Gora More-iz, höchster Berg des Autonomen Bezirks der Nenzen. Oder: Klein kann auch schön sein


Publiziert von Wolfgang Schaub , 29. August 2010 um 18:30.

Region: Welt » Russland » Autonomer Kreis der Nenzen
Tour Datum: 3 August 2010
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Zeitbedarf: 12:00
Strecke:Amderma - Gora More-iz - Amderma
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Wie im Bericht beschrieben
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit einem kettengetriebenen Fahrzeug 40 km über flache und teilweise wellige Tundra. Schwer passierbares Moorgelände und Furten über kleinere Flüsse
Unterkunftmöglichkeiten:Privatquartier in der Uliza Lenina 10, vermittelt durch Intourist Archangelsk und den Leiter der örtlichen Flugüberwachung in Amderma, Sergej Kozyulin
Kartennummer:http://download.maps.vlasenko.net/smtm200/r-41-19_20.jpg und http://download.maps.vlasenko.net/smtm200/r-41-21_22.jpg

Warum überhaupt?

Für mich muss ein Berg nicht eindrucksvoll, aber es muss der höchste eines unabhängigen Gebiets sein, sozusagen sein eigenes Maximum an Unabhängigkeit. Und wenn alle europäischen Staaten und ihre Höchsten schon abgehakt sind, müssen eben autonome Gebiete als Erweiterung her. Das europäische Russland hat allein 17 davon; eines ist der Autonome Kreis der Nenzen – Ненецкий Автономный Округ, Nenezkij Avtonomyj Okrug – nördlich des Polarkreises an der Barents- und Kara-See des Nordpolarmeers, über 176000 Quadratkilometer flaches Land, halb so groß wie Deutschland, bewohnt aber nur von 42000 Einwohnern, 1000 Mal weniger dicht als Deutschland. Allein die Verwaltungshaupt“stadt“ Nar'jan-Mar beherbergt knapp die Hälfte der gesamten Bevölkerung. Der Rest des Landes ist also so gut wie leer. Wer dort lebt, muss unabhängig sein, und ein Berg sowieso.

Flach ist das Land, und doch muss es irgendwo in der Tundren-Einöde einen höchsten Punkt geben. Auf den muss ich, wenn ich mein Hobby ernst nehme. Denn unabhängig bin ich nicht: Ich hänge von den Vorgaben meines Hobbys ab.

 

Wer sind die Nenzen?

Berge besteigen heißt bei mir zunächst: das Umfeld erkunden. Die Nenzen sind ein zu Sowjetzeiten zwangsweise teil-sesshaft gemachtes Nomadenvolk der Gruppe der Samojeden, traditionell Fischer, Rentierzüchter und Jäger. Sie sprechen eine uralische Sprache, entfernt verwandt mit Finnisch und Ungarisch. Ihre Physiognomie ist erkennbar asiatisch, was die Frage aufwirft, ob ich dort überhaupt noch in Europa bin.

Die ethnischen Nenzen stellen aber nur 19 Prozent der an sich schon extrem dünn verteilten Bevölkerung, 7900 Seelen; Russen machen die Mehrheit aus.

 

Wo liegt ihr höchster Berg?

Ein Blick in meinen Schulatlas von 1948 zeigt, dass der Nenzenbezirk ein durchweg flaches Moor- und Tundrengebiet ist. Es gibt dort kaum nennenswerte Siedlungen und sicher keine verbindenden Straßen oder Eisenbahnen. Doch ausgerechnet im Nordosten des Bezirks, am weitesten weg von der Zivilisation, finde ich eine Bergkette namens Pai-Choi mit einer Höhenangabe: 563. 40 Kilometer südöstlich des letzten Ortes am Rand dieser Welt, Amderma, an der Küste der Kara-See. Verdammt nochmal, dort muss ich hin, koste es, was es wolle.

