dann unbedingt sichere Verhältnisse!

Tourengänger: hawkeye, steinziege, Dohle

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T3
6 Jul 08
Gänsekragen 2915m · hawkeye

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