Sombrero de Chasna, 2405 m


Publiziert von sqplayer , 12. Februar 2013 um 23:43.

Region: Welt » Spanien » Kanarische Inseln » Santa Cruz de Tenerife
Tour Datum:30 Januar 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m
Strecke:ca. 6 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:6 km nach Villaflor auf der TF-21, 2040 m, bei einer Ruine am rechten Straßenrand kurz vor einer Linkskurve.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:6 km nach Villaflor auf der TF-21, 2040 m, bei einer Ruine am rechten Straßenrand kurz vor einer Linkskurve.

Diese Tour unternahm ich als weitere Eingehtour für den Teide. Der Sombrero de Chasna ist ein hutförmiges Felsplateu oberhalb des hübschen Bergortes Villaflor. Sein charakteristisches Aussehen hat dem Sombrero seinen Namen verliehen. Es ist eigentlich kein Berg, wohl aber ein markanter Gipfel am Caldera-Rand, der auch von der Südküste aus gesehen werden kann und schon interessant aussieht wegen seiner eigenartigen Hut-Form.

Los geht es 6 km oberhalb von Villaflor, und zwar auf ca. 2040 Meter. Kurz vor einer Linkskurve sieht man rechts am Straßenrand eine kleine graue Ruine und ein Hinweisschild. Irgendwo steht da auch was von "Sendero de Chasna" oder so.

Rechts neben der Bruchbude geht der Pfad los und geht moderat steil den hübschen, spärlich mit Kiefern bewachsenen Hang hinauf. Weiter geht es bergauf, Bäume gibt es immer weniger. Dann geht man auf einem Rücken entlang, rechts ist bereits der irre Sombrero sichtbar.

Durch ein kleines Tal geht es etwas steil bergauf und man landet irgendwann links vom Sombrero und umrundet ihn quasi von hinten. Immer den nicht zu übersehenden, weißen Pfeilen folgend, erreicht man irgendwann die Einstiegsstelle, von wo aus eine kleine Kletterei (II-) einen unschwierig auf das Gipfelplateu bringt. Dieses überquert man weglos nach Süden zwischen diversen Sträuchern hindurch und kommt schließlich an die Südkante des Sombrero. Hier hat man einen super Ausblick über Villaflor und die Südküste. Nach Norden hin wiederum sieht man den mächtigen Teide.

Abwärts geht es zunächst wie der Aufstieg. In dem kleinen Tal (frage mich, ob da jemals Wasser in dem Bachbett fließt) geht es dann über dieses ich gelangte ohne es zu merken auf einen anderen Weg, der durch lichte Kiefernwälder in ca. 1 Stunde zurück zum Parkplatz führte und kurz vorher wieder in den Aufstiegsweg mündete. GPS ist hier hilfreich, da in den Kieferwäldern irgendwie alles gleich aussieht. Es ist also eine Art Rundweg.

Eine lohnende, teilweise steile und am Gipfel mit kleiner Kletterei verbundene Tour auf einen Gipfel mit interessanter Form!

Tourengänger: sqplayer


Galerie


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