Mit „Kosten“ ist vor allem der planerische Aufwand gemeint. Ich veranschlage 1 Jahr Vorlaufzeit. Zunächst brauche ich eine so genaue Karte des ganzen Gebiets, dass ich den höchsten Punkt mit Sicherheit lokalisieren kann. Das exzellente Landkartengeschäft von Jāņa sēta in der Stabu iela 119 in Riga hilft weiter. Auch die regierungseigene russische Firma Roskart – Federalnoje agenstwo geodesii i kartografii - Roskartografija (Föderale Agentur für Geodäsie und Kartografie) in 117997 Moskau, Uliza Krschischanskowo 14, Korpus 2, kann sich durchringen, mir die alten sowjetischen Generalstabskarten 1: 200.000 gegen Vorauskasse zu schicken, allerdings ist dort der Service so mufflig, dass ich die Kulturschranke spüre, die Europa deutlich von Asien trennt. Oder sollte ich sagen: von der Sowjetunion? Es ist ratsam, http://roskart.gov.ru NICHT anzuklicken, wenn man sich nicht Viren einfangen will. Außerdem ist die entscheidende Karte auch auf der rechten Hälfte von http://mir-map.ru/459495.html zu finden, wenn ich mich nur bemühe, auf kyrillisch im russischen Google zu stöbern. Der gesuchte, noch immer namenlose Berg ist dort nur noch 476 m hoch, aber wen stört's?

Der Aufwand wäre gar nicht nötig gewesen: http://maps.vlasenko.net/soviet-military-topographic-map/map200k.html leitet zum Raster der alten sowjetischen Generalstabskarten, Aufnahmestatus 1968. Auf http://download.maps.vlasenko.net/smtm200/r-41-19_20.jpg und vor allem http://download.maps.vlasenko.net/smtm200/r-41-21_22.jpg finde ich, was ich brauche. Maßstab 1 : 200.000 sollte für ein offenes Tundrengelände ausreichend sein. Allerdings: Mein höchster Berg wird immer niedriger; hier ist er nur noch 423 m hoch. Wenigstens einen Namen hat er jetzt: г. Мореиц – Gora More-iz, ausgesprochen Gora Morje-is mit stimmhaftem s.

Aus der Karte berechne ich die Koordinaten des Gipfels mit 69° 25' 30,6'' N 62° 12' 31,65'' O und füttere damit mein GPS-Gerät. Und: Wenn schon die Höhenangaben der Karten ungenau sind, die Höhenlinien der alten Sowjetkarte und die Höhenquoten in der Umgebung des Hügelchens sind es nicht. Daraus ermittle ich die „wahre“ Höhe des Gipfels unter den vorgegebenen Alternativen mit 423. Die exakt arbeitenden sowjetischen Geodäten hatten recht; die 476 und 563 sind fantasievolle Übertreibungen.

 

Wie hinkommen?

Das Internet muss wieder weiterhelfen. Die einzige Verbindung Amdermas zur Außenwelt liefert der Ableger der Aeroflot, Nordavia. Im Winter wird Amderma nicht angeflogen, nur im Sommer, von Archangelsk aus, alle 14 Tage 1080 km Luftlinie nach Nordosten. Allein um den Flugplan der Nordavia lesen zu können, muss ich kyrillisch lesen können, eine in 1 Stunde zu erlernende Kunst, und ein russisch-deutsches Wörterbuch konsultieren. Zwar ist der Flugplan auch auf Englisch verfügbar, doch die Verbindung Archangelsk – Amderma, Flug-Nummer 5H139, mit einer Antonov-24, ist nur auf einer versteckten kyrillischen Unterseite zu finden und im Gegensatz zu „üblicheren“ Flügen dieser Gesellschaft nicht online buchbar. Deutsche Reisebüros winken ab: nicht im „System“ enthalten.

Zum Bergsteigen sind plötzlich ganz andere Kenntnisse als Seilsicherungen und Hakentechniken gefragt!

Nach Archangelsk komme ich von Moskau, Jaroslawskij-Bahnhof in 20 Stunden und 46 Minuten Fahrtdauer mit Zug Nummer 016Я der Russischen Eisenbahnen, wie deren Fahrplan auf http://rzd.ru, Unterseite http://pass.rzd.ru/isvp/public/pass/express?time_interval_start=&time_interval_end=&src=Москва&dst=Архангелъск&date=30.08&Intervl=&schd_id=2&layer_id=4925&refererLayerId=0&action=submit&STRUCTURE_ID=735 zeigt. Kein Problem, wenn man nur will. Und ich will.

Aber wie ein Flugticket buchen?

