Festkogel Peterkaführe


Publiziert von Martina , 14. Oktober 2010 um 22:51.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Ennstaler Alpen
Tour Datum: 3 Oktober 2010
Klettern Schwierigkeit: V- (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Ennstal Bundesstraße und weiter nach Johnsbach
Unterkunftmöglichkeiten:GH Ödsteinblick, GH Kölblwirt, Campingplatz Forstgarten

Ein herrlicher Herbsttag steht uns bevor und so wandern wir von Johnsbach Richtung Festkogel. Der Zustieg folgt zunächst dem Wanderweg Richtung Hochtor, bei der Koderalm folgt man der Markierung Richtung Schneeloch, sobald der Schneelochweg nach rechts abzweigt wandert man noch über einen Steig weiter Richtung Festkogel. Steinmänner weisen den Weg zum Festkogel Vorbau, diesen kann man links oder rechts in leichter Schrofen-Kletterei umgehen oder aber eine der 4-SL Touren auf dieser Wand klettern.

Wir haben uns am Vorbau für die Route Kleehummel (Schw. 4-5) entschieden, der Einstiegs BH ist gelb markiert, die Route ist in weiteren Abständen mit BH abgesichert, Schwierigkeit 4-5. Die Route bietet schöne Kletterei auf festem Fels, einige Wasserrillen und plattige Stellen. Oben angekommen wandert man dann über ein Schuttfeld zu den Festkogel-Anstiegen. Wir haben uns für die klassische Peterkaführe entschieden und konnten den Einstieg anhand des markanten Einstiegkamins rasch ausfindig machen.

Die erste Seillänge kam mir mit 4- ganz schön anspruchsvoll vor, aber vielleicht wars auch meine Moral, wir waren nämlich heftigem Steinschlag durch eine abseilende Seilschaft ausgesetzt und in der kaminartigen Einstiegsrinne gabs kaum Ausweichmöglichkeiten. Als die Abseilerei zu Ende war konnten wir schon wesentlich entspannter klettern. Die Schlüsselstelle kommt schon in der 2. Seillänge und ist eine kurze, sehr glatte Querung, Absicherung ca.4 Normalhaken. Danach gibts viel klassische Kletterei, Verschneidungen, Rinnen, kompakte Platten. Schwer kam mir auch der sogenannte Reitriss vor, denn bis man darauf reiten benötigt man einen Griff, der sehr weit oben ist. Die letzte Seillänge - im Topo als unscheinbarer 4er - hat sich als leicht überhängende Verschneidung entpuppt und war auch ganz schön knackig.

Vom Ausstieg gehts über schrofiges Gelände und den Westgrat zum Gipfel. Abgestiegen sind wir über das Schneeloch.

Ein herrlicher Tag, eine schöne klassische Tour. Die Route ist an den Standplätzen mit BH und einigen Zwischen-BH u Normalhaken abgesichert. Der Fels ist großteils sehr gut, aber es gibt teilweise bei den Standplätzen Steine und somit Steinschlaggefahr.
Zustieg ca. 2h

Tourengänger: Martina


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