Jetzt wird es kompliziert. Die Dame von Nordavia in Archangelsk spricht am Telefon nur Russisch. Gerade so viel kann ich selber, dass ich ihr entlocke, dass der Flugplan nur eben ein „Plan“ sei. Ob tatsächlich geflogen wird, hänge vom Wetter und von der Zahl der Passagiere ab. Mindestens 5 müssten es sein, damit sich der Pilot wirklich hinter den Knüppel setzt. Es wird nötig, dass ich ein Spezialreisebüro für Russlandreisen einschalte.
 

Noch mehr Verwicklungen

Das erste, das ich telefonisch anwähle, ist in Berlin, besetzt mit einem Sachsen. Als er hört, was ich vorhabe, streckt er sofort die Waffen: „WissenSe, ich wor längrre Zeit in Russland, ich genn mich dort aus. Dort o'm gomm'nSe nich so ohne weideres hin, das is alles Sperrgebiet. HammSe denn Gondagte in Archangelsk?“ Nee, Kontakte habe ich keine.

Aber es gibt Russen in Deutschland, zwei davon, Laura und Svetlana Hohnstein, betreiben auch ein Reisebüro, in Zwickau. Und sie sind der Volltreffer. Nicht nur fühlen sie sich in Ihrer Ehre gepackt – „Wir haben schon öfter für Verrückte wie Sie gearbeitet“, das schönste Kompliment, das man mir machen kann – auch haben sie die nötigen Kontakte. Und ich helfe ihnen: Das Internet liefert zunächst die Adresse von Inturist, dem früher staatlichen Reiseveranstalter und Experten vor Ort in Archangelsk: http://www.intourist-arh.ru/. Der Hit ist aber, dass es auch die Adresse des FSB liefert – Федеральная служба безопасности Российской Федерации / Federalnaja Sluschba Besopasnosti Rossijskoj Federazii, Bundesagentur für Sicherheit der Russischen Föderation: http://www.spr-szo.ru/checkcorrect.php?id_firm=522284; das ist der russische Inlandsgeheimdienst, dem auch die Grenzmiliz untersteht, eine Unterorganisation des KGB. Von diesen Kameraden brauche ich eine Sondererlaubnis zum Betreten der Gegend um Amderma, einen sogenannten Própusk.

 

Wie den Própusk bekommen?

Es ist klar, dass vor einem Flugticket der Própusk stehen muss. Ohne Própusk brauche ich die Reise gar nicht anzutreten. Überhaupt kommt heraus, dass ich einen Flug nur buchen kann, wenn ich einen Própusk vorlege, und zwar alles innerhalb von 3 Tagen vor Abflug in Archangelsk.

Es geht also vordringlich erst einmal darum herauszufinden, ob ich im Prinzip einen Própusk bekommen kann, und das als Ausländer mit einem sinistren touristischen Ziel.

Naiv wie ich bin, renne ich zu meinen Nachbarn – Russlanddeutsche –, lasse mir eine entsprechende Voranfrage ins Russische übersetzen und schicke sie über das Kontaktformular des FSB ab. Nie kommt eine Antwort. Ich lerne: Der FSB korrespondiert nicht mit Ausländern. Ich muss die Anfrage stattdessen über Inturist Archangelsk leiten.

Gesagt, getan. Die Antwort kommt: ja, im Prinzip sei es möglich, mir einen Própusk auszustellen. Erster Durchbruch.

 

Wie nach Archangelsk kommen?

Jetzt muss ich das Risiko eines Fehlschlags in Kauf nehmen und einfach vertrauen, dass alles gut gehen wird. Ein Visum bei der russischen Botschaft beantragen, ein Flugticket nach Moskau-Sheremetjewo-2 kaufen sind noch die einfacheren Bausteine. Auch wie man vom Flughafen ins Stadtzentrum Moskaus kommt, mit der Metro einen Halbkreis zum Jaroslawer Bahnhof fährt und ein Bahnticket nach Archangelsk bestellt, sind eher harmlose Teile des Konstrukts. Dazu sollte man wissen, dass man Eisenbahnfahrkarten frühestens 35 Tage im voraus kaufen kann, es sich dann aber empfiehlt, dies zügig zu tun, wenn man noch gute Plätze ergattern will (Купе = Kupé = 1. Klasse-Viererabteil, oder Плацкарт = Platzkarte = 2. Klasse mit bis zu 80 Mitreisenden zusammen im Waggon).

 

Dann läuft alles wie am Schnürchen

Julija von Inturist holt mich am Bahnsteig in Archangelsk ab, besorgt innerhalb eines Tages den Própusk (zweiter Durchbruch), hat das Flugticket schon gekauft, auf der Basis der Vorabzusage des FSB.

Und schließlich: dritter Durchbruch. Der Flug findet tatsächlich statt; es sind 24 Passagiere zusammengekommen, gerade so viel, wie die Antonov-24 fasst. Auch deswegen empfiehlt es sich Inturist einzuschalten, die das Ticket vorab kaufen können und nicht erst, wenn ich mit dem finalen Própusk in letzter Minute an den Schalter komme, wenn alle Plätze schon ausverkauft sein können.

Zwischenlandung in Nar'jan-Mar, der Hauptstadt des Nenzenbezirks. Beim Einsteigen zum Weiterflug nach Amderma wird mein Própusk zum ersten Mal geprüft, in einer Spezialkammer der Grenzmiliz, in die ich als Ausländer separat gebeten werde. Der Milizionär lässt sorgfältig seinen Daumen über meine Passnummer gleiten und den Zeigefinger zum Abgleich über dieselbe Nummer im Própusk. Und wenn beide Nummern nicht bis aufs Letzte übereingestimmt hätten?

Dann bin ich in Amderma. Sergej von der örtlichen Flugüberwachung holt mich ab und weist mich für die nächsten 8 Tage in eine Wohnung in der Leninstraße 10 ein, in einem der wenigen noch funktionierenden Häuser. Amderma ist eine Geisterstadt; noch 600 Leute vegetieren hier, einst waren es über 5000, als hier noch Fluorit abgebaut wurde.

Sergej lässt mich einen Tag lang allein durch die Tundra streifen, damit ich ein Gefühl dafür entwickle, was es heißt, mit Gummistiefeln durch grundlosen Morast zu stapfen. Da gebe ich die Idee auf, mich der Gora More-iz zu Fuß zu nähern. Für 2 Mal 40 km würde ich bis zu 4 Freiluftübernachtungen brauchen, und das möglicherweise in Kälte und Nässe. Und wenn nicht, dann umschwirrt von Millionen Moskitos.

Der Sieg am Berg

Mit Sergej vereinbare ich den nächsten Schönwettertag, an dem er mich mit einer Art Schützenpanzerwagen kettengetrieben die 40 Kilometer an den Fuß des Tundrahügels fährt, für den ich all dies auf mich genommen habe. In einer halben Stunde habe ich den flachen Rücken erstürmt und genieße die unendliche Aussicht vom Vermessungszeichen aus. Тур = Tur heißt das in Russland typische pyramidale Eisengestell, das den höchsten Punkt markiert. Seit Menschengedenken bin ich der erste Deutsche hier oben. Unendliche Sicht über die wellige Tundra, Moore, Seen, Steine, Moos. Kein Geräusch, nicht einmal das Summen eines Insekts. Totale Stille, totale Einsamkeit. Nur das Licht des hellen nordischen Sommers über mir.

423 m hoch ist das Hügelchen, wie auf der alten sowjetischen Generalstabskarte angegeben, und nicht 476 wie auf moderneren Karten, und schon gar nicht 563 wie in meinem alten Schulatlas. 69° 25' 30.6''N 62° 12' 31.65''E.

Dasselbe wieder zurück

ist ein Kinderspiel. Unterwegs Halt an einem See. Fischsuppe und Tee, zubereitet mit einem propangasbefeuerten Flammenwerfer, schmecken hervorragend. Schon am neunten Tag meines Aufenthaltes in Amderma kann ich unplanmäßig mit einem Helikopter nach Nar'jan-Mar entkommen, dort einen Flug nach Archangelsk ergattern; und die Fahrkarten für die Bahn nach Hause habe ich schon.

Und was ist daran das Besondere?

Die einzigartige Leistung, die nur aus sinnvollem Hintereinanderreihen von Bausteinen bestand. Das Gefühl, dass ich auch im Alter noch Berge erreichen kann, auf die sonst niemand geht. Die einsame Tundra, der freie Blick, die Schwierigkeiten nicht-alpinistischer Art auf dem Weg. Die Herzlichkeit der Russen, das Selbstbewusstsein, das aus meinem erfolgreichen Durchwurschteln erwächst, die neuen Begegnungen, die überraschenden Eindrücke. Wie kommt's, dass so viele noch immer nur auf „normale“ Berge steigen?

www.gipfel-und-grenzen.eu


Tourengänger: Wolfgang Schaub

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Kommentare (10)


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alpstein Pro hat gesagt: Dankbar
Gesendet am 29. August 2010 um 19:13
bin ich für diesen wunderbar geschriebenen, informativen Bericht. Herzliche Gratulation !

Dankbar muss man allerdings auch dafür sein, nicht in so einer verwunschenen Gegend das Tageslicht der Welt erblickt zu haben.

Grüße
Hanspeter

Henrik hat gesagt: ...hervorragend ...
Gesendet am 29. August 2010 um 20:33
..und es ist tatsächlich schon so...

> Wie kommt's, dass so viele noch immer nur auf „normale“ Berge steigen?

Aber deswegen schreibst du ja diese Berichte hier, gerne mehr von dieser Art!

Радушно

Henrik

pame hat gesagt:
Gesendet am 30. August 2010 um 08:06
Fantastischer Bericht!
Wusste gar nicht, dass es diese, und soviele autonomen Regionen in Russland ueberhaupt gibt.
Vielen Dank fuer die Inspiration.
Gruss
Patrick

Wolfgang Schaub hat gesagt: RE: Die 17 Republiken und autonome "Subjekte" des europäischen Russland
Gesendet am 30. August 2010 um 08:36
Danke Dir und allen für Deine/Eure Kommentare.

"Wusste gar nicht ..." Genau das war erwartet. Niemand weiß das. Daraus ist niemand ein Vorwurf zu machen, es zeigt nur, wie USA-orientiert wir immer noch in unserer Weltschau sind. Es würde mir nicht schwer fallen, alle 50 Staaten der USA aufzuzählen, aber die Republiken Russlands??

Hier sind sie, die offiziellen Bezeichnungen teilweise verkürzt:

Karelien
Autonomer Kreis der Nenzen
Komi
(der früher existierende Autonome Kreis der Komi-Permjacken ist inzwischen aufgelöst)
Tatarstan
Marij El
Mordova
Udmurtien
Tschuwaschien
Baschkortostan
Kalmykien
Adygea
Karatschai-Tscherkessien
Kabardino-Balkarien
Nord-Ossetien
Inguschetien
Tschetschenien
Dagestan.

Auf allen jeweils "Höchsten" war ich schon, bis auf den Höchsten von Baschkortostan, der für nächsten Sommer geplant ist.

Zur weiteren "Bildung": http://en.wikipedia.org/wiki/Federal_subjects_of_Russia

Und nun: Fleißig drauflos! Man kann ohne weiteres mit dem Auto hin, und das Benzin ist nur halb so teuer wie hier bei uns.

Wolfgang

Stani™ hat gesagt: RE: Die 17 Republiken und autonome "Subjekte" des europäischen Russland
Gesendet am 30. August 2010 um 14:15
Hi Wolfgang! Impressive goal that you have, and not easy, especially those at the end of the list!
Good luck

Wolfgang Schaub hat gesagt: RE: Die 17 Republiken und autonome "Subjekte" des europäischen Russland
Gesendet am 30. August 2010 um 14:39
Bashkortostan's Yaman-tau is KGB territory ...

Wolfgang

Delta Pro hat gesagt: Das ist mir mal ein Bericht ...
Gesendet am 30. August 2010 um 10:09
... den es sich zu lesen lohnt! Bravo!
Etwas anders als der graue Rest
Gruss Delta

Bertrand Pro hat gesagt: Bravo
Gesendet am 31. August 2010 um 12:09
Passionnant, genial !

ABoehlen Pro hat gesagt:
Gesendet am 31. August 2010 um 13:38
Kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen: sensationeller Bericht über eine Region, die mir genauso unbekannt ist wie die dort lebende Volksgruppe!

Beste Grüsse
Adrian

Ernestus hat gesagt: Der Bericht - schon ein Buch
Gesendet am 5. September 2010 um 21:38
Nicht, dass man aufpassen muß wo man hinsteigt um nicht abzustürzen, sondern um nicht zu versinken. Egal wie alpin "schön" der Berg ist, der Norden hat etwas eigenes faszinierendes! Also so hartneckig muß man sein um dorthin zu kommen. Danke noch für den mitgebrachten Sand.
Beste Grüße
Ernestus